Richtfest

Neubau des St. Vinzenz-Hospiz in Augsburg schreitet zügig voran

Das Richtfest vom Neubau des St. Vinzenz-Hospizes. Foto: Fred Schöllhorn
Der Rohbau des St. Vinzenz-Hospiz Neubaus steht. Damit konnte ein weiterer Meilenstein in Augsburg-Oberhausen erreicht werden.

Der St. Vinzenz-Hospiz Verein konnte kürzlich das traditionelle Richtfest für seinen Neubau feiern, der derzeit in Augsburg-Oberhausen entsteht. Für den kirchlichen und gemeinnützigen Verein entsteht hier nicht irgendein Gebäude, sondern die seit langem ersehnte Erweiterung für das stationäre Hospiz.

Kapazitäten verdoppeln sich fast

Bisher stehen lediglich neun Hospizbetten für sterbende Menschen zur Verfügung. Bald werden es 16 sein. Damit trägt der Verein dem steigenden Bedarf wie auch dem Anspruch der Krankenkassen Rechnung. Diese fordern eine bessere Abdeckung an stationären Hospiz-Plätzen in Nordschwaben.

Bau wird von Spenden finanziert

Die Finanzierung des Neubaus ist für den St. Vinzenz-Hospiz Verein ein Kraftakt. Es sind Kosten von gut sechs Millionen Euro zu schultern. Unterstützung erhält der Verein von Institutionen wie der Paula-Kubitschek-Vogel Stiftung, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Fernsehlotterie. Sie fördern den Neubau jeweils mit 500.000 Euro. Auch das Bistum Augsburg beteiligt sich an der Finanzierung mit einem erheblichen Zuschuss von 2,6 Millionen Euro. Zudem freut sich der Hospizverein über zahlreiche kleine und größere Spenden von Privatleuten, die das Bauprojekt auf diesem Weg unterstützen. Domkapitular Armin Zürn, erster Vorsitzender des Hospizvereins, hofft, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird, damit der Verein die noch offene Summe von einer knappen Million mit Spenden finanzieren kann.

Bezug noch in diesem Jahr

Geschäftsführerin Christine Sieberth erklärte im Rahmen der Feier hoch erfreut, dass der Neubau im Zeitplan liege und im Herbst bezugsfertig sein werde. Zuvor soll die Öffentlichkeit Ende Oktober noch Gelegenheit haben, die neuen Räume beim Tag der offenen Tür zu besichtigen. Dies soll Einblicke in die Hospizarbeit der Zukunft geben. Zürn erinnerte bei der Hebauffeier unter anderem an die Wurzeln der Hospizarbeit, bei der es darum gehe, für sterbende und schwerstkranke Menschen da zu sein. Gemeinsam arbeite man – auch auf der Baustelle – daran, für andere etwas zu schaffen.

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Bisher stehen lediglich neun Hospizbetten für sterbende Menschen zur Verfügung. Bald werden es 16 sein. Damit trägt der Verein dem steigenden Bedarf wie auch dem Anspruch der Krankenkassen Rechnung. Diese fordern eine bessere Abdeckung an stationären Hospiz-Plätzen in Nordschwaben.

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Die Finanzierung des Neubaus ist für den St. Vinzenz-Hospiz Verein ein Kraftakt. Es sind Kosten von gut sechs Millionen Euro zu schultern. Unterstützung erhält der Verein von Institutionen wie der Paula-Kubitschek-Vogel Stiftung, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Fernsehlotterie. Sie fördern den Neubau jeweils mit 500.000 Euro. Auch das Bistum Augsburg beteiligt sich an der Finanzierung mit einem erheblichen Zuschuss von 2,6 Millionen Euro. Zudem freut sich der Hospizverein über zahlreiche kleine und größere Spenden von Privatleuten, die das Bauprojekt auf diesem Weg unterstützen. Domkapitular Armin Zürn, erster Vorsitzender des Hospizvereins, hofft, dass dies auch weiterhin der Fall sein wird, damit der Verein die noch offene Summe von einer knappen Million mit Spenden finanzieren kann.

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