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NCR Studie: Ist der Einzelhandel noch zu retten?
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NCR GmbH

NCR Studie: Ist der Einzelhandel noch zu retten?

 Stefan Clemens, Area Industry Leader Retail & Hospitality bei NCR, Foto: NCR GmbH

Wie lockt man den Kunden ins Ladengeschäft? Um im Wettbewerb um Kunden langfristig bestehen zu können, gibt es nur einen Weg für den stationären Handel. Wie der stationäre Handel 2013 für Kunden attraktiv bleibt, fand jetzt die NCR GmbH in einer Studie heraus.

Das Ergebnis der Studie, welche die NCR GmbH gemeinsam mit dem deutschen Marktforschungsunternehmen Smart Research durchgeführt hat, ist eindeutig. Damit klassische Ladengeschäfte in Innenstädten im Kampf um die Kunden bestehen können, müssen sie sich dem Online-Handel stärker öffnen. Im Rahmen der Studie wurden 1001 Verbrauchern in Deutschland zwischen 20 und 65 Jahren befragt. Mehrs als 50 Prozent der Befragten gaben an, nicht mehr nur im Ladengeschäft einzukaufen. Warum Kunden den Online-Handel nutzen liegt auf der Hand. Vor allem spielt hier die Rund-um-die-Uhr Verfügbarkeit von Online-Shops eine enorm wichtige Rolle. 78 Prozent der befragten gaben dies als Hauptgrund für ihren Online-Einkauf an. Aber auch die Möglichkeit, gemütlich von zu Hause aus einkaufen zu können, ist ein Pluspunkt für Online-Shops. In 2013 besteht für den stationären Handel also die große Herausforderung darin, die Vorteile beider Verkaufskanäle mithilfe neuer Technologien zu verknüpfen.

Online-Shop und stationären Handel verknüpfen

„Es geht nicht darum, stationären und Internethandel in Konkurrenz zu setzen, sondern beides als Ergänzung zu sehen“, erklärt Stefan Clemens, Area Industry Leader Retail & Hospitality bei NCR. Die Studie ergab auch, dass 75 Prozent der Befragten in die deutschen Innenstädte gehen, um die Produkte direkt anzufassen und zu testen. Dennoch gibt es Ausbaupotenzial, insbesondere wenn es um die Verknüpfung mit Onlineangeboten geht. So gaben beispielsweise 34 Prozent an, ihre Online-Bestellungen gerne im Ladengeschäft in der Nähe abholen zu wollen. Die Produkte könnten dann direkt vor dem Kauf beispielsweise anprobiert werden. Großer Vorteil der Online-Bestellung ist, dass die Kunden ihre Ware vorher nicht mühsam zusammensuchen müssen. 22 Prozent hätten zusätzlich gerne die Option, das Onlineangebot des Unternehmens auch im Laden über eigens eingerichtete, computerbasierte Kiosk-Systeme abrufen zu können. Der Einzelhandel bleibt hier auch gar nicht so untätig, wie man im ersten Moment meine würde. Eine Umfrage des HDE hat ergeben, dass der Einzelhandel wohl die Zeichen der Zeit erkannt hat. 13 Prozent der befragten Händler gaben an, im Weihnachtsgeschäft 2012 mehr als 10 Prozent des Umsatzes im Internet erwirtschaftet zu haben. Sie konnten sich dadurch wenigstens ein Stück des 7,4 Milliarden schweren Onlineumsatzes in der Weihnachtszeit sichern.

Den Wunsch der Kunden erfüllen und im Wettbewerb bestehen

Dass sich die Kunden eine Vernetzung der verschiedenen Vertriebskanäle wünschen und wie akut dieser Wunsch ist, zeigt auch der 2012 veröffentlichte IBM Report „Winning over the empowered consumer“. Hier gaben 25 Prozent aller Befragten an, mindestens drei verschiedene Technologien zum Einkaufen nutzen. „Ein entscheidender Erfolgsfaktor, um die zunehmende Anzahl dieser ‚cross-channel Consumer‘ zu erreichen, ist nicht nur die alleinige Präsenz eines Händlers in den verschiedenen Kanälen, sondern die Vernetzung und Konvergenz der einzelnen Kanäle“, erklärt Stefan Clemens. Wer sich vom Wettbewerb differenzieren möchte, der muss wissen, wie man Verbrauchern ein konsistentes Angebot über mehrere Kanäle hinweg anbietet. Einzelhändler, die es zusätzlich noch verstehen, dabei die Präferenzen der Verbraucher zu berücksichtigen, können die Interaktion ihrer Kunden verändern und ein gesteigertes Einkaufserlebnis bieten.

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