Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Neue Mieter: Technologiezentrum Augsburg begrüßt erste Startups

Immer mehr Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft ziehen ins Technologiezentrum Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Das Technologiezentrum Augsburg (TZA) hat sich inzwischen als feste Größe im Wirtschaftsraum Augsburg etabliert. Alle Beteiligten sind sich einig: Der Grundgedanke „Open Innovation“ hält im TZA erfolgreich Einzug.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Wolfgang Hehl, Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH, blickte kürzlich auf die Meilensteine der vergangenen sechs Monate zurück. Seit der Eröffnung im April haben 30 Unternehmen, darunter Fujitsu, die Günzburger Steigtechnik und MAI Carbon, das TZA bezogen. 

Wissenschaft hält Einzug im TZA

Doch im TZA sind nicht nur Unternehmen eingezogen. Auch die Wissenschaft ist hier vertreten. So hat im Juli beispielsweise das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) der Universität Augsburg sein neues Hochleistungs-Elektronenmikroskop im TZA in Betrieb genommen. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, um Oberflächen zu analysieren und chemische Zusammensetzungen zu bestimmen. Damit entsteht eine enge Bindung zur Spitzenforschung mit der Universität und den umliegenden Forschungseinrichtungen. Zusätzlich bietet sich so auch die Möglichkeit, die Firmen vor Ort im TZA bei materialwissenschaftlichen Fragestellungen zu unterstützen.

„Ein hervorragendes Netzwerk“

Neben Global Playern haben sich auch erste Startups wie Sicony oder Benefit 3-D im TZA angesiedelt. Im Januar 2017 bezieht außerdem das Unternehmen NIFE energy solutions GmbH Büroräume im Technologiezentrum Augsburg. Dem Unternehmen ist es gelungen, den langlebigsten und weltweit umweltfreundlichsten Batteriespeicher der Welt zu entwickeln. „Für unsere Weiterentwicklung bietet sich der Augsburg Innovationspark mit all seinen Entwicklungsaktivitäten im Rahmen komplexer Innovationen und eines hervorragenden Netzwerkes an, deswegen kommen wir mit unserem Unternehmen hierher“, erklärt Dieter Weber, Director of sales & marketing der NIFE GmbH, dem Fachgremium.

„Wir hatten bereits sehr viele Anfragen, aber nicht alle Interessenten passen auch“

Am Tag der Eröffnungsfeier verzeichnete das Technologiezentrum Augsburg bereits eine Auslastung von 40 Prozent. Zum Jahresende soll die 50 Prozent-Marke erreicht sein. „Wir hatten bereits sehr viele Anfragen, aber nicht alle Interessenten passen auch zum Technologiezentrum Augsburg“, berichtet Wolfgang Hehl dem Fachbeirat. „Wir wollen unsere Kompetenzfelder konsequent ausbauen und für das Technologiezentrum Augsburg wichtige Player zusammenbringen. Dabei sind wir wählerisch, lassen uns Zeit. Es kommt auf den richtigen Cocktail an, damit Synergien entstehen.“

Über den Fachbeirat Augsburg Innovationspark

Dieser Meinung stimmen auch die Mitglieder des Fachgremiums zu, der kürzlich tagte. Der Fachbeirat Augsburg Innovationspark stellt seit 2012 das wichtigste Gremium zur strategischen Steuerung und Produktdefinition im Augsburg Innovationspark dar. Er ist in allen strategischen Themen eingebunden und betreut in Arbeitskreisen gezielt Themenschwerpunkte und Projektvorschläge. Der Fachbeirat begleitet dabei die Geschäftsführung und setzt sich zusammen aus Fachleuten einschlägiger Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung der beiden Kammern und der Gesellschafter. Darunter sind unter anderem KUMAS, der Carbon Composites e.V., der Cluster Mechatronik und Automation e.V., die Universität Augsburg, die Hochschule Augsburg, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder die Fraunhofer Einrichtung IGCV.

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Wissenschaft hält Einzug im TZA

Doch im TZA sind nicht nur Unternehmen eingezogen. Auch die Wissenschaft ist hier vertreten. So hat im Juli beispielsweise das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) der Universität Augsburg sein neues Hochleistungs-Elektronenmikroskop im TZA in Betrieb genommen. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, um Oberflächen zu analysieren und chemische Zusammensetzungen zu bestimmen. Damit entsteht eine enge Bindung zur Spitzenforschung mit der Universität und den umliegenden Forschungseinrichtungen. Zusätzlich bietet sich so auch die Möglichkeit, die Firmen vor Ort im TZA bei materialwissenschaftlichen Fragestellungen zu unterstützen.

„Ein hervorragendes Netzwerk“

Neben Global Playern haben sich auch erste Startups wie Sicony oder Benefit 3-D im TZA angesiedelt. Im Januar 2017 bezieht außerdem das Unternehmen NIFE energy solutions GmbH Büroräume im Technologiezentrum Augsburg. Dem Unternehmen ist es gelungen, den langlebigsten und weltweit umweltfreundlichsten Batteriespeicher der Welt zu entwickeln. „Für unsere Weiterentwicklung bietet sich der Augsburg Innovationspark mit all seinen Entwicklungsaktivitäten im Rahmen komplexer Innovationen und eines hervorragenden Netzwerkes an, deswegen kommen wir mit unserem Unternehmen hierher“, erklärt Dieter Weber, Director of sales & marketing der NIFE GmbH, dem Fachgremium.

„Wir hatten bereits sehr viele Anfragen, aber nicht alle Interessenten passen auch“

Am Tag der Eröffnungsfeier verzeichnete das Technologiezentrum Augsburg bereits eine Auslastung von 40 Prozent. Zum Jahresende soll die 50 Prozent-Marke erreicht sein. „Wir hatten bereits sehr viele Anfragen, aber nicht alle Interessenten passen auch zum Technologiezentrum Augsburg“, berichtet Wolfgang Hehl dem Fachbeirat. „Wir wollen unsere Kompetenzfelder konsequent ausbauen und für das Technologiezentrum Augsburg wichtige Player zusammenbringen. Dabei sind wir wählerisch, lassen uns Zeit. Es kommt auf den richtigen Cocktail an, damit Synergien entstehen.“

Über den Fachbeirat Augsburg Innovationspark

Dieser Meinung stimmen auch die Mitglieder des Fachgremiums zu, der kürzlich tagte. Der Fachbeirat Augsburg Innovationspark stellt seit 2012 das wichtigste Gremium zur strategischen Steuerung und Produktdefinition im Augsburg Innovationspark dar. Er ist in allen strategischen Themen eingebunden und betreut in Arbeitskreisen gezielt Themenschwerpunkte und Projektvorschläge. Der Fachbeirat begleitet dabei die Geschäftsführung und setzt sich zusammen aus Fachleuten einschlägiger Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung der beiden Kammern und der Gesellschafter. Darunter sind unter anderem KUMAS, der Carbon Composites e.V., der Cluster Mechatronik und Automation e.V., die Universität Augsburg, die Hochschule Augsburg, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder die Fraunhofer Einrichtung IGCV.

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