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MAN: Das große Aus der Selbstständikeit
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MAN SE

MAN: Das große Aus der Selbstständikeit

 Der Volkswagen-Konzern hat sich nun auch formal das Sagen im Hause MAN gesichert, Quelle: Montage_commons.wikimedia/MAN

Der Großkonzern Volkswagen mit Sitz in Wolfsburg sicherte sich nun das Sagen bei der Münchener MAN SE. Auf der MAN-Hauptversammlung stimmten knapp 98,5 Prozent der Anwesenden für das Ende der Selbstständigkeit des deutschen Traditionsunternehmens.

Seit der Hauptversammlung der Münchener MAN SE vergangene Woche ist der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der MAN SE, Mutterkonzern der MAN Diesel & Turbo SE mit Sitz in Augsburg, und der Truck & Bus GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der Volkswagen AG, beschlossene Sache: 98,47 Prozent der Versammelten sprachen sich für die Überführung aus, in Zahlen bedeutet das 112.665.822 Ja-Stimmen. Sobald der Vertrag im Handelsregister der MAN SE eingetragen ist, tritt er in Kraft. Damit haben die MAN-Aktionäre die Wahl zwischen Ausgleich und Abfindung.

MAN-Übernahme soll offeneren Dialog für mehr Erfolg schaffen

Über Inhalte sowie Vorteile des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen MAN SE und Volkswagen AG informierte der Vorstandssprecher der MAN SE, Dr. Georg Pachta-Reyhofen, die Aktionäre ausführlich: „Die Partner sind der Auffassung, dass über die derzeit primär im Bereich der Beschaffung realisierten Verbundvorteile erhebliche Synergien erzielt werden können - auch in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Produktion.“ Für das Erreichen dieses Zusammenwirkens sei eine offene und effektive Zusammenarbeit und ein intensiver Austausch zwischen den beteiligten Unternehmen notwendig. Unter den aktuellen rechtlichen Gegebenheiten sei dies jedoch nur eingeschränkt möglich. „Ein Beherrschungsvertrag schafft hingegen die rechtliche Basis für eine deutlich unbürokratischere und effektivere Zusammenarbeit", betonte Pachta-Reyhofen weiter.

Abfindungsauszahlung an MAN-Aktionäre erfolgt kostenfrei

Mit der Wahl der Abfindung erhalten bisherige MAN-Aktionäre einen einmaligen Abfindungsbetrag in Höhe von 80,89 Euro pro Aktie und übertragen ihre MAN SE-Aktien der Truck & Bus GmbH. Die Barauszahlung des Abfindungsbetrags erfolgt kostet die Aktionäre nichts. Zentrale Abwicklungsstelle ist das Bankhaus Metzler in Frankfurt am Main.

MAN-Aktionäre die bleiben, erhalten Kompensationsauszahlung

Aktionäre, die das Barabfindungsangebot nicht in Anspruch nehmen möchten, bleiben auch weiterhin Aktionäre der MAN SE. Als Kompensation wird ihnen ein jährlicher Ausgleichsbetrag bzw. eine Garantiedividende von netto 3,07 Euro pro Aktie ausbezahlt.

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VW-Vorstand Östling im MAN-Aufsichtsrat

Zudem hat die Hauptversammlung der MAN SE DR. h.c. Leif Östling, Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, als Aufsichtsratsmitglied der MAN SE bestätigt. Östling war im Herbst vergangenen Jahres vom Amtsgericht München als Nachfolger von Prof. Dr. Jochen Heizmann einberufen worden, unmittelbar nachdem dieser sein Mandat im Aufsichtsrat der MAN SE zum 12. Oktober 2012 niedergelegt hatte. Durch die Wahl Östlings auf der Hauptversammlung wird die vorübergehende gerichtliche Maßnahme nun ersetzt. Als Ersatz für Östling wurde Prof. Dr. Horst Neumann auf der Hauptversammlung in den Volkswagen-Vorstand gewählt.

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