Zoo Augsburg GmbH

Augsburg sichert 2 Millionen für neues Elefantenhaus zu

Die Augsburger Elefanten erhalten ein neues Gehege. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die beliebten grauen Dickhäuter im Augsburger Zoo erhalten ein neues Zuhause. Dafür sorgt nun die Stadt Augsburg mit einem Zuschuss für die neue Anlage.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Sechs Millionen Euro wird der Neubau den Zoo kosten. Damit hat der Tierpark die anfänglichen, teureren Pläne bereits zurückgeschraubt. Doch noch immer kann sich der Zoo das neue Gehege allein nicht leisten. Die Stadt springt nun ein – mit zwei Millionen Euro im Gepäck.

Augsburg überweist ersten Check über 360.000 Euro

Der Zuschuss wurde gestern vom Stadtrat abgesegnet. In Tranchen wird Augsburg damit ein Drittel der Gesamtkosten übernehmen. Im Nachtragshaushalt 2016 sollen die ersten 360.000 Euro eingetragen werden. Die restlichen Kosten sollen nach Möglichkeit im Doppelhaushalt 2017/18 Platz finden sowie in den folge Jahren 2019 bis 2021. Der Eigenanteil des Zoos beläuft sich auf 500.000 Euro. Spenden und Zuschüsse von Dritten sollen 1,5 Millionen Euro einbringen. Die restlichen zwei Millionen werden über ein Darlehen finanziert.

Sonderfinanzierung: Stadt macht Ausnahme beim Elefantenhaus

Die Finanzspritze ist dabei als Ausnahme von der Regel zu betrachten. Jedes Jahr bezuschusst die Stadt den Zoo bereits mit einer Million Euro für die Betriebskosten. Große Investitionen wie das Elefantenhaus fallen somit für gewöhnlich nicht mehr in die Hand der Stadt. „Der Brocken für das Elefantenhaus ist zu groß, um den Zoo eine eigene Finanzierung zuzumuten“, betonte Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl jedoch. Daher sprach sich der OB für eine finanzielle Unterstützung aus.

Elefanten sind Besuchermagnet

Die Elefanten seien eine „Attraktion für den Zoo“ und daher „besonders unterstützungswürdig“, wie Gribl weiter erklärte. Der Zoo zählt jährlich über 600.000 Gäste und ist damit die besucherstärkste Einrichtung in Augsburg. Die Elefanten, die derzeit im Zoo Augsburg leben, sind mittlerweile jedoch sehr alt. Da die bestehende Anlage nicht mehr die nötigen Mindestanforderungen vorweist, darf der Zoo aber keine neuen Elefanten mehr aufnehmen. Damit würde ein wichtiger Besuchermagnet wegfallen.

Umweltbildung im Zoo

Unabhängig vom Bau des Elefantenhauses unter der Leitung von Zooarchitekt Frank Kirsten plant die Stadt auch ein Umweltbildungs-Konzept. Die SPD hatte dazu einen Antrag gestellt. Dieser gründet auf einer frühere Ideen der Grünen, die sich ein solches Konzept für den Zoo gewünscht hatten. Für ein eigenes Zentrum stehen jedoch nicht genügen Fördergelder zur Verfügung.

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Elefanten sind Besuchermagnet

Die Elefanten seien eine „Attraktion für den Zoo“ und daher „besonders unterstützungswürdig“, wie Gribl weiter erklärte. Der Zoo zählt jährlich über 600.000 Gäste und ist damit die besucherstärkste Einrichtung in Augsburg. Die Elefanten, die derzeit im Zoo Augsburg leben, sind mittlerweile jedoch sehr alt. Da die bestehende Anlage nicht mehr die nötigen Mindestanforderungen vorweist, darf der Zoo aber keine neuen Elefanten mehr aufnehmen. Damit würde ein wichtiger Besuchermagnet wegfallen.

Umweltbildung im Zoo

Unabhängig vom Bau des Elefantenhauses unter der Leitung von Zooarchitekt Frank Kirsten plant die Stadt auch ein Umweltbildungs-Konzept. Die SPD hatte dazu einen Antrag gestellt. Dieser gründet auf einer frühere Ideen der Grünen, die sich ein solches Konzept für den Zoo gewünscht hatten. Für ein eigenes Zentrum stehen jedoch nicht genügen Fördergelder zur Verfügung.

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