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Online-Plattform für mehr Arbeiter in der Landwirtschaft
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Corona-Virus

Online-Plattform für mehr Arbeiter in der Landwirtschaft

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Archivbild. Bayerischer Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Saisonarbeiter-Website hilft, die Lebensmittelversorgung zu sichern." Foto: Hubert Aiwanger / Freie Wähler

Auf Grund der aktuellen Lage fehlt es an Arbeitskräften in der Landwirtschaft. So soll eine Internetseite helfen.

In Zeiten der Corona-Krise ist auch die Lebensmittelversorgung Thema. Aktuell gibt es vor allem im Landwirtschaftssektor ein Defizit an Arbeitskräften. So begrüßt Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nun den Start der Initiative auf der Internetplattform Saisonarbeiter-in-Deutschland.de.

Diese Website soll in erster Linie der Deutschen land- und forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände einen Marktplatz für Saisonarbeitskräfte bieten.

Bis Juni kostenlos

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So kann nun auf Grund der Corona-Krise bis Ende Juni kostenlos ein Unternehmensprofile erstellt werden. Das können Landwirte nutzen und auf der Internetplattform ihre Jobangebote veröffentlichen. Diese Angebote können ebenfalls in verschiedenen osteuropäischen Sprachen eingestellt werden um so eine breite Masse zu erreichen.

Im nächsten Schritt soll suchende Arbeitskräfte auf der Webseite Betriebe nach Bundesländern, Beschäftigungsmonaten und Hauptproduktionsausrichtung sortieren und filtern. Auch für sie ist der Service bis Ende Juni kostenlos.

Digitale Verbindung

Wirtschaftsminister Aiwanger zum digitalen Marktplatz: „Dieser Marktplatz für Arbeitskräfte hilft in der Corona-Krise, die Lebensmittelproduktion zu sichern, damit auch weiterhin Produkte wie Gemüse im Lebensmittelhandel ankommen. Landwirte und Erntehelfer werden digital verbunden. Auch für Kurzarbeiter, die auf meine Initiative hin demnächst etwas dazuverdienen dürfen, sind interessante Angebote dabei.“

Weitere Maßnahmen gegen Corona: Bayern fertigt Schutzmaske an

Auch Schutzmasken werden in der heutigen Zeit dringender benötigt denn je. So hat der Freistaat Bayern mehrere bayerische Unternehmen mit der Herstellung der Masken beauftragt.

„In der aktuellen Notsituation, wo ganz Europa händeringend nach Schutzmasken sucht, haben wir das Angebot sorgfältig geprüft und den Startschuss für die Produktion gegeben. Ab sofort werden mit steigender Stückzahl etwa 10.000 Schutzmasken und Atemmasken am Tag gefertigt und ausgeliefert. Die Kapazität soll so schnell wie möglich erhöht werden“, erklärt Wirtschaftsminister Aiwanger. Mit dieser Maßnahme sollen, laut Aiwanger, der Schutz des medizinischen Personals deutlich verbessert werden.

Alkohol und Ethanol für Desinfektionsmittel

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Neben Schutzmasken ist auch Desinfektionsmittel zur Mangelware geworden. Deshalb wurde nun Ethanol und reiner Alkohol im Freistaat für die Produktion von Desinfektionsmittel freigegeben.

Aiwanger: „Es geht darum, Engpässe zu reduzieren. Arztpraxen und Krankenhäuser haben teilweise keine Desinfektionsmittel mehr, das gefährdet Menschenleben. Deshalb handeln wir jetzt pragmatisch. Wir müssen auch die Kleinversorgung von Altenheimen, Kliniken und Arztpraxen gewährleisten. Deshalb gehen wir jetzt zwei Wege gleichzeitig: Chemie-Unternehmen und Apotheken werden Desinfektionsmittel aus Ethanol und reinem Alkohol herstellen. Der Rohstoff Alkohol kommt aus der Biospirit-Schiene und von Brennereien. Die Branntweinsteuer ist dafür ausgesetzt worden.“

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