OSRAM GmbH

OSRAM rechtfertigt neue Strategie fürs Lampengeschäft

OSRAM wird bis zu 529 Stellen in Augsburg und Schwabmünchen abbauen. Foto: B4B SCHWABEN

Der Aufsichtsrat der OSRAM Licht AG gibt grünes Licht: Die Verselbstständigung des Lampengeschäfts soll geprüft werden. Was dies für die Werke Augsburg und Schwabmünchen bedeuten könnte, bleibt jedoch ungewiss: Inwieweit sie von einer Ausgliederung betroffen sind, lässt OSRAM offen. Auch Angaben zu weiterem Stellenabbau gibt es bisher nicht.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

OSRAM geht seine Neuausrichtung konsequent an: Das Lampengeschäft soll verselbstständigt werden. Der Aufsichtsrat der OSRAM Licht AG hat in seiner gestrigen Sitzung grünes Licht für einen Prüfauftrag gegeben. Inwieweit die Werke in Augsburg und Schwabmünchen von einer Ausgliederung betroffen sind, ist bisher völlig unklar. Ob durch die Verselbstständigung weitere Stellen wegfallen werden, ist ebenfalls unbekannt.

OSRAM setzt auf Wachstum, Innovation und Technologieführerschaft

OSRAM verteidigt die Pläne für das Lampengeschäft so: Als eigenständige Einheit könnte das Geschäft freier am Markt agieren. Vor allem strategische Optionen, wie zum Beispiel Partnerschaften, würden sich leichter realisieren lassen. Die Bereiche optische Halbleiter, Automobil- und Spezialbeleuchtung sowie Leuchten, Systeme und Lösungen würden in der Folge das Kerngeschäft von OSRAM bilden. Der Lichtkonzern richtet sich nach eigenen Angaben damit noch stärker auf Wachstum, Innovation und Technologieführerschaft aus.

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Solide Entwicklung bewahrt OSRAM nicht vor hartem Wettbewerb auf den Märkten

Auch im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2015 hat der Umbruch in der Industrie die Entwicklung von OSRAM geprägt. So sank der Umsatz auf rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung wurde insbesondere durch wesentliche Rückgänge im Geschäft mit traditionellen Lampen und Komponenten bedingt. OSRAM rechtfertigt mit diesen Zahlen den Mitte April aktualisierten Ausblick auf die künftige Strategie des Unternehmens. „Wir haben im zweiten Quartal zwar erneut eine gute Entwicklung verzeichnet, müssen uns aber mit den Realitäten des Marktes auseinandersetzen“, so Olaf Berlien, Vorstandsvorsitzender der OSRAM Licht AG.

Konzerngewinn bei OSRAM 13 Prozent über dem Vorjahreswert

„Der Lichtmarkt ist im Wesentlichen von zwei Geschäftsmodellen mit unterschiedlichen Dynamiken und Anforderungen geprägt: Einerseits den Massenmärkten, in denen gleichbleibend hohe Qualität und Kosteneffizienz wettbewerbsentscheidend sind. Auf der anderen Seite gibt es die Technologiemärkte, die sich durch Innovation, kundenspezifische Lösungen und nachhaltiges Wachstum auszeichnen. Diese Technologiemärkte sollen künftig das Kerngeschäft von Osram bilden“, erklärte Berlien weiter. Der Umsatzanteil von LED-basierten Produkten und Lösungen erreichte im zweiten Quartal 41 Prozent. Das berichtete EBITA stieg um 54 Prozent auf 125 Millionen Euro beziehungsweise 8,9 Prozent vom Umsatz. Der Konzerngewinn nach Steuern lag mit 78 Millionen Euro um 13 Prozent über dem Vorjahreswert.

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