Max Aicher GmbH & Co.KG

Max Aicher und SGL veranstalten wichtiges Treffen der Stahlindustrie in Meitingen

Die Max Aicher Gruppe veranstaltet das 4. Schlacken-Symposium. Foto: Max Aicher Unternehmensgruppe
Die Max Aicher Gruppe veranstaltet das 4. Schlacken-Symposium. Foto: Max Aicher Unternehmensgruppe

Kürzlich fand im SGL-Forum in Meitingen bereits das 4. Schlacken-Symposium der Max Aicher Unternehmensgruppe statt. Durch die Veranstaltung wurde Meitingen für zwei Tage zum Mittelpunkt der deutschen und europäischen Stahlindustrie.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Das diesjährige Symposium stand ganz unter dem Motto „Kreislaufwirtschaft stabil weiterentwickeln“. Damit sollte die Veranstaltung zu den vielen Anwendungs-Möglichkeiten von Schlacken aus dem Stahlherstellungs-Prozess informieren und aufklären. Denn häufig werde der Einsatz von Schlacken wegen Unwissenheit und Fehlinformation zu Unrecht unterbunden – und das entgegen der politischen Vorgaben auf Bundes- und Landesebene zum bevorzugten Einsatz von Recyclingbaustoffen.

Themen aus Forschung, Umwelt und rechtlichen Entwicklungen

Die Veranstaltung war bereits in den Jahren 2011, 2012 und 2014 ein voller Erfolg. Daran schloss auch die vierte Auflage des Symposiums an. Mehr als 130 Fachleute sowie ein hochkarätiges Redner- und Gästefeld kamen dafür nach Meitingen. Grund dafür waren der Themenmix aus Forschung, Umwelt und rechtlichen Entwicklungen des Organisationsteams um Dr. Dirk Mudersbach, Leiter Forschung und Entwicklung der Max Aicher Umwelt GmbH. 2018 soll bereits das nächste Symposium folgen.

Öffentlichkeit soll über die Möglichkeiten bei der Arbeit mit Schlacke informiert werden

Einer der Redner war Thomas Reiche, Geschäftsführer des FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e.V. Thema seiner Rede und der anschließenden Diskussionsrunde war die aus seiner Sicht notwendige Aufklärungsarbeit zum Einsatz von Schlacke. Denn laut Reiche sei es eine wesentliche Zukunftsaufgabe der Wirtschaft und Stahlindustrie, die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Auch Dr. Dirk Mudersbach, Leiter Forschung und Entwicklung der Max Aicher Umwelt GmbH, beteiligte sich mit einem Vortrag am Symposium.

Die rechtlichen Rahmen-Bedingungen sind nicht einheitlich

Daneben traten RDir Michael Heugel, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit, und  Prof. Dr. Andrea Versteyl, avr – Andrea Versteyl Rechtsanwälte Berlin, als Redner auf. Versteyl klärte dabei über die rechtlichen Rahmen-Bedingungen zur Verwertung von Stahlwerks-Schlacken auf. „Der Einbau von Schlacke zum Beispiel in Straßenbaumaßnahmen wird durch die derzeitige rechtliche Situation in Bayern praktisch verhindert, auch wenn diese Regelung gegenüber allen anderen Bundesländern und der Ersatzbaustoffverordnung abweicht. Bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung besteht allerdings keine Rechtssicherheit – leider ist der Zeitpunkt dafür noch nicht absehbar“, so Versteyl.

„Wir werden alles daran setzen den Rohstoff Schlacke ins rechte Licht zu rücken“

Mag. Simon Zeilberger, kaufmännischer Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke GmbH, zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme am diesjährigen Symposium. „Wir werden alles daran setzen den Rohstoff Schlacke ins rechte Licht zu rücken. Schlacke ist ein wertvoller Rohstoff. Und ich wünsche mir, dass vor allem die Kritiker sich auf einer sachlichen Ebene bei uns informieren, mit uns ins Gespräch treten und vielleicht dann für das nächste Symposium unserer Einladung folgen. Denn auch dieses Jahr haben die Bürgerinitiativen als größte Kritiker die Einladung zur sachlichen Diskussion ausgeschlagen. Dies ist insofern sehr bedauerlich, da die Veranstaltung neben den aktuellen Forschungsthemen auch auf die Diskussion mit der Öffentlichkeit abzielt. Wir werden auch zu den kommenden Symposien die Bürgerinitiativen einladen.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Max Aicher GmbH & Co.KG

Max Aicher und SGL veranstalten wichtiges Treffen der Stahlindustrie in Meitingen

Die Max Aicher Gruppe veranstaltet das 4. Schlacken-Symposium. Foto: Max Aicher Unternehmensgruppe
Die Max Aicher Gruppe veranstaltet das 4. Schlacken-Symposium. Foto: Max Aicher Unternehmensgruppe

Kürzlich fand im SGL-Forum in Meitingen bereits das 4. Schlacken-Symposium der Max Aicher Unternehmensgruppe statt. Durch die Veranstaltung wurde Meitingen für zwei Tage zum Mittelpunkt der deutschen und europäischen Stahlindustrie.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Das diesjährige Symposium stand ganz unter dem Motto „Kreislaufwirtschaft stabil weiterentwickeln“. Damit sollte die Veranstaltung zu den vielen Anwendungs-Möglichkeiten von Schlacken aus dem Stahlherstellungs-Prozess informieren und aufklären. Denn häufig werde der Einsatz von Schlacken wegen Unwissenheit und Fehlinformation zu Unrecht unterbunden – und das entgegen der politischen Vorgaben auf Bundes- und Landesebene zum bevorzugten Einsatz von Recyclingbaustoffen.

Themen aus Forschung, Umwelt und rechtlichen Entwicklungen

Die Veranstaltung war bereits in den Jahren 2011, 2012 und 2014 ein voller Erfolg. Daran schloss auch die vierte Auflage des Symposiums an. Mehr als 130 Fachleute sowie ein hochkarätiges Redner- und Gästefeld kamen dafür nach Meitingen. Grund dafür waren der Themenmix aus Forschung, Umwelt und rechtlichen Entwicklungen des Organisationsteams um Dr. Dirk Mudersbach, Leiter Forschung und Entwicklung der Max Aicher Umwelt GmbH. 2018 soll bereits das nächste Symposium folgen.

Öffentlichkeit soll über die Möglichkeiten bei der Arbeit mit Schlacke informiert werden

Einer der Redner war Thomas Reiche, Geschäftsführer des FEhS – Institut für Baustoff-Forschung e.V. Thema seiner Rede und der anschließenden Diskussionsrunde war die aus seiner Sicht notwendige Aufklärungsarbeit zum Einsatz von Schlacke. Denn laut Reiche sei es eine wesentliche Zukunftsaufgabe der Wirtschaft und Stahlindustrie, die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Auch Dr. Dirk Mudersbach, Leiter Forschung und Entwicklung der Max Aicher Umwelt GmbH, beteiligte sich mit einem Vortrag am Symposium.

Die rechtlichen Rahmen-Bedingungen sind nicht einheitlich

Daneben traten RDir Michael Heugel, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit, und  Prof. Dr. Andrea Versteyl, avr – Andrea Versteyl Rechtsanwälte Berlin, als Redner auf. Versteyl klärte dabei über die rechtlichen Rahmen-Bedingungen zur Verwertung von Stahlwerks-Schlacken auf. „Der Einbau von Schlacke zum Beispiel in Straßenbaumaßnahmen wird durch die derzeitige rechtliche Situation in Bayern praktisch verhindert, auch wenn diese Regelung gegenüber allen anderen Bundesländern und der Ersatzbaustoffverordnung abweicht. Bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung besteht allerdings keine Rechtssicherheit – leider ist der Zeitpunkt dafür noch nicht absehbar“, so Versteyl.

„Wir werden alles daran setzen den Rohstoff Schlacke ins rechte Licht zu rücken“

Mag. Simon Zeilberger, kaufmännischer Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke GmbH, zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme am diesjährigen Symposium. „Wir werden alles daran setzen den Rohstoff Schlacke ins rechte Licht zu rücken. Schlacke ist ein wertvoller Rohstoff. Und ich wünsche mir, dass vor allem die Kritiker sich auf einer sachlichen Ebene bei uns informieren, mit uns ins Gespräch treten und vielleicht dann für das nächste Symposium unserer Einladung folgen. Denn auch dieses Jahr haben die Bürgerinitiativen als größte Kritiker die Einladung zur sachlichen Diskussion ausgeschlagen. Dies ist insofern sehr bedauerlich, da die Veranstaltung neben den aktuellen Forschungsthemen auch auf die Diskussion mit der Öffentlichkeit abzielt. Wir werden auch zu den kommenden Symposien die Bürgerinitiativen einladen.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben