
Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.
Länger gesund und leistungsfähig bleiben – dieses Ziel gewinnt nicht nur im privaten Leben, sondern zunehmend auch in der Arbeitswelt an Bedeutung. Welche Chancen sich daraus für Unternehmen, Führungskräfte und Beschäftigte ergeben, war Thema einer Veranstaltung der bayme vbm am 16. September in München. Im Mittelpunkt standen dabei medizinische Entwicklungen, mentale Gesundheit und technologische Innovationen.
In ihrer Keynote erläuterte Dr. Kati Ernst, Co-Host des Podcasts „Lifestyle of Longevity“ und Gründerin von ooia, welche Bedeutung ein möglichst langes, gesundes und leistungsfähiges Leben haben kann. Der Begriff Longevity umfasst dabei nicht nur eine höhere Lebenserwartung, sondern vor allem den langfristigen Erhalt von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.
Welche Rolle Unternehmen bei diesem Thema spielen können, war anschließend Gegenstand einer Podiumsdiskussion. Florian Eibl, Head of Science bei Egym, Ramona Meinzer, geschäftsführende Gesellschafterin der Aumüller Aumatic GmbH, und Dr. Kati Ernst diskutierten darüber, welche Rahmenbedingungen langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit im Berufsleben unterstützen können. Auch die Frage nach einer längeren Erwerbstätigkeit spielte dabei eine Rolle.
„Wir als Arbeitgeber können und sollen den Rahmen für gesundes Arbeiten schaffen“, sagte Meinzer im Nachgang der Veranstaltung. Sie verweist aber auch auf die Verantwortung des Einzelnen für die eigene Gesundheit. „Aber der beste Rahmen bleibt wirkungslos, wenn ihn niemand nutzt. „Es ist die Verantwortung jedes Einzelnen, diese Angebote anzunehmen und für die eigene Gesundheit einzustehen“, so Meinzer weiter.
Weitere Aspekte wurden in zwei Fachforen vertieft. Die Neurologin und Gründerin von Stressfighter Experts, Dr. med. Miriam Goos, beschäftigte sich unter dem Titel „Longevity beginnt im Kopf“ mit mentaler Gesundheit und dem bewussten Umgang mit den eigenen Ressourcen.
Prof. Dr. Bernhard Meyer, Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik am Klinikum Rechts der Isar in München, stellte aktuelle Entwicklungen im Bereich der Brain-Computer-Interfaces vor. Dabei ging es um die Frage, wie Neurotechnologien künftig Medizin und Gesundheitsversorgung verändern könnten und welche gesellschaftlichen Perspektiven sich daraus ergeben.
Die Beiträge zeigten, dass Longevity nicht allein eine Frage der individuellen Lebensführung ist. Auch Prävention, mentale Gesundheit, medizinischer Fortschritt und digitale Technologien gewinnen in diesem Zusammenhang an Bedeutung – sowohl für Beschäftigte als auch für Unternehmen.