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Erste Sondierungsgespräche mit der Unternehmensleitung wurden in der ersten Februarwoche über einen möglichen Verkauf von Niederlassungen innerhalb der Mercedes-Benz AG geführt. Die Beschäftigten der Niederlassung Augsburg in der Haunstetter Straße versammelten sich im Zuge dessen zu einer Betriebsversammlung. Die Betriebsratsvorsitzende, Cornelia Polomski, sprach vor den versammelten Kollegen über die jüngste Entscheidung des Mercedes-Benz Vorstands.
Im Gespräch sei es aktuell, die Strukturen des Own Retail in der Mercedes Benz AG zu prüfen und die Niederlassungen möglicherweise zu verkaufen. In ihrer Rede betonte die Betriebsratsvorsitzende die Unzufriedenheit mit der einseitig getroffenen Vorstandsentscheidung, die am 19. Januar 2024 bekannt gegeben wurde. Polomski erklärte es gleiche "einen Schlag ins Gesicht unserer Kolleginnen und Kollegen im Own Retail". Die Vorstandspläne sein weitergehend nach ihrer Aussage, aus Sicht des Betriebsrats „vollkommen inakzeptabel und in keinster Weise nachvollziehbar“.
Es läge eine Diskrepanz zwischen den Vorstandsplänen und den Ergebnissen der Niederlassungen vor, die seit fünf Jahren profitabel sind und seit drei Jahren positiv zum Konzernergebnis beitragen. Der Betriebsrat betonte zudem die Notwendigkeit das Knowhow, den Wert und die Loyalität der eigenen Belegschaft anzuerkennen. Denn in den letzten Jahren nahmen nach eigener Aussage, die Mitarbeiter viele Entbehrungen und Zugeständnisse auf sich und leisteten somit laut der Vorstandsvorsitzenden ihren Beitrag für die Firma, um die Profitabilität der Niederlassungen sicherzustellen.
Der Betriebsrat versicherte den Kollegen, dass er die bestmögliche Lösung im Sinne der Belegschaft finden wolle. Er verstehe sich als Interessenvertretung der Beschäftigten und will sich nach eigener Aussage in den Gesprächen nicht unter Druck setzen lassen und alle Optionen prüfen. Zudem bedankte sich die Betriebsratsvorsitzende bei den Anwesenden und betonte zugleich die eigene Zuversicht in den turbulenten Zeiten. Zugleich wies sie aber auch daraufhin, dass es als Resultat der Prüfung trotz aller Anstrengungen doch zum Verkauf kommen könne. In diesem Falle ginge es dann in den Verhandlungen darum, bestmögliche Konditionen für die Beschäftigten zu erkämpfen. Rückhalt hierfür gewährleistet laut Betriebsrat die bestehende Beschäftigungssicherung namens „ZuSi 2030“, die bis Ende 2029 betriebsbedingte Kündigungen ausschließt.