Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Nachhaltig Wirtschaften mit A3: „Der Mehrwert darf nicht nur monetär gemessen werden“

Das Technologiezentrum Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Familienfrühstück, Umwelt-Zertifikate, das papierlose Büro, Vorschlagskultur: Das nachhaltige Engagement von Unternehmen aus der Region hat viele Facetten. Das machte der Unternehmer-Workshop „Nachhaltiges Wirtschaften“ am 27. September 2016 deutlich. Zu diesem hatte die Regio Augsburg Wirtschaft ins Technologiezentrum Augsburg (TZA) geladen.

Welche Nachhaltigkeitsprojekte werden im eigenen Unternehmen umgesetzt? Welche Vorteile bringt dieses Engagement? Wo gibt es Hemmnisse bei der Umsetzung? Bei der Veranstaltung wurde eines schnell deutlich: Die Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungs-Prozesse wird immer wichtiger. Außerdem reagieren Kunden sehr positiv auf nachhaltiges Engagement, beispielsweise im ökologischen oder sozialen Bereich.

Auf die Kommunikation kommt es an

Um nachhaltiges Engagement erfolgreich nach innen und außen zu vermitteln, ist vor allem ein authentisches Auftreten notwendig. Jede Unternehmens-Kultur ist die Basis einer authentischen Wahrnehmung als „nachhaltig“ nach innen wie außen. Das Problem: Die Resultate daraus sind teilweise schlecht messbar. Außerdem fehlt oft das Budget für die Umsetzung von Nachhaltigkeits-Maßnahmen.

TZA schafft Raum für Forschung, Wirtschaft, Nachhaltigkeit

Werte werden immer wichtiger. Dies wurde bereits beim Vortrag von Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik, deutlich. Munk präsentierte dabei Beispiele aus der Praxis. „Als Unternehmenspersönlichkeit muss ich einen Mehrwert schaffen. Dieser darf nicht nur monetär gemessen werden“, so Munk.

Beispiele aus der Praxis beim Unternehmertreffen der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Das Konzept geht auf: Trotz steigendem Umsatz konnte die Günzburger Steigtechnik ihren Gewerbe-Abfall seit 2013 kontinuierlich reduzieren. Von der Kinderbetreuung in der Ferienzeit bis hin zu einem lebendigen Vorschlagswesen gibt es zahlreiche Angebote für die mittlerweile rund 250 Mitarbeiter. Diese kommen zudem regelmäßig in einem eigenen Campus zu Schulungen und Seminaren zusammen. Da Nachhaltigkeit zukunftsorientiert ist, forscht das Unternehmen auch an neuen Technologien für seine Produkte. Seit April 2016 hat die Günzburger Firma daher ein Büro im TZA. Ein Tipp, den Munk den anderen Teilnehmern mit auf den Weg gab, war: Jede Idee eines Mitarbeiters, erscheint sie noch so komplex oder unmöglich, sollte ernst genommen und im Team diskutiert werden. So fühlt sich der Mitarbeiter wertgeschätzt und bringt sich auch künftig konstruktiv ein.

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Welche Nachhaltigkeitsprojekte werden im eigenen Unternehmen umgesetzt? Welche Vorteile bringt dieses Engagement? Wo gibt es Hemmnisse bei der Umsetzung? Bei der Veranstaltung wurde eines schnell deutlich: Die Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungs-Prozesse wird immer wichtiger. Außerdem reagieren Kunden sehr positiv auf nachhaltiges Engagement, beispielsweise im ökologischen oder sozialen Bereich.

Auf die Kommunikation kommt es an

Um nachhaltiges Engagement erfolgreich nach innen und außen zu vermitteln, ist vor allem ein authentisches Auftreten notwendig. Jede Unternehmens-Kultur ist die Basis einer authentischen Wahrnehmung als „nachhaltig“ nach innen wie außen. Das Problem: Die Resultate daraus sind teilweise schlecht messbar. Außerdem fehlt oft das Budget für die Umsetzung von Nachhaltigkeits-Maßnahmen.

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