Home-Office Umfrage

Oliver Vogt, Team23: Hybridlösungen sind die Zukunft

Wie können Infektionen während der Arbeit verhindert werden? Eine Möglichkeit kann das Home-Office sein. Im Interview erklärt Oliver Vogt, Geschäftsführer von Team23, welche Herausforderung das Thema „Kommunikation“ beim remote arbeiten ist – und welche Arbeitskonzepte in Zukunft für ihn erfolgversprechend sind.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Viele Unternehmen setzten derzeit verstärkt auf Home-Office Lösungen. Team23 auch?  

Oliver Vogt: Allerdings. Das Remote-Konzept  setzen wir auch in unserem Unternehmen um. Während der Pandemie arbeiten fast dreiviertel meiner Kollegen von zuhause aus. Wir ermöglichen jedem unserer Mitarbeiter remote zu arbeiten, halten die Agentur unter hohen Hygienestandards aber weiterhin offen, da auch einige Kollegen nicht die Möglichkeit haben remote zu arbeiten.  

Wie ist Ihre Einschätzung: Wird dieser Prozentsatz auch nach der Pandemie so hoch sein?  

Ich denke, wir werden uns bei rund 50 Prozent einpendeln. Meiner Ansicht nach sollte es aber kein Entweder-Oder-Modell geben. Hybrid-Lösungen sind hier sicherlich die Zukunft. Konkret heißt dies, dass ein Mitarbeiter zum Beispiel zwei Tage Remote arbeitet, und drei Tage in der Agentur ist. Und dies immer flexibel und je nach Wunsch auf feste oder flexible Tage verteilt. 

Ändern sich Ihrer Meinung nach die Motivation und die Effizienz Ihrer Mitarbeiter, wenn diese Corona-bedingt ins Home-Office wechseln müssen?

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Zu Beginn der Pandemie haben wir kaum bemerkbare Unterschiede wahrgenommen. Aktuell merkt man aber, dass es immer schwieriger für die Mitarbeiter wird, sich weiter zu motivieren. Die Effizienz allgemein ist aber nahezu gleichgeblieben. Aber der Frust über die allgemeine Situation nimmt spürbar zu. 

Schwierigkeiten bei der Motivation könnte daran liegen, dass der persönliche Kontakt zu den Kollegen fehlt. Wie handhaben Sie dieses Problem in Ihrer Agentur?

Wir achten sehr darauf, dass wir untereinander in ständigem Kontakt bleiben. Wir haben trotz Arbeiten von zuhause aus regelmäßige Termine und gemeinsame Veranstaltungen. Diese sind sowohl arbeitsbezogen, wie auch „privat“. Das kann ein Kaffeeklatsch, Quizduelle, Spiele oder Jour fixe sein.  Jeder Mitarbeiter hat damit sicherlich täglich mit einem anderen Kollegen zu tun. Wir versuchen überall den Druck für die Kollegen abzumildern.  

Wie steht es mit Ihnen ganz persönlich, Herr Vogt. Können Sie als Geschäftsführer überhaupt ins Home-Office wechseln, sofern einige Ihrer Mitarbeiter noch im Büro sind? 

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Selbstverständlich, da es ja nicht um Präsenz, sondern um die Inhalte geht. Das geht auch ohne ständige Anwesenheit in der Agentur. Deshalb ist es unerheblich, ob ein Geschäftsführer oder ein Auszubildender remote arbeiten. Allerdings ist es wichtig, dass die jeweilige Erwartungshaltung im Vorfeld besprochen und geklärt ist. Ich kann zum Beispiel von einem Auszubildenden nicht erwarten, dass er die Erfahrung mitbringt, zu wissen, wie er sich remote zu verhalten hat. Hier ist natürlich die individuelle Fürsorgepflicht der Führungskraft für den Umgang entscheidend. Ich persönlich gehe dennoch weiterhin sehr gerne in die Agentur.  

Wenn Sie aber doch einmal von zuhause aus arbeiten: Wie sieht Ihr- Arbeitsplatz von dort genau aus?

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Ich habe das Glück auch zu Hause einen extra Schreibtisch mit zwei Monitoren nutzen zu können. Damit unterscheidet sich der Arbeitsplatz remote nur in wenigen Details zur Agentur: Nämlich das Fehlen der überragenden Kaffeemaschine aus der Agentur. Dafür steht eine, dem Vater ähnelnde, Lego-Darth Vader Figur von einem meiner Söhne auf meinem Heimschreibtisch.  

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Wie ist Ihre Einschätzung: Wird dieser Prozentsatz auch nach der Pandemie so hoch sein?  

Ich denke, wir werden uns bei rund 50 Prozent einpendeln. Meiner Ansicht nach sollte es aber kein Entweder-Oder-Modell geben. Hybrid-Lösungen sind hier sicherlich die Zukunft. Konkret heißt dies, dass ein Mitarbeiter zum Beispiel zwei Tage Remote arbeitet, und drei Tage in der Agentur ist. Und dies immer flexibel und je nach Wunsch auf feste oder flexible Tage verteilt. 

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Wir achten sehr darauf, dass wir untereinander in ständigem Kontakt bleiben. Wir haben trotz Arbeiten von zuhause aus regelmäßige Termine und gemeinsame Veranstaltungen. Diese sind sowohl arbeitsbezogen, wie auch „privat“. Das kann ein Kaffeeklatsch, Quizduelle, Spiele oder Jour fixe sein.  Jeder Mitarbeiter hat damit sicherlich täglich mit einem anderen Kollegen zu tun. Wir versuchen überall den Druck für die Kollegen abzumildern.  

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