Wohnbaugruppe feiert Richtfest

Endspurt für 45 neue Wohnungen in Augsburg-Kriegshaber

Günter Göttling, Dr. Mark Dominik Hoppe, Dr. Kurt Gribl, Dieter Benkard. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Ein Groß der Arbeit an der Offinger Straße ist geschafft: Am 20. Juli feierte die Wohnbaugruppe Augsburg Richtfest für eine neue Wohnanlage im Westen Augsburgs. Es ist eines von vielen Projekten, mit denen die Stadt auf den steigenden Wohnungs-Druck reagiert.

In der neuen Wohnanlage an der Offinger Straße entstehen derzeit 45 geförderte 2- bis 4-Zimmer Wohnungen. Diese befinden sich verteilt auf drei Häuser und sollen bereits im Mai 2018 bezugsfertig sein. 43 der Einheiten sind sogar barrierefrei ausgebaut, zwei für Rollstuhlfahrer geeignet. Es stehen insgesamt 50 Pkw-Stellplätze in einer Tiefgarage und weitere fünf oberirdisch zur Verfügung. Die Kosten für das Bauprojekt belaufen sich auf insgesamt rund 10,7 Millionen Euro inklusive des Grundstücks. Der Spatenstich erfolgte im September vergangenen Jahres.

Wohnbaugruppe feiert Richtfest in Kriegshaber

Wohnbaugruppe: Augsburg braucht bezahlbaren Wohnraum

Die sogenannte Zielmiete für die Wohnungen wird sich auf 9,50 Euro pro Quadratmeter belaufen. Damit wird die Wohnanlage Offinger Straße wirtschaftlich tragbar. Da es sich die Wohnbaugruppe Augsburg zur Aufgabe gemacht hat, für eine breite Bevölkerungsschicht bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, können die Mieter Zuschüsse von bis zu 4,10 Euro pro Quadratmeter erhalten. Dies hängt vom jeweiligen Einkommen ab. So wird eine netto Kaltmiete von 5,40 pro Quadratmeter geschaffen – bezahlbarer Wohnraum „den unsere Stadt auch braucht“, wie Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg, betonte.

OB Gribl: Der Druck erhöht sich

„Es ist genug Bedarf da, das sieht man allerorts“, erklärte Dr. Hoppe auf dem Richtfest am 20. Juli weiter. Die Nachfrage sei ungebrochen hoch. Die Wohnbaugruppe wurde von der Stadt daher für mehrere Projekte beauftragt. „Die Lebensqualität in Augsburg ist hoch, damit steigt die Nachfrage und der Druck wird höher“, bestätigte auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, der als Aufsichtsratsvorsitzender dem Richtfest beiwohnte. Projekte wie dieses in Kriegshaber, im Bärenkeller oder Oberhausen seien nur der Anfang. „Es wird nicht langweilig“, so der OB weiter. Es sei höchste Zeit, die Sache in die Hand zu nehmen.

Wohnbaugruppe plant nächstes Bauvorhaben in Kriegshaber

Dies wird sich schon im Herbst 2017 weiter konkretisieren: Dann fällt der Startschuss für eine weitere Neubaumaßnahme in Kriegshaber. Beim Projekt „Dr.-Dürrwanger-Straße“ werden voraussichtlich bis zum Frühjahr 2019 rund 36 weitere neue Wohnungen gebaut.

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