Interview

Marco Trutter: Vereinsamung wird es bei uns nicht geben

Wie können Infektionen während der Arbeit verhindert werden? Eine Möglichkeit kann das Home-Office sein. Im Interview erklärt Marco Trutter, Geschäftsführer von trumedia, wie die Agentur dafür sorgen möchte, dass Ihre Mitarbeiter nicht „vereinsamen“ - und warum das Home-Office keine alleinige Dauerlösung ist.

Herr Trutter, wie viele Ihrer Mitarbeiter arbeiten derzeit von Zuhause aus? 

Marco Trutter: Wir haben aktuell ein rotierendes System, sodass mindestens immer ein Mitarbeiter in der Agentur ist, um unter anderem die Post anzunehmen und natürlich um „das Licht anzulassen“. Dazu kommt unsere Leiterin des Backoffice und auch ich selbst, die nahezu jeden Tag im Büro sind. Und gerade jetzt in einer Wachstumsphase, in der wir fast monatlich neue Kollegen bei der trumedia begrüßen dürfen, setzen wird das Onboarding in erster Linie „live“ in der Agentur um. Damit dabei auch sämtliche Abstands- und Sicherheitsregeln greifen, haben wir ein spezielles Hygienekonzept entwickelt – angefangen vom Check-In via luca-App über diverse Desinfektionsspendern bis hin zu Antigen-Schnelltests, die wir jedem Mitarbeiter zur Verfügung stellen.  

Wird sich dieses Konzept auch nach Corona bei Ihnen durchsetzen?  

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Wir alle sehnen das Ende dieser schwierigen Zeit herbei und werden dann auch wieder regelmäßig in der Agentur sein. Natürlich werden wir aber weiterhin Home-Office als fixes Element unserer Work- Experience anbieten, da es mit entsprechenden Prozessen und einer modernen Infrastruktur wunderbar funktioniert. 

Wie muss so eine „moderne Infrastruktur" aussehen? 

Uns hilft unsere dezentrale Struktur. Wir finden Mitarbeiter leider nicht immer nur in der Region Augsburg, sondern bundesweit. Folglich haben wir bereits vor Corona „mobil“ und ortsunabhängig gearbeitet. So gut wie alle Mitarbeiter sind mit Macbooks sowie Internet-Telefonie ausgerüstet und somit in der Lage, von überall aus zu arbeiten. Wir konnten folglich im letzten Jahr buchstäblich binnen Sekunden auf Full-Remote-Working umschalten, ohne dass es unsere Kunden und Geschäftspartner gemerkt haben oder dass unsere IT und unsere Mitarbeiter vor größere Herausforderungen gestellt wurden. 

Somit ist trumedia also schon Home-Office „erprobt". Wie beurteilen Sie den Workflow beim Arbeiten von zuhause?  

Gerade für längere Telefonate, Strategieprozesse, konzeptionelle Tätigkeiten oder wissenschaftliche Analysen, ist konzentriertes Arbeiten – ohne akustische Ablenkung des Bürolebens – natürlich kein Nachteil. Dafür sind die persönlichen Team-Meetings und kreativen Brainstormings vor Ort sicher gewinnbringender als Zoom-Meetings, da hierbei durch die spontanen und impulsiven Dialoge, inklusive Dazwischenreden und Blödeleien, eine ganz andere Dynamik entsteht, die sehr befruchtend ist.  

Erleichtern Home-Office-Lösungen flexible Arbeitszeitmodelle? 

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Mobiles Arbeiten, ganz egal ob vom Home-Office aus oder von unterwegs während einer Geschäftsreise, macht unsere Teams und somit auch unsere Leistung agiler, flexibler und insgesamt effizienter. Folglich setzen wir bei trumedia nicht auf starre Strukturen, sondern vielmehr auf eine 'New Work Experience', mit Gleitzeit, Home-Office und Co. die jedem Mitarbeiter die notwendige Freiheit und Flexibilität bietet, um sein Potenzial optimal abrufen zu können.

Ein Problem, vor dem viele Menschen im Home-Office stehen, ist das Thema „Vereinsamung“. Was kann der Arbeitgeber hier machen? 

Wir haben täglich kurze Morning-Video-Briefings mit der kompletten Belegschaft, in denen jeder kurz erzählt, was ihn umtreibt und welche To-Dos auf der Tagesordnung stehen. Dabei machen wir uns natürlich auch den Spaß und achten untereinander sehr darauf, dass die tägliche Körperpflege und das Outfit nicht allzu sehr unter der Pandemie leiden. Vereinsamen wird bei uns somit glücklicherweise niemand, auch wenn wir alle natürlich persönlichen Kontakt bevorzugen.  

Nehmen wir zweckoptimistisch an, die Pandemie hat bald ihr Ende gefunden. Wo wird das Thema Home-Office auch in Zukunft noch interessant bleiben? 

Gerade zahlreiche Mittelständler, die vor Corona mobiles Arbeiten und/ oder Home-Office nicht praktiziert haben, erleben aktuell, dass solche Modelle wunderbar funktionieren. Dazu belegen zahlreiche Studien und Umfragen, dass die viele Arbeitnehmer auch unabhängig von Lockdown und Co. zumindest partiell vom Home-Office aus arbeiten möchten. Entscheidend ist, dass die Belegschaft entsprechend mit der notwendigen Hard- und Software ausgerüstet ist und klare Strukturen existieren, welche die perfekte Realisierung der Arbeitsprozesse im Unternehmen ortsunabhängig gewährleisten.  Darüber hinaus ist aber auch die Akzeptanz von Video-Meetings nicht nur bei unseren Kunden signifikant gestiegen, was u.a. an der hohen Effizienz aufgrund fehlender Reisezeiten und -kosten liegt.

Man spricht meistens nur von „Mitarbeitern“, die im Home-Office arbeiten. Können Geschäftsführer das auch? 

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Aber selbstverständlich, auch wenn ich persönlich lieber in der Agentur arbeite. Das hängt, neben dem gewohnten Arbeitsumfeld, auch mit den Gegebenheiten in den eigenen vier Wänden zusammen. Dazu gehören Faktoren wie „der Kampf um die optimale Internetbandbreite“, wenn diese mit Familienmitgliedern, die auch im Home-Office sind, geteilt werden muss. Aber auch um akustische Störfeuer wie der heimwerkende Nachbar oder einfach der Wunsch nach Tapetenwechsel nach wochenlanger Heimarbeit. Und da mein Büro von den Großraumbüros separiert ist, bin ich auch in der aktuellen Situation häufig vor Ort.  

Geben Sie uns dennoch einen Einblick ins Home-Office! Wie sieht ihr Arbeitsplatz zuhause aus?   

Eigentlich recht unspektakulär. Neben meinem Macbook Pro, über das ich auch via VOIP-Client telefoniere, habe ich noch ein schnurloses Headset, ein iPad als „Second-Screen“ und mein Smartphone in Griffnähe. Dazu kommt ein Bild von meinem Ehemann und natürlich eine Tasse Kaffee oder Tee, die mir hilft meine Gedanken zu ordnen. Unter meinem Schreibtisch liegt dann meistens unser Beagle Denny, der mich bei besonders komplexen Projekten moralisch unterstützt.  

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Herr Trutter, wie viele Ihrer Mitarbeiter arbeiten derzeit von Zuhause aus? 

Marco Trutter: Wir haben aktuell ein rotierendes System, sodass mindestens immer ein Mitarbeiter in der Agentur ist, um unter anderem die Post anzunehmen und natürlich um „das Licht anzulassen“. Dazu kommt unsere Leiterin des Backoffice und auch ich selbst, die nahezu jeden Tag im Büro sind. Und gerade jetzt in einer Wachstumsphase, in der wir fast monatlich neue Kollegen bei der trumedia begrüßen dürfen, setzen wird das Onboarding in erster Linie „live“ in der Agentur um. Damit dabei auch sämtliche Abstands- und Sicherheitsregeln greifen, haben wir ein spezielles Hygienekonzept entwickelt – angefangen vom Check-In via luca-App über diverse Desinfektionsspendern bis hin zu Antigen-Schnelltests, die wir jedem Mitarbeiter zur Verfügung stellen.  

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Wie muss so eine „moderne Infrastruktur" aussehen? 

Uns hilft unsere dezentrale Struktur. Wir finden Mitarbeiter leider nicht immer nur in der Region Augsburg, sondern bundesweit. Folglich haben wir bereits vor Corona „mobil“ und ortsunabhängig gearbeitet. So gut wie alle Mitarbeiter sind mit Macbooks sowie Internet-Telefonie ausgerüstet und somit in der Lage, von überall aus zu arbeiten. Wir konnten folglich im letzten Jahr buchstäblich binnen Sekunden auf Full-Remote-Working umschalten, ohne dass es unsere Kunden und Geschäftspartner gemerkt haben oder dass unsere IT und unsere Mitarbeiter vor größere Herausforderungen gestellt wurden. 

Somit ist trumedia also schon Home-Office „erprobt". Wie beurteilen Sie den Workflow beim Arbeiten von zuhause?  

Gerade für längere Telefonate, Strategieprozesse, konzeptionelle Tätigkeiten oder wissenschaftliche Analysen, ist konzentriertes Arbeiten – ohne akustische Ablenkung des Bürolebens – natürlich kein Nachteil. Dafür sind die persönlichen Team-Meetings und kreativen Brainstormings vor Ort sicher gewinnbringender als Zoom-Meetings, da hierbei durch die spontanen und impulsiven Dialoge, inklusive Dazwischenreden und Blödeleien, eine ganz andere Dynamik entsteht, die sehr befruchtend ist.  

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Mobiles Arbeiten, ganz egal ob vom Home-Office aus oder von unterwegs während einer Geschäftsreise, macht unsere Teams und somit auch unsere Leistung agiler, flexibler und insgesamt effizienter. Folglich setzen wir bei trumedia nicht auf starre Strukturen, sondern vielmehr auf eine 'New Work Experience', mit Gleitzeit, Home-Office und Co. die jedem Mitarbeiter die notwendige Freiheit und Flexibilität bietet, um sein Potenzial optimal abrufen zu können.

Ein Problem, vor dem viele Menschen im Home-Office stehen, ist das Thema „Vereinsamung“. Was kann der Arbeitgeber hier machen? 

Wir haben täglich kurze Morning-Video-Briefings mit der kompletten Belegschaft, in denen jeder kurz erzählt, was ihn umtreibt und welche To-Dos auf der Tagesordnung stehen. Dabei machen wir uns natürlich auch den Spaß und achten untereinander sehr darauf, dass die tägliche Körperpflege und das Outfit nicht allzu sehr unter der Pandemie leiden. Vereinsamen wird bei uns somit glücklicherweise niemand, auch wenn wir alle natürlich persönlichen Kontakt bevorzugen.  

Nehmen wir zweckoptimistisch an, die Pandemie hat bald ihr Ende gefunden. Wo wird das Thema Home-Office auch in Zukunft noch interessant bleiben? 

Gerade zahlreiche Mittelständler, die vor Corona mobiles Arbeiten und/ oder Home-Office nicht praktiziert haben, erleben aktuell, dass solche Modelle wunderbar funktionieren. Dazu belegen zahlreiche Studien und Umfragen, dass die viele Arbeitnehmer auch unabhängig von Lockdown und Co. zumindest partiell vom Home-Office aus arbeiten möchten. Entscheidend ist, dass die Belegschaft entsprechend mit der notwendigen Hard- und Software ausgerüstet ist und klare Strukturen existieren, welche die perfekte Realisierung der Arbeitsprozesse im Unternehmen ortsunabhängig gewährleisten.  Darüber hinaus ist aber auch die Akzeptanz von Video-Meetings nicht nur bei unseren Kunden signifikant gestiegen, was u.a. an der hohen Effizienz aufgrund fehlender Reisezeiten und -kosten liegt.

Man spricht meistens nur von „Mitarbeitern“, die im Home-Office arbeiten. Können Geschäftsführer das auch? 

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Aber selbstverständlich, auch wenn ich persönlich lieber in der Agentur arbeite. Das hängt, neben dem gewohnten Arbeitsumfeld, auch mit den Gegebenheiten in den eigenen vier Wänden zusammen. Dazu gehören Faktoren wie „der Kampf um die optimale Internetbandbreite“, wenn diese mit Familienmitgliedern, die auch im Home-Office sind, geteilt werden muss. Aber auch um akustische Störfeuer wie der heimwerkende Nachbar oder einfach der Wunsch nach Tapetenwechsel nach wochenlanger Heimarbeit. Und da mein Büro von den Großraumbüros separiert ist, bin ich auch in der aktuellen Situation häufig vor Ort.  

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Eigentlich recht unspektakulär. Neben meinem Macbook Pro, über das ich auch via VOIP-Client telefoniere, habe ich noch ein schnurloses Headset, ein iPad als „Second-Screen“ und mein Smartphone in Griffnähe. Dazu kommt ein Bild von meinem Ehemann und natürlich eine Tasse Kaffee oder Tee, die mir hilft meine Gedanken zu ordnen. Unter meinem Schreibtisch liegt dann meistens unser Beagle Denny, der mich bei besonders komplexen Projekten moralisch unterstützt.  

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