B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Nach PHOENIX PRINT Augsburg: Würzburger Schwesterunternehmen stellt Insolvenzantrag
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
PHOENIX PRINT Würzburg GmbH

Nach PHOENIX PRINT Augsburg: Würzburger Schwesterunternehmen stellt Insolvenzantrag

 Die Buchbinderei von PHOENIX PRINT Würzburg. Foto: PHOENIX PRINT Würzburg

Anfang August 2015 stellte die PHOENIX PRINT Augsburg GmbH einen Eigenantrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beim Augsburger Amtsgericht. Kurz darauf kappte die Firmenzentrale in Würzburg alle Übertragungsleitungen, die 80 Mitarbeiter standen vorerst auf der Straße. Nun hat auch die PHOENIX PRINT Würzburg GmbH einen Eigenantrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Dieses soll in Eigenverantwortung stattfinden und vorrangig der Sanierung des Unternehmens dienen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Im August dieses Jahres wurde bekannt, dass die PHOENIX PRINT Augsburg GmbH einen Eigenantrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat. Nun hat es nach eigenen Angaben auch das Würzburger Schwesterunternehmen erwischt. Die PHOENIX PRINT Würzburg GmbH stellte ebenfalls einen Eigenantrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Laut Unternehmenskommunikation war dieser Schritt unausweichlich, nachdem Altverbindlichkeiten sowie unerwartete operative Belastungen die Liquidität des Unternehmens bedrohten. Geschäftsführer Ronald Hof zog bereits seine Konsequenz aus der Entwicklung und verkündete seinen Rücktritt.

Hintergrund: Schuldfrage nach der Insolvenz von PHOENIX PRINT Augsburg

Am 27. April 2015 hatten sich die Augsburger Himmer AG und die Stürtz GmbH aus Würzburg zu PHOENIX PRINT zusammengeschlossen. Nach Insolvenzmeldung der PHOENIX PRINT Augsburg GmbH meldetet das Schwesterunternehmen aus Würzburg, die Himmer AG habe vor dem Insolvenzantrag der PHOENIX PRINT nachweislich eine Summe von 1,65 Millionen Euro rechtswidrig entzogen. Die Reaktionen der Würzburger Unternehmenszentrale fielen dementsprechend drastisch aus: Alle Email- und Telefonleitungen am Augsburger Standort wurden gekappt, die Mitarbeiter fristlos freigestellt. Bereits drei Tage später, am vergangenen Freitag, wurde bekannt, dass die Verantwortlichen eine alternative Lösung gefunden hatten. Die PHOENIX PRINT Augsburg erhält seitdem wieder Druckaufträge. Die Zukunft der 80 Augsburger Mitarbeiter konnte somit vorerst gesichert werden.

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Fehlende 1,65 Millionen Euro haben eine große Lücke in der Kasse der PHOENIXT PRINT Würzburg GmbH hinterlassen

Laut Unternehmenskommunikation der PHOENIX PRINT Würzburg GmbH besteht juristisch gesehen kein direkter Zusammenhang zwischen den Insolvenzmeldungen der beiden Schwesterunternehmen. Der Streit um die 1,65 Millionen Euro bleibt jedoch bestehen. Diese massiven finanziellen Einbußen dürften dem mittelständischen Druckunternehmen in den vergangen Wochen jedoch zu schwer zu schaffen gemacht haben.

So geht es weiter mit der PHOENX PRINT Würzburg GmbH

Der positive Bescheid des Amtsgerichts Würzburg über den Antrag auf Eigenverwaltung sowie die Bestellung eines Sachverwalters werden noch in der laufenden Woche erwartet. Die Geschäftsführung von PHOENX PRINT plant derweil, das Würzburger Unternehmen einer umfassenden Restrukturierung unterziehen. Ziel ist es, PHOENIX PRINT auf der Basis eines derzeit in Entwicklung befindlichen Insolvenzplans auf nachhaltig tragfähige Füße zu stellen. Ronald Hof hat die PHOENIX PRINT Würzburg GmbH und zuvor die Stürtz GmbH seit Ende 2012 geleitet. Er hat sein Amt als Geschäftsführer am 28. September 2015 niedergelegt. Ramona Weiß-Weber, die im Juli 2015 als CFO in Würzburg an Bord gekommen war, fungiert seither als alleinige Geschäftsführerin.

Artikel zum gleichen Thema