Agentur für Arbeit

Neue Kooperation des AEV: „Wenn aus Fans Fachkräfte werden“

Besetzte Lehrstellen statt freier Leerstellen. Mit ihrem Projekt wollen AEV und die Agentur für Arbeit Jugendliche für Ausbildungsberufe begeistern.

Die kürzlich besiegelte Zusammenarbeit von AEV und der Agentur für Arbeit (AA) steht ganz unter dem Slogan „Wenn aus Fans Fachkräfte werden“. Keineswegs beinhaltet dieser, dass sportliches Vergnügen und Spaß von harter Arbeit ersetzt werden sollen. Die künftige Kooperation beschreibt vielmehr die Nähe von sportlichen Aktivitäten zu beruflicher Entfaltung.

„Kein Jugendlicher darf verloren gehen“

Schüler, denen die AA unbekannt ist, sind so selten wie diejenigen, die den AEV nicht kennen. Trotzdem sei die Hürde ins Job-Center zu gehen groß, weiß Roland Fürst, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit. „Deswegen wird es auch Programme für Jugendliche geben, die nicht auf dem klassischen Weg erreicht werden.“, so der Geschäftsführer. Der bunt-bemalte JUBAG-Bus zum Beispiel wird vor dem Curt-Frenzel-Stadion über Berufsmöglichkeiten informieren. Insgesamt werden die Eishockey-Spieler in der Kampagne in die bewährten Strategien der Arbeitsagentur integriert. Bei etablierten Aktionen der AA wie dem Girls Day oder der „Fit for Job“-Messe werden die Sportler beispielsweise Autogramme verteilen. Die unterschiedlichen Reichweiten beider Institution erzielen eine Streuweite, bei der wirklich „kein Jugendlicher verloren geht“.

Maximilian Horber und Roland Fürst unterzeichnen den Kooperations-Vertrag. Foto: Johanna Kleinert/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

AEV in Vorbildfunktion

Die AEV-Spieler werden aber nicht nur aktiv vor Ort sein. Auch die Räumlichkeiten des Panther-Clubs werden sie zur Verfügung stellen. Marketing Manager Leonardo Conti sieht sich und die anderen AEV-Spieler in einer Vorbildfunktion. „Wir sehen das als Stück soziales Engagement. Sport und Ausbildung kann man unter einen Hut bringen.“ Denn auch eine erfolgreiche Sportlerkarriere verfügt über eine Ablaufzeit. „Disziplin, Teamgeist und Toleranz kann man gut ins Berufsleben transferieren.“, so Conti. Auch hier ist die Verbindung von Sport und Beruf also gegeben. 

„Zahl an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen steigt“

Insgesamt 3901 Bewerber auf Ausbildungsplätze sind dieses Jahr bei der Agentur für Arbeit gemeldet. „Tendenziell steigt die Zahl an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das rund vier Prozent“, erklärt Roland Fürst. Der verzeichnete Anstieg deckt die rund 500 unbesetzt gebliebenen Ausbildungsstellen im vergangenen Jahr nur unzureichend. Prosperität spielt sich jedoch jenseits von Begrenzungen ab, vor allem wenn es dabei um die Perspektiven von Jugendlichen geht. Darin sind sich die Agentur für Arbeit und der AEV einig.

Warum die Panther der ideale Partner für die Kooperation sind

„Nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe ist die Zusammenarbeit für uns ein Heimspiel.“, so Fürst. Als ältester deutscher Eishockey-Verein bietet die Augsburger Institution die Plattform und Reichweite, die für das Erreichen junger Menschen erforderlich ist. Gerade weil Eishockey und seine Spieler alles andere als eingestaubt sind. „Die Augsburger Panther können uns mit ihrem positiven Image dabei helfen Jugendliche noch direkter ansprechen.“, schließt Fürst.

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Maximilian Horber und Roland Fürst unterzeichnen den Kooperations-Vertrag. Foto: Johanna Kleinert/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

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Die AEV-Spieler werden aber nicht nur aktiv vor Ort sein. Auch die Räumlichkeiten des Panther-Clubs werden sie zur Verfügung stellen. Marketing Manager Leonardo Conti sieht sich und die anderen AEV-Spieler in einer Vorbildfunktion. „Wir sehen das als Stück soziales Engagement. Sport und Ausbildung kann man unter einen Hut bringen.“ Denn auch eine erfolgreiche Sportlerkarriere verfügt über eine Ablaufzeit. „Disziplin, Teamgeist und Toleranz kann man gut ins Berufsleben transferieren.“, so Conti. Auch hier ist die Verbindung von Sport und Beruf also gegeben. 

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Insgesamt 3901 Bewerber auf Ausbildungsplätze sind dieses Jahr bei der Agentur für Arbeit gemeldet. „Tendenziell steigt die Zahl an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das rund vier Prozent“, erklärt Roland Fürst. Der verzeichnete Anstieg deckt die rund 500 unbesetzt gebliebenen Ausbildungsstellen im vergangenen Jahr nur unzureichend. Prosperität spielt sich jedoch jenseits von Begrenzungen ab, vor allem wenn es dabei um die Perspektiven von Jugendlichen geht. Darin sind sich die Agentur für Arbeit und der AEV einig.

Warum die Panther der ideale Partner für die Kooperation sind

„Nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe ist die Zusammenarbeit für uns ein Heimspiel.“, so Fürst. Als ältester deutscher Eishockey-Verein bietet die Augsburger Institution die Plattform und Reichweite, die für das Erreichen junger Menschen erforderlich ist. Gerade weil Eishockey und seine Spieler alles andere als eingestaubt sind. „Die Augsburger Panther können uns mit ihrem positiven Image dabei helfen Jugendliche noch direkter ansprechen.“, schließt Fürst.

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