Baustelle

Lechbrücke bei Thierhaupten zwei Wochen länger gesperrt

Ursprünglich sollte die Staatsstraße 2045 zwischen Meitingen und Thierhaupten nur bis zum 20. Mai gesperrt sein. Diese Vollsperrung muss nun um zwei Wochen bis Ende Mai verlängert werden.

Die Staatsstraße verbindet Meitingen und Thierhaupten im nördlichen Landkreis Augsburg. Die Sanierungsarbeiten gehen gut voran. Dennoch muss die bislang geplante Vollsperrung der Straße um zwei Wochen verlängert werden. Grund dafür sind ungewöhnlich hohe Schadstoffbelastungen in der alten Abdichtung im Gehwegbereich. Das Staatliche Bauamt bittet um Verständnis für diese Maßnahme.

Schadstoffe im Betonabbruch

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten hat die Baufirma die Gehwege der Lechbrücke abgebrochen. Diese fast 300 Tonnen Beton lagern seitdem auf der Fahrbahn der Staatsstraße und müssen abtransportiert werden. Gleiches gilt für die Abdichtung, die damals zwischen Gehweg und Brückenplatte eingebaut worden war. Bei der standardmäßigen Beprobung dieser Abdichtung wurden letzte Woche extrem hohe PAK-Konzentrationen (Teer) und sogar lokale Spuren von Asbest festgestellt. Aktuell laufen nun genauere Beprobungen der 300 Tonnen Beton, um zu klären, ob auch hier entsprechende Schadstoffbelastungen vorliegen.

Abtransport verzögert die Arbeiten

Die Ergebnisse der Untersuchungen werden aber erst in einigen Tagen vorliegen. Sie sollen Aufschluss darüber geben, wie der Betonabbruch tatsächlich entsorgt werden kann. Speziell bei Asbest müsste eine Spezialfirma beauftragt werden und zunächst eine geeignete Deponie gesucht werden. Sicher ist jedoch, dass der Betonabbruch bis Ende nächster Woche nicht mehr abtransportiert und beseitigt werden kann. Aus diesem Grund muss die Vollsperrung verlängert werden. Neben Autofahrern, Landwirten und Schülern sind von diesen Einschränkungen auch Wirtschaftsbetriebe betroffen.

Gesamte Maßnahme wird einen Monat früher fertig

Mit der Baufirma wurde nun ein neuer Bauablauf festgelegt. Trotz der Verzögerung soll die gesamte Maßnahme nun voraussichtlich einen Monat früher fertiggestellt werden können. Die Baufirma wird die zusätzliche Vollsperrungszeit, in der sie völlig frei und ohne Behinderungen durch laufenden Verkehr arbeiten kann, nutzen, um einen Großteil der Bauarbeiten abzuschließen. Dies ist auch deshalb möglich, weil die Arbeiten bisher sehr gut vorangegangen sind. Bis Ende Mai können deshalb alle Arbeiten an der Lechkanal- und an der Flutgrabenbrücke abgeschlossen werden. Voraussichtlich soll bis dahin auch eine neue Fahrbahndecke eingebaut werden. Dies wäre beim ursprünglichen Zeitplan nicht möglich gewesen und hätte mittelfristig eine eigene Baumaßnahme mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen bedeutet.

Ab Anfang Juni werden an der Lechbrücke noch die sogenannten Brückenkappen, also die Gehwegbereiche betoniert. Dies kann in 5-wöchiger halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung erfolgen. Die gleiche Verkehrsführung war bereits im April im Einsatz. Aller Voraussicht nach sollte dann ab 8. Juli wieder freie Fahrt auf der Staatsstraße gelten – einen Monat früher als ursprünglich geplant.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Baustelle

Lechbrücke bei Thierhaupten zwei Wochen länger gesperrt

Ursprünglich sollte die Staatsstraße 2045 zwischen Meitingen und Thierhaupten nur bis zum 20. Mai gesperrt sein. Diese Vollsperrung muss nun um zwei Wochen bis Ende Mai verlängert werden.

Die Staatsstraße verbindet Meitingen und Thierhaupten im nördlichen Landkreis Augsburg. Die Sanierungsarbeiten gehen gut voran. Dennoch muss die bislang geplante Vollsperrung der Straße um zwei Wochen verlängert werden. Grund dafür sind ungewöhnlich hohe Schadstoffbelastungen in der alten Abdichtung im Gehwegbereich. Das Staatliche Bauamt bittet um Verständnis für diese Maßnahme.

Schadstoffe im Betonabbruch

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten hat die Baufirma die Gehwege der Lechbrücke abgebrochen. Diese fast 300 Tonnen Beton lagern seitdem auf der Fahrbahn der Staatsstraße und müssen abtransportiert werden. Gleiches gilt für die Abdichtung, die damals zwischen Gehweg und Brückenplatte eingebaut worden war. Bei der standardmäßigen Beprobung dieser Abdichtung wurden letzte Woche extrem hohe PAK-Konzentrationen (Teer) und sogar lokale Spuren von Asbest festgestellt. Aktuell laufen nun genauere Beprobungen der 300 Tonnen Beton, um zu klären, ob auch hier entsprechende Schadstoffbelastungen vorliegen.

Abtransport verzögert die Arbeiten

Die Ergebnisse der Untersuchungen werden aber erst in einigen Tagen vorliegen. Sie sollen Aufschluss darüber geben, wie der Betonabbruch tatsächlich entsorgt werden kann. Speziell bei Asbest müsste eine Spezialfirma beauftragt werden und zunächst eine geeignete Deponie gesucht werden. Sicher ist jedoch, dass der Betonabbruch bis Ende nächster Woche nicht mehr abtransportiert und beseitigt werden kann. Aus diesem Grund muss die Vollsperrung verlängert werden. Neben Autofahrern, Landwirten und Schülern sind von diesen Einschränkungen auch Wirtschaftsbetriebe betroffen.

Gesamte Maßnahme wird einen Monat früher fertig

Mit der Baufirma wurde nun ein neuer Bauablauf festgelegt. Trotz der Verzögerung soll die gesamte Maßnahme nun voraussichtlich einen Monat früher fertiggestellt werden können. Die Baufirma wird die zusätzliche Vollsperrungszeit, in der sie völlig frei und ohne Behinderungen durch laufenden Verkehr arbeiten kann, nutzen, um einen Großteil der Bauarbeiten abzuschließen. Dies ist auch deshalb möglich, weil die Arbeiten bisher sehr gut vorangegangen sind. Bis Ende Mai können deshalb alle Arbeiten an der Lechkanal- und an der Flutgrabenbrücke abgeschlossen werden. Voraussichtlich soll bis dahin auch eine neue Fahrbahndecke eingebaut werden. Dies wäre beim ursprünglichen Zeitplan nicht möglich gewesen und hätte mittelfristig eine eigene Baumaßnahme mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen bedeutet.

Ab Anfang Juni werden an der Lechbrücke noch die sogenannten Brückenkappen, also die Gehwegbereiche betoniert. Dies kann in 5-wöchiger halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung erfolgen. Die gleiche Verkehrsführung war bereits im April im Einsatz. Aller Voraussicht nach sollte dann ab 8. Juli wieder freie Fahrt auf der Staatsstraße gelten – einen Monat früher als ursprünglich geplant.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben