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LEW investiert 2015 so viel wie noch nie
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Lechwerke AG

LEW investiert 2015 so viel wie noch nie

Auf der Bilanzpressekonferenz der LEW im März. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Die LEW-Gruppe kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurückblicken. Mit Wachstum in fast allen Bereichen verzeichnen die Lechwerke eine gesunde finanzielle Basis. Der Umsatz stieg auf 2,3 Milliarden Euro an. Das betriebliche Ergebnis beläuft sich auf 141,5 Millionen Euro. Damit sind die LEW für den Umbau des Energiesystems gut gewappnet.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Die Lechwerke stehen auf einer sehr gesunden finanziellen Basis“, erklärte LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher bei der diesjährigen Bilanzpressekonferenz in Augsburg. „Das ist wichtig, um den Umbau unseres Energiesystems stemmen zu können. Er ist für uns mit großen Anstrengungen verbunden.“ Die Investitionen der LEW-Gruppe bewegten sich 2015 auf einem Rekordniveau: Die LEW investierten rund 92,3 Millionen Euro. Der Großteil des Geldes floss in den Ausbau und die Erneuerung der Netzinfrastruktur.

Umsatz stieg 2015 um fast 5 Prozent

Auch die Umsatzzahlen entwickelten sich mit einem Plus von 4,7 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro sehr positiv. Dies führen die LEW unter anderem auf den höheren Umsatzerlös bei den Geschäfts- und Privatkunden zurück. Zu spüren waren hier jedoch auch die gestiegenen Vergütungen für EEG-Anlage im Netzgebiet. Diese beliefen sich 2015 auf 804 Millionen Euro. Der EBIT lag 2015 „mit 141,5 Millionen Euro  rund 15 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres“, erklärte Lithper weiter und gab gleich darauf Entwarnung: „Der Rückgang ist im wesentlichen auf Einmalerträge aus dem Verkauf unseres Höchstspannungsnetzes in 2014 zurückzuführen.“

Auch Strom- und Gasabsatz legte im abgeschlossenen Geschäftsjahr zu

Der Strom- und Gasabsatz der LEW legte im letzten Jahr um 8,6 beziehungsweise 16,5 Prozent zu. Den Stromabsatz im vertrieblichen Stammgeschäft konnte die LEW-Gruppe bei Geschäftskunden, Energieversorgungsunternehmen und Privatkunden um rund 9 Prozent steigern. Insgesamt wurden 15,8 Milliarden Kilowattstunden verkauft.

LEW stehen vor großer Herausforderung

„Wir freuen uns über diese erfolgreiche Bilanz. Die guten Ergebnisse bestätigen unseren Kurs der letzten Jahre“, erklärte Litpher. „Gleichwohl stehen wir auch vor Herausforderungen, denn wir erleben ein Jahrzehnt tiefgreifender Umbrüche des Energiesystems.“ Dabei spielte Litpher auf die weiterführende Digitalisierung im Energiesektor an, sowie den Breitbandausbau und die grüne Energie.

Die Lechwerke AG investiert in Energie-Projekte der Zukunft

„Wir brauchen erstens weiteren Ausbau und Modernisierung unserer Stromnetze. Zweitens müssen wir schon heute die Weichen für die langfristige Entwicklung unseres Energiesystems stellen. Konkret arbeiten wir deshalb in einer Reihe von Projekten an den Themen Vernetzung, Digitalisierung und Flexibilisierung von Stromverbrauch und -erzeugung“, betonte Dr. Markus Litpher. Einen weitreichenden Ansatz verfolgt das Unternehmen hier unteranderem beim Projekt Smart Operator in Schwabmünchen.

60 Prozent der Einspeisung aus erneuerbaren Energien

2015 wurden 1.530 Photovoltaik Anlagen  neu an das LEW-Stromnetz angeschlossen. Zusammen mit den Wasserkraftwerken an Lech und Donau macht die Einspeisung aus erneuerbaren Energien ins LEW-Netz mehr als 60 Prozent des Stromverbrauchs der Endkunden aus. „Damit erreicht die Region schon jetzt den Wert, den die Bundesregierung für Deutschland bis 2035 vorgesehen hat“, berichtete Dr. Litpher gestern stolz.

LEW und LEW TelNet unterstützen die heimische Wirtschaft

Zentrale Bedeutung für die LEW-Gruppe hat auch das Thema Digitalisierung. Das LEW-Tochterunternehmen LEW TelNet treibt aktiv den Breitbandausbau in Bayerisch-Schwaben voran. So schafft dieses eine wichtige Voraussetzung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen in der ländlich strukturierten Region.  Impulse für die heimische Wirtschaft gaben die LEW 2015 auch durch das hohe Auftragsvolumen an regionale Betriebe. Hier investierte das Unternehmen rund 72 Millionen Euro.

LEW gibt Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet LEW mit einem leichten Anstieg des Umsatzes. Das betriebliche Ergebnis wird laut Prognose unter dem des Jahres 2015 liegen, unter anderem aufgrund eines höheren Erneuerungs- und Instandhaltungsbedarfs im Stromnetz. Das Investitionsniveau der LEW-Gruppe soll steigen.

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