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Lech-Stahlwerke fördern Menschen mit Handicap
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Lech-Stahlwerke GmbH

Lech-Stahlwerke fördern Menschen mit Handicap

 Der Fortbildungstag bei den Lech-Stahlwerken war ein großer Erfolg für alle Beteiligten, Foto: LSW

Bei den Lech-Stahlwerken schnupperten an lässlich eines Fortbildungstags neun Schlossereimitarbeiter der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung in den betrieblichen Alltag. Am Ende staunten nicht nur die Besucher.

„Wie entsteht der Werkstoff, mit dem wir täglich arbeiten?“ lautete das Motto der Fortbildungsveranstaltung für neun Schlossereimitarbeiter der Nordschwäbischen Werkstätten GmbH der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung aus Dillingen bei den Lech-Stahlwerken in Meitingen.

Schlossereimitarbeiter lernen Arbeitsalltag bei den Lech-Stahlwerken kennen

Nach einer ausgiebigen Sicherheitsunterweisung und einer kurzen theoretischen Einführung in die Stahlerzeugung ging es für die Teilnehmer in die Praxis: die Produktionsbereiche der Lech-Stahlwerke, des einzigen bayerischen Stahlwerks. Die neun Schlossereimitarbeiter konnten auf diese Weise einen Einblick in den Produktionsablauf eines Stahlwerks bekommen und zudem zahlreiche Impressionen zu den Abläufen in der hausinternen Werkstatt sammeln sowie Fragen zu den eigenen Arbeitsabläufen mit den Lech-Stahlwerke-Mitarbeitern diskutieren. „Es ist schon beeindruckend, wie aus unserem Stahlschrott, den wir in die Container werfen, riesige glühende Stahlknüppel werden und daraus wiederum der Stabstahl, den wir später in unserer Werkstatt sägen, bohren und gewindeschneiden“, äußerte sich Christiane Bülk, eine betreute Mitarbeiterin der Schlosserei. Gruppenleiter Winfried Jaumann ergänzte: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Stahlherstellung trotz der Massen und „groben“ Arbeit eine höchst komplizierte Angelegenheit mit hoher Präzision ist.“

Arbeitsplätze auch für schwer vermittelbare Menschen mit Handicap

Der Verein Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung wurde vor rund 40 Jahren von Eltern behinderter Kinder ins Leben gerufen und unterstützt und betreut seither Menschen mit körperlichen oder geistigen Handicaps. Auf diese Weise können auch den Menschen Arbeitsplätze angeboten werden, die nur schwer auf dem normalen Arbeitsmarkt vermittelbar wären. Zunächst in einzelnen betreuten Werkstätten für Menschen mit Behinderung und heute bereits seit 25 Jahren in der Nordschwäbischen Werkstätten GmbH.

So manch heißer Tipp auch für die Lech-Stahlwerke-Mitarbeiter

„Wir freuen uns, einen Beitrag zur Integration behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt leisten zu können“, betont der Pressesprecher der Lech-Stahlwerke Markus Kihm. „Nicht nur unsere Gäste waren heute begeistert. Auch unsere Mitarbeiter waren erstaunt, was in der Schlosserei geleistet wird. Manch einer konnte sich beim Fachsimpeln auch noch einen heißen Tipp für die eigenen täglichen Aufgaben im Stahlwerk holen“, berichtete Kihm weiter.

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