Stadt Augsburg

Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung: So wichtig ist die Forstwirtschaft für Augsburg

Das Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung fand im Waldpavillon statt. Foto: B4B SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Zum gestrigen Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung Augsburgs fanden sich zahlreiche Teilnehmer im Waldpavillon nahe der Sportanlage Süd ein. Bei den spannenden Vorträgen drehte sich alles um das Thema Holz.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Am 7. Oktober 2015 fand das Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung Augsburgs statt. Dieses Mal fanden sich die Teilnehmer im Waldpavillon zusammen. Passend zum Order der Veranstaltung gab es allerhand Informationen zur Wertschöpfungskette Holz. Eva Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, begrüßte die Anwesenden herzlich. Im Anschluss daran stellte der Leitende Fortdirektor Hartmut Dauner die Forstverwaltung vor. Außerdem berichtete Lydia Kurstedt von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH über die Ausstellung „Bauen mit Holz in Bayerisch-Schwaben“. Hier liegt der Fokus auf den Wäldern und Unternehmen der Region. Im Anschluss an die Vorträge stand das Netzwerken zwischen Unternehmern im Fokus.

Forstwirtschaft im Spannungswelt verschiedener Interessen

In ihrem Grußwort wies Eva Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, darauf hin, dass er Wald außerhalb der Stadtgrenzen anders genutzt werden kann als innerhalb: „Innerhalb der Stadtgrenzen befinden wir uns immer in einem Spannungsfeld. Hier stehen neben der Forstwirtschaft vor allem auch Themen wie Trinkwasserschutz und Naherholung im Vordergrund.“ Forstdirektor Hartmut Dauner brachte es wie folgt auf den Punkt: „Die Frage, die sich hier stellt, ist: Was bedeutet Wald für uns? Um es mit den Worten vor Bert Brecht zu sagen: Für die einen sind es 10.000 Klafter Holz, für die anderen eine grüne Menschenfreude.“

Nachhaltigkeit im Fokus des Netzwerktreffens

Die Forstverwaltung ist für insgesamt sieben Forstreviere verantwortlich. Die einzelnen Gebiete gehören kommunalen sowie privaten Waldbesitzern. Hauptsächlich wird Fichtenholz geerntet. Dabei beläuft sich der Ertrag innerhalb der Stadtgrenzen nur auf ein Drittel von dem, was außerhalb der Stadt erwirtschaftet werden kann. Harmut Dauner hob in seinem Vortrag auch die Bedeutung von Holz als Rohstoff hervor: „Jeder will heutzutage nachhaltig sein. Doch die Fortwirtschaft hat den Begriff der Nachhaltigkeit geprägt.“

Alle Bilder zum Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung im Waldpavillon finden Sie hier.

Netzwerktreffen im Waldpavillon: Was bedeutet Wald für uns?
Das Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung fand im Waldpavillon statt. Foto: B4B SCHWABEN
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Das Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung fand im Waldpavillon statt. Foto: B4B SCHWABEN

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von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Am 7. Oktober 2015 fand das Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung Augsburgs statt. Dieses Mal fanden sich die Teilnehmer im Waldpavillon zusammen. Passend zum Order der Veranstaltung gab es allerhand Informationen zur Wertschöpfungskette Holz. Eva Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, begrüßte die Anwesenden herzlich. Im Anschluss daran stellte der Leitende Fortdirektor Hartmut Dauner die Forstverwaltung vor. Außerdem berichtete Lydia Kurstedt von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH über die Ausstellung „Bauen mit Holz in Bayerisch-Schwaben“. Hier liegt der Fokus auf den Wäldern und Unternehmen der Region. Im Anschluss an die Vorträge stand das Netzwerken zwischen Unternehmern im Fokus.

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In ihrem Grußwort wies Eva Weber, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Augsburg, darauf hin, dass er Wald außerhalb der Stadtgrenzen anders genutzt werden kann als innerhalb: „Innerhalb der Stadtgrenzen befinden wir uns immer in einem Spannungsfeld. Hier stehen neben der Forstwirtschaft vor allem auch Themen wie Trinkwasserschutz und Naherholung im Vordergrund.“ Forstdirektor Hartmut Dauner brachte es wie folgt auf den Punkt: „Die Frage, die sich hier stellt, ist: Was bedeutet Wald für uns? Um es mit den Worten vor Bert Brecht zu sagen: Für die einen sind es 10.000 Klafter Holz, für die anderen eine grüne Menschenfreude.“

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Die Forstverwaltung ist für insgesamt sieben Forstreviere verantwortlich. Die einzelnen Gebiete gehören kommunalen sowie privaten Waldbesitzern. Hauptsächlich wird Fichtenholz geerntet. Dabei beläuft sich der Ertrag innerhalb der Stadtgrenzen nur auf ein Drittel von dem, was außerhalb der Stadt erwirtschaftet werden kann. Harmut Dauner hob in seinem Vortrag auch die Bedeutung von Holz als Rohstoff hervor: „Jeder will heutzutage nachhaltig sein. Doch die Fortwirtschaft hat den Begriff der Nachhaltigkeit geprägt.“

Alle Bilder zum Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung im Waldpavillon finden Sie hier.

Netzwerktreffen im Waldpavillon: Was bedeutet Wald für uns?
Das Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung fand im Waldpavillon statt. Foto: B4B SCHWABEN
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