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LEW testet LEDs im Landkreis
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Lechwerke AG

LEW testet LEDs im Landkreis

 In Gersthofen wurden die LEDs unter anderem getestet, Foto: LEW

Im Rahmen eines von der TU Darmstadt begleiteten Pilotprojekts hat der Lichtspezialist HELLA in Kooperation mit der LEW Netzservice GmbH den Einsatz von LED-Technik in der Straßen-Beleuchtung getestet. Als „Versuchskaninchen“ dienten Gersthofen und Oberottmarshausen bei Augsburg. Im Fokus stand dabei der Vergleich zwischen herkömmlichen Straßenleuchten und der neuen LED-Technik.

Das Ergebnis: Trotz einer etwas geringeren Lichtstärke leuchten die LED-Module die Straße viel gleichmäßiger aus als die vorher installierten Natrium-Dampfhochdruck (NAV)-Lampen. Passanten und Autofahrer können so im Schein der LED-Leuchten die Umgebung besser sehen. Dabei verbrauchen LED-Leuchten etwa ein Drittel weniger Strom als die bereits sehr effizienten NAV-Lampen. Für das Projekt waren Ende 2010 in Gersthofen in der Ziehrer- sowie der Bürgermeister-Wendler-Straße 20 vorhandene Straßenleuchten auf LED-Technik umgerüstet worden. Zum Einsatz kam das modulare LED-Leuchtensystem „HELLA Eco Street Line“. Die LED-Leuchten können auf bestehende Masten aufgesteckt werden und eignen sich deshalb besonders gut für Sanierungen. Vor der Umrüstung hatte ein Team der TU Darmstadt den Stromverbrauch und - mittels einer speziellen Kamera an drei Messfeldern – die Beleuchtungs-Stärke sowie die Lichtverteilung der bis dahin installierten konventionellen Leuchten gemessen. Die gleiche Untersuchung führte das Team nach der Umrüstung auf LED-Technik durch.

Vergleichstests dienen auch der technischen Optimierung

„Immer mehr Kommunen setzen mit Erfolg die LED-Technik in der Straßen-Beleuchtung ein. Doch bis dato gab es nur wenige wissenschaftlich begleitete Vergleichstests zwischen herkömmlichen Lampen und der neuen LED-Technik“, berichtet Oliver Heyne, der das Projekt bei HELLA betreut. „Erkenntnisse aus Projekten, wie dem in Gersthofen, tragen dazu bei, dass wir die Technik noch weiter optimieren können.“ Im Rahmen des Projekts wurden auch in Oberottmarshausen bei Augsburg LED-Leuchten getestet. Dabei handelte es sich um Seilleuchten, die quer über die Straße gespannt werden. „Hier zeigte sich beispielsweise, dass wir die Lichtstärke bei diesem Leuchtentyp noch etwas erhöhen mussten. Das haben wir bei der Entwicklung der neuen Modelle berücksichtigt“, so Heyne.

Viele Gründe, die für den Einsatz von LEDs in der Straßen-Beleuchtung sprechen

„Der Einsatz der LED-Technik in der Straßen-Beleuchtung steht ganz oben auf der Agenda von Städten und Gemeinden“, berichtet Christian Mayr von der LEW Netzservice GmbH. „LEDs brauchen weniger Strom und erzielen dabei eine viel bessere Ausleuchtung als herkömmliche Lampen. Das hat das Projekt in Gersthofen gezeigt. Außerdem haben die LED-Leuchten eine viel längere Lebensdauer und sind wartungsarm. Aus diesen Gründen ist die LED-Technik so gefragt für den Einsatz in der kommunalen Straßen-Beleuchtung.“

LED-Leuchten-Kompetenzzentrum soll kommunale Vertreter informieren

Die Lechwerke haben in ihrem Netzgebiet mittlerweile in mehr als 100 Kommunen LED-Straßenleuchten installiert. Angesichts des großen Interesses von Städten und Gemeinden haben die Lechwerke im Mai letzten Jahres in Königsbrunn ein LED-Leuchten-Kompetenzzentrum in Betrieb genommen. Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Gelände sind rund 40 LED-Leuchten verschiedener Hersteller installiert. Vor Ort können sich kommunale Vertreter über den aktuellen Stand der Technik informieren.

Über die LEW Netzservice GmbH

Die LEW Netzservice GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Lechwerke AG und erbringt für diese technische Leistungen wie die Planung und den Bau von Energie-Versorgungsanlagen, den Betrieb und die Instandhaltung elektrischer Anlagen und Notstrom-Anlagen oder die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und Gebäuden.

Weitere Informationen unter www.lew.de

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