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MAN muss Rückschläge hinnehmen
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MAN Gruppe

MAN muss Rückschläge hinnehmen

 CEO of MAN SE Georg Pachta-Reyhofen spricht während der Jahrespressekonferenz der MAN SE, Foto MAN

Mit einem soliden Operativen Ergebnis schließt MAN sein Geschäftsjahr trotz der anhaltenden Nutzfahrzeugflaute ab. Dennoch musste das Unternehmen Verluste hinnehmen. Der MAN Vorstand zeigt sich mit dem Geschäftsjahr 2012 unzufrieden.

Zwar konnte die MAN ihr sehr gutes Operatives Ergebnis aus 2011 im vergangenen Jahr nicht erreichen, dennoch zeigt sich der Konzern zufrieden. Trotzt der immer noch andauernden Nutzfahrzeugflaute konnte die MAN Gruppe das Geschäftsjahr 2012 mit einem Operativen Ergebnis von annähernd einer Milliarde Euro abschließen. So erwirtschaftete die MAN Gruppe ein Operatives Ergebnis von 964 Millionen Euro.

Power Engineering bleibt stabil

Vor allem durch einen klaren Rückgang im Geschäftsfeld Commercial Vehicles kam diese Entwicklung zu Stande. Hier sank das Operative Ergebnis auf 454 Millionen Euro. Stabil präsentierte sich hingegen das Ergebnis des Geschäftsfelds Power Engineering und leistete damit einen wertvollen Beitrag zum Gruppenergebnis. Wenn auch nur moderat ging der Umsatz, aufgrund einer deutlich geringeren Nachfrage auf den europäischen und brasilianischen Nutzfahrzeugmärkten, auf 15,8 Milliarden Euro zurück. Die Umsatzrendite lag mit 6,1% knapp unter dem angestrebten Zielbereich.

Zwei starke Faktoren machen MAN das Leben schwer

"Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir knapp eine Milliarde Euro Operatives Ergebnis erwirtschaftet", sagt Dr. Georg Pachta-Reyhofen, Sprecher des Vorstands der MAN SE. Beeinträchtig wurden die Zahlen der MAN vor allem durch die europäische Staatsschuldenkrise und die Einführung des Euro V-Emissionsstandards in Brasilien. Die wichtigen Märkte für die MAN sind zunehmend verunsichert und hielten sich mit Käufen zurück. Außerdem herrscht ein verschärfter Wettbewerb. Auch beim Auftragseingang machen sich diese Entwicklungen bemerkbar. So musste die MAN einen Auftragseingang von 15,9 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2012 verzeichnen, was 7 Prozent weniger als noch im Vorjahr sind.

Es bleibt auch 2013 schwierig für die MAN

Das rückläufige Geschäft im Bereich Nutzfahrzeuge in Europa wird auch im Jahr 2013 weiter gehen. Davon geht die MAN aus. Für den wichtigen brasilianischen Markt erwartet der Vorstand im Gegensatz dazu wieder einen Absatzanstieg. Desweiteren rechnet die MAN, dass der Umsatz im Geschäftsfeld Commercial Vehicles voraussichtlich leicht unter dem Niveau des Vorjahres bleiben wird. Die Umsatzrendite soll konstant bleiben. Auch für das Geschäftsfeld Power Engineering rechnet die MAN mit einem rückläufigen Umsatz. Dies wird die Folge aus dem schwachen Auftragseingagn im Jahr 2012 sein. Für die MAN Gruppe resultiert daraus für 2013 ein leicht rückläufiger Umsatz und ein überproportional verringertes Operatives Ergebnis. MAN geht bei seinen Prognosen davon aus, dass sich die europäische Staatsschuldenkrise nicht weiter zuspitzt und konjunkturelle Impulse in den Schwellenländern greifen.

MAN Vorstand ist unzufrieden

Mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres ist der Vorstand der MAN SE alles andere als zufrieden. Daran können auch die allgemein schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Nutzfahrzeugbranche nichts ändern. Unverzüglich hat der MAN Vorstand nun entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um den Ertrag zu steigern. Hier stehen vor allem das Reduzieren von Kosten und das Steigern der Effizienz im Vordergrund. Dies soll sowohl in der Produktion, wie auch in Verwaltung, Vertrieb und Entwicklung umgesetzt werden. Darüber hinaus ermöglicht die Flexibilisierung der Produktion eine Anpassung an verringerte Absatzvolumina.

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