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OB Gribl: „Die Wohnbaugruppe Augsburg geht an ihre Grenzen“
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Richtfest im Bärenkeller

OB Gribl: „Die Wohnbaugruppe Augsburg geht an ihre Grenzen“

 Peter Schwab, Dieter Benkard, Dr. Mark Dominik Hoppe, Dr. Kurt Gribl, Juri Heiser. Foto:Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Im Augsburger Stadtteil Bärenkeller konnte die Wohnbaugruppe Augsburg am 26. September Richtfest für vier neue Häuser feiern. Bis zum Herbst 2018 werden in der Bärenstraße 42 geförderte Wohnungen entstehen. Der Stadtteil entwickelt sich damit positiv weiter, wie auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl lobend erwähnte.

„Wenn ich daran denke, dass wir im Bärenkeller jedes Jahr vor Ort sind, um Projekte zu begleiten, dann ist das ein guter Standort“, erklärte der OB in seinen Grußworten. „Wir haben ein Stück weit dazu beigetragen, dass sich der Bärenkeller weiterentwickelt hat.“ Das Thema Wohnraummangel sei in allen Stadtteilen Augsburgs zu spüren. „Wir haben nur die Möglichkeit die Stadt abzusperren, oder mehr Wohnraum zu bauen. Die erste Option kommt für mich nicht in Frage“, so Gribl. Die Wohnbaugruppe erhielt daher den Auftrag, bezahlbaren Wohnraum flächendeckend zu schaffen. „Die Wohnbaugruppe Augsburg geht an ihre Grenzen, um diese Aufgabe zu erfüllen.“

Bauprojekt kostet über zehn Millionen Euro

Rund 10,3 Millionen Euro kostet das Projekt in der Bärenstraße. Dafür erhielt die Wohnbaugruppe auch Fördergelder vom Freistaat. Ohne dessen Unterstützung wäre der Bau der Wohnungen nicht möglich, betonte Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg. Er dankte daher den anwesenden Vertretern beim Richtfest für die Gelder aus München.

Das Richtfest für die 42 neuen Wohnungen im Bärenkeller wurde im September 2017 gefeiert. Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sprach anlässlich des Fests einige Grußworte und Danksagungen.

Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Häuser umfassen nur drei Geschosse

Die 42 neuen Wohneinheiten werden insgesamt rund 2.900 Quadratmetern Wohnfläche bieten. Die Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen verteilen sich dabei auf vier Häuser mit je drei Obergeschossen und einem Kellergeschoss. Da die Gebäude keine vier Geschosse haben, sind nur für zwei Häuser Aufzugsanlagen vorgesehen. Eine höhere Bebauung hätte wie ein „Fremdkörper“ gewirkt, so Dr. Hoppe. Im Umfeld befinden sich zum Großteil Einfamilienhäuser. Bei Bedarf können Aufzüge nachträglich noch installiert werden.

Wohnbaugruppe bis 2020 mit Grundstücken versorgt

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Der Bärenkeller ist nicht der einzige Stadtteil, in dem die Wohnbaugruppe Augsburg derzeit aktiv ist. Vor etwa zwei Monaten konnte beispielsweise auch in der Offinger Straße (Kriegshaber) Richtfest gefeiert werden. Hier entstehen derzeit 45 neue Wohnungen. Das Projekt wird voraussichtlich im Frühjahr 2018 abgeschlossen und kostet rund 10,7 Millionen Euro. Weiter erwarb die Wohnbaugruppe kürzlich 89.000 Quadratmeter Grund im neuen Stadtviertel Haunstetten Süd-West. „Damit sind wir über das Jahr 2020 hinaus mit Grundstücken versorgt“, freute sich Dr. Mark Dominik Hoppe.

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