GVZ Güterverkehrszentrum Region Augsburg

Neues Terminal für die GVZ Region Augsburg

Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH

Der internationale Warenverkehr soll in der GVZ Region Augsburg zukünftig noch besser fließen. Für Augsburg ist ein neues Umschlagterminal geplant.

Der Containerbahnhof im Augsburger Stadtteil Oberhausen ist hoffnunglos überlastet. Dem soll jetzt Abhilfe geschaffen werden. Der erste Schritt ist auch schon geschafft: Der Planungs- und der Zweckverband haben als Trägergremien des Güterverkehrszentrums (GVZ) Region Augsburg in ihrer Verbandssitzung die Pläne der Terminal-Investitionsgesellschaft Augsburg (TIA) mbH für die Errichtung eines Terminals für den kombinierten Verkehr einstimmig befürwortet.

Als sogenannte „Träger öffentlicher Belange“ haben die Verbände in enger Zusammenarbeit mit der TIA Eckpunkte formuliert, die ein rasches Planfeststellungsverfahren bei der Regierung von Oberbayern unterstützen.

Investitionskosten von 20 Miollionen Euro

Die TIA plant im GVZ Region Augsburg ein bimodales Umschlagterminal für den Kombinierten Verkehr. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat als Fördermittelgeber bereits die Mitfinanzierung der Investitionskosten in Höhe von rund 20 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Im laufenden Planfeststellungsverfahren haben der Planungsverband und der Zweckverband als Träger des GVZ Region Augsburg die Pläne für das Bauvorhaben einstimmig begrüßt.

Mehr Ladungen sollen von der Straße auf die Schiene

Udo Schambeck erhält als Geschäftsführer der TIA die volle inhaltliche und politische Unterstützung für das Projekt. Baubeginn ist voraussichtlich Ende 2012. Die Inbetriebnahme ist nach einjähriger Bauzeit für 2013/14 geplant. Im ersten Bauabschnitt realisiert die TIA gemeinsam mit der Deutschen Umschlaggesellschaft Schiene-Straße (DUSS) mbH zwei Umschlaggleise, die den überlasteten Containerbahnhof im Stadtteil Oberhausen ablösen. Mit weiteren zwei Gleisen wird nach Bedarf das bis 2020 prognostizierte Güteraufkommen von 1,43 Millionen Tonnen pro Jahr bewältigt. In der Endausbaustufe verlagert das Terminal damit jährlich bis zu 100.000 Ladungen von der Straße auf die Schiene.

Güterverkehrszentrum wird noch attraktiver

„Der Umschlagbahnhof ist der fehlende Baustein, der das Güterverkehrszentrum zu einer echten Drehscheibe im internationalen Warenverkehr macht“, sagt Ralf Schmidtmann, Geschäftsführer der GVZ Entwicklungsmaßnahmen GmbH und rechnet in den kommenden Monaten mit einer erhöhten Flächennachfrage. Derzeit sind 42 Prozent der 61 Hektar Nutzfläche auf 112 Hektar Bruttofläche verkauft. In Betrieb gegangen sind die Logistikimmobilien von Prologis, GKM Hörnlein, Honold und Hermes sowie das Nutzfahrzeug-Center von Mercedes-Benz. In unmittelbarer Nähe des Terminals betreibt der Containerlogistiker Kloiber ein Containerdepot und setzt dabei voll auf den geplanten Umschlagbahnhof.

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