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Schlechte Zahlen innerhalb der MAN Gruppe MAN SE
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MAN Gruppe

Schlechte Zahlen innerhalb der MAN Gruppe MAN SE

Die MAN leidet unter der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum. Die Aufträge gehen zurück und damit sinkt auch der Umsatz. Für das Unternehmen sind die schlechten Zahlen natürlich nicht zufriedenstellend. Auch die Aussichten für das 4. Quartal sind nicht gerade rosig. Die MAN rechnet weiterhin mit einem Umsatzrückgang.

In einem weiterhin schwierigen Marktumfeld befindet sich die MAN Gruppe. Auch das 3. Quartal verlief daher nicht zufriedenstellend für das Unternehmen. Schuld an den schlechten Zahlen hat mit unter die Staatschuldenkrise im Euro-Raum, denn sie führt zu Unsicherheiten auf den Märkten und einer spürbar gedämpften Konjunktur. Aber auch außerhalb von Europa sind die Märkte teilweise rückläufig. Im Nutzfahrzeugbereich kommen zudem noch weitere Effekte, wie etwa die Einführung des Euro-V-Standards in Brasilien Anfang 2012, hinzu.

Bis zu 16 Prozent weniger Bestellungen

Im 3. Quartal musste die MAN Gruppe einen Rückgang der Aufträge von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert verzeichnen. Seinen Beitrag an den schlechten Zahlen leistet hier vor allem das Geschäftsfeld Commercial Vehicles. Der Auftragseingang bei MAN Truck & Bus war in den Monaten Juli bis September um 16 Prozent zurückgegangen. Erfreulicherweise nahmen bei MAN Latin America die Bestellungen gegenüber dem Vorquartal wieder zu. Diese Entwicklung hat MAN Latin America vor allem den Fördermaßnahmen der brasilianischen Regierung zu verdanken. Auch MAN Diesel & Turbo blieb von einem Auftragsrückgang nicht verschont. 9 Prozent weniger Bestellungen kamen in den ersten drei Quartalen 2012 an.

4 Prozent weniger Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal

Auch der Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahresquartal erneut zurück. Blickt man auf die ersten neun Monate des Jahres 2012 so liegt auch hier der Umsatz mit 11,6 Milliarden Euro um 3 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau der MAN Gruppe. Aber nicht überall ging der Umsatz zurück. Während das Geschäftsfeld Commercial Vehicles einen Rückgang von 8 Prozent verzeichnen muss, stieg der Umsatz des Geschäftsfelds Power Engineering im 3. Quartal um 13 % gegenüber dem Vorjahr.

Operatives Ergebnis der Gruppe geht deutlich zurück

Auch im Konzernergebnis macht sich die wirtschaftlich angespannte Lage wurde bemerkbar. In den ersten drei Quartalen erwirtschaftete die MAN Gruppe ein Operatives Ergebnis von 656 Millionen Euro gegenüber 1.083 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser deutliche Rückgang ist im Wesentlichen auf das Geschäftsfeld Commercial Vehicles zurückzuführen, dessen Operatives Ergebnis auf 307 Millionen Euro sank.

Kosten sollen weiter gesenkt werden

Für die MAN Gruppe ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend. Das Unternehmen will weiterhin intensiv daran arbeiten, die Kosten zu senken. Dies schließe jedoch weitere Investitionen in die für die Zukunft wichtigen Bereiche Forschung und Entwicklung sowie das Vertriebs- und After-Sales-Netzwerk nicht aus.

MAN rechnet weiterhin mit rückläufigem Umsatz

Auch im laufenden Geschäftsjahr wird sich nicht mehr viel verändern. Die MAN Gruppe geht weiterhin von einem leicht rückläufigen Umsatz aus. Aufgrund des zurückgehenden europäischen Nutzfahrzeugmarktes und der nach wie vor gedämpften Nachfrage in Lateinamerika rechnen wir mit einem Umsatzrückgang bei Commercial Vehicles von etwas mehr als 5 %. Für Power Engineering gehen wir weiter von einem Umsatzzuwachs von etwa 5 % aus. Die Umsatzrendite der MAN Gruppe wird in etwa 6 % betragen.

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