hitradio rt.1 / a.tv

"Lass den Klick in Deiner Stadt"

Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN

Da haben sich HITRADIO RT1 und a.tv etwas Besonderes einfallen lassen. Um die Online-Shopper zurück in die Stadt zu holen, haben die beiden Lokalsender eine breit angelegte Medienkampagne gestartet. Denn es gibt viele Gründe, das Geld in der eigenen City zu lassen. Und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, auch darüber zu sprechen.

Die Menschen tätigen immer mehr Online-Käufe. Dadurch werden langfristig die Innenstädte immer mehr aussterben. Zuerst können sich die kleinen Einzelhändler nicht mehr halten. Irgendwann werden auch die größeren Einkaufsläden folgen. Dadurch wird auch das soziale Leben in der Stadt verschwinden. Die Stadt Augsburg möchte mit dem „projekt augsburg city“ seinen Einzelhändlern einen guten Boden bieten, um für die Bürger der Stadt und Region attraktiv zu sein. Die Kampagne „Lass den Klick in Deiner Stadt“ von a.tv und HITRADIO RT1 soll ergänzend dazu die Menschen in Augsburg Stadt und Land wieder stärker zur bewussten Kaufentscheidung beim lokalen Handel motivieren.

Kurzfristige Kampagnenplanung und -umsetzung

Die Kampagne „Lass den Klick in Deiner Stadt“ wurde von Felix Kovac, Geschäftsführer von HITRADIO RT1, ins Leben gerufen. Er kam auf die Idee, Shopping wieder in die Innenstadt zu holen. Nach einem kurzfristigen Gespräch mit Heinz Stinglwagner, Geschäftsführer City-Initiative Augsburg und Wirtschaftsreferentin Eva Weber, ging alles Schlag auf Schlag. Die kurzen Wege und die schnellen Entscheidungen der Stadt haben es möglich gemacht, die Kampagne innerhalb von vier Wochen zu realisieren.

5-Wochen-Kampagne zur Kauf-Motivation

Entstanden sind über 1.500 Beiträge, die aus redaktionellen Inhalten, Radio- und Fernsehspots bestehen. Auch ein vierminütiges Kampagnenvideo wurde abgedreht. Zur Verfügung standen Augsburger Testimonials wie Eva Weber oder Duanne Moeser, Augsburger Eishockey-Legende. Die Beiträge werden die nächsten fünf Wochen in Radio, Fernsehen und Zeitung zu sehen und zu hören sein. Dazu sind viele Geschäfte in der Innenstadt mit den Kampagnenlogos versehen worden. Für die Medienhäuser war das ein großer zeitlicher und auch kostspieliger Aufwand. 150.000 Euro mussten für das Medienprojekt aufgewendet werden. Die IHK Schwaben und die swa haben sich jedoch materiell an der Kampagne beteiligt.

Mit Stadt-Einkauf werden Arbeitsplätze gesichert

„Die Stadt Augsburg kann nur durch einen lebendigen Handel leben. Unsere Kampagne soll dafür sorgen, dass die Innenstadt auch weiterhin ein attraktives Pflaster für Einkäufe und soziales Miteinander ist“, so Kovac. Wieso aber der Handel in Augsburg so wichtig ist, erklärt der Geschäftsführer ausführlich: „Jeder Bürger sorgt mit seinem Einkauf in der Stadt dafür, dass Arbeitsplätze gesichert werden. Die Gewerbesteuer, die der Einzelhandel an die Stadt zahlt, kommt ebenfalls wieder den Bürgern zugute. Wenn sich sämtliche Einkäufe nur noch auf das Internet beschränken, ist die Stadt tot. Das soziale Gefüge wird auseinanderbrechen.“

Augsburger muss der Stadt auch etwas zurückgeben

Auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl betont, wie wichtig es ist, zum Einkaufen in die Stadt zu fahren, statt nur ein paar Klicks im Internet zu machen: „Die Stadt ist nicht nur ein Ort, um Geschäfte zu machen, sondern vor allem dafür da, um hier weiterhin leben zu können. Die Bürger leben wie selbstverständlich in der Region. Der Augsburger Sport, die Events und sämtliche Aktivitäten für die Bürger sind auch auf den Einzelhandel zurückzuführen. Doch der Bürger muss sich überlegen, was er der Stadt zurückgeben kann. Mit dem Einkauf bei Augsburger Einzelhändler ist ein wichtiger Schritt getan. Denn der ist Garant für Lebensqualität in Augsburg und ebenso Puls der Stadt.“

Kampagne bringt Kauflust der Bürger zurück

Wirtschaftsreferentin Eva Weber und cia-Geschäftsführer Heinz Stinglwagner waren von der Kampagne sofort begeistert. „Die Kampagne faszinierte mich von Anfang an. In so kurzer Zeit etwas so Wichtiges auf die Beine zu stellen, ist bewundernswert. Felix Kovac sorgt dafür, dass die Menschen das Bewusstsein zurückgewinnen, wie wichtig ihr (Einkaufs-)Beitrag für die Stadt ist. Wir ebnen mit unserem „projekt augsburg city“ nur den Weg – die Kampagne bringt die Kauflust der Bürger zurück“, so Weber. „Die Kampagne hat mich gleich überzeugt. Auch der Einzelhandel und die Gastronomen in Augsburg Stadt und Land sind begeistert. Denn vor allem sie müssen auch aktiv sein und sich einbinden, damit die Kunden wieder zu ihnen kommen“, erklärt Stinglwagner.

Es müssen keine künstlichen Städte erschaffen werden

Max Strehle, stellvertretender Landrat und MdL, weist auf die Dringlichkeit einer solchen Kampagne hin: „Der zur Zeit schwache Handel darf nicht durch Online-Käufe weiter ausgedünnt werden. Der Einzelhandel ist wichtiger Unterstützer von Märkten, Events und Vereinen. Um jetzt die Einzelhändler zu unterstützen, kommt die Medienkampagne genau richtig. Für dieses Engagement möchte ich mich bedanken.“ Wolfgang Puff, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Bayern, versuchte mit einer Anekdote das Innenstadt-Problem zu beschreiben. „Auf einem Familienfest in der Oberpfalz wurde ich auf den stationären Einzelhandel angesprochen, der ja angeblich tot sei. Da fragte ich, was denn ohne den Einzelhandel wäre? Nichts! Es gäbe keine soziale Kommunikation mehr in der Stadt. Auch weitere Dienstleister, die den Einzelhandel unterstützen, würden wegfallen. Wenn der Einzelhandel in der Stadt aber wieder gestärkt wird, müssen künftig auch keine künstlichen Städte wie Ingolstadt Village geschaffen werden.“

Felix Kovac ermahnt die Bürger, auch an die Zukunft der Kinder zu denken: „Im Einzelhandel kann man schnell und gut Karriere machen. Die jetzige junge Generation müssen daran denken, dass auch ihre Kinder irgendwann einmal einen Ausbildungsplatz brauchen.“ Das Stadtgespräch zur Kampagne „Lass den Klick in Deiner Stadt“ wird am 01.07.2013 um 18:30 Uhr auf a.tv ausgestrahlt. 

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"Lass den Klick in Deiner Stadt"

Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
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Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN
Die Kampagne "Lass den Klick in Deiner Stadt" soll die Bürger vom Internet wieder in die Innenstadt bringen. Foto: B4B SCHWABEN

Da haben sich HITRADIO RT1 und a.tv etwas Besonderes einfallen lassen. Um die Online-Shopper zurück in die Stadt zu holen, haben die beiden Lokalsender eine breit angelegte Medienkampagne gestartet. Denn es gibt viele Gründe, das Geld in der eigenen City zu lassen. Und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, auch darüber zu sprechen.

Die Menschen tätigen immer mehr Online-Käufe. Dadurch werden langfristig die Innenstädte immer mehr aussterben. Zuerst können sich die kleinen Einzelhändler nicht mehr halten. Irgendwann werden auch die größeren Einkaufsläden folgen. Dadurch wird auch das soziale Leben in der Stadt verschwinden. Die Stadt Augsburg möchte mit dem „projekt augsburg city“ seinen Einzelhändlern einen guten Boden bieten, um für die Bürger der Stadt und Region attraktiv zu sein. Die Kampagne „Lass den Klick in Deiner Stadt“ von a.tv und HITRADIO RT1 soll ergänzend dazu die Menschen in Augsburg Stadt und Land wieder stärker zur bewussten Kaufentscheidung beim lokalen Handel motivieren.

Kurzfristige Kampagnenplanung und -umsetzung

Die Kampagne „Lass den Klick in Deiner Stadt“ wurde von Felix Kovac, Geschäftsführer von HITRADIO RT1, ins Leben gerufen. Er kam auf die Idee, Shopping wieder in die Innenstadt zu holen. Nach einem kurzfristigen Gespräch mit Heinz Stinglwagner, Geschäftsführer City-Initiative Augsburg und Wirtschaftsreferentin Eva Weber, ging alles Schlag auf Schlag. Die kurzen Wege und die schnellen Entscheidungen der Stadt haben es möglich gemacht, die Kampagne innerhalb von vier Wochen zu realisieren.

5-Wochen-Kampagne zur Kauf-Motivation

Entstanden sind über 1.500 Beiträge, die aus redaktionellen Inhalten, Radio- und Fernsehspots bestehen. Auch ein vierminütiges Kampagnenvideo wurde abgedreht. Zur Verfügung standen Augsburger Testimonials wie Eva Weber oder Duanne Moeser, Augsburger Eishockey-Legende. Die Beiträge werden die nächsten fünf Wochen in Radio, Fernsehen und Zeitung zu sehen und zu hören sein. Dazu sind viele Geschäfte in der Innenstadt mit den Kampagnenlogos versehen worden. Für die Medienhäuser war das ein großer zeitlicher und auch kostspieliger Aufwand. 150.000 Euro mussten für das Medienprojekt aufgewendet werden. Die IHK Schwaben und die swa haben sich jedoch materiell an der Kampagne beteiligt.

Mit Stadt-Einkauf werden Arbeitsplätze gesichert

„Die Stadt Augsburg kann nur durch einen lebendigen Handel leben. Unsere Kampagne soll dafür sorgen, dass die Innenstadt auch weiterhin ein attraktives Pflaster für Einkäufe und soziales Miteinander ist“, so Kovac. Wieso aber der Handel in Augsburg so wichtig ist, erklärt der Geschäftsführer ausführlich: „Jeder Bürger sorgt mit seinem Einkauf in der Stadt dafür, dass Arbeitsplätze gesichert werden. Die Gewerbesteuer, die der Einzelhandel an die Stadt zahlt, kommt ebenfalls wieder den Bürgern zugute. Wenn sich sämtliche Einkäufe nur noch auf das Internet beschränken, ist die Stadt tot. Das soziale Gefüge wird auseinanderbrechen.“

Augsburger muss der Stadt auch etwas zurückgeben

Auch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl betont, wie wichtig es ist, zum Einkaufen in die Stadt zu fahren, statt nur ein paar Klicks im Internet zu machen: „Die Stadt ist nicht nur ein Ort, um Geschäfte zu machen, sondern vor allem dafür da, um hier weiterhin leben zu können. Die Bürger leben wie selbstverständlich in der Region. Der Augsburger Sport, die Events und sämtliche Aktivitäten für die Bürger sind auch auf den Einzelhandel zurückzuführen. Doch der Bürger muss sich überlegen, was er der Stadt zurückgeben kann. Mit dem Einkauf bei Augsburger Einzelhändler ist ein wichtiger Schritt getan. Denn der ist Garant für Lebensqualität in Augsburg und ebenso Puls der Stadt.“

Kampagne bringt Kauflust der Bürger zurück

Wirtschaftsreferentin Eva Weber und cia-Geschäftsführer Heinz Stinglwagner waren von der Kampagne sofort begeistert. „Die Kampagne faszinierte mich von Anfang an. In so kurzer Zeit etwas so Wichtiges auf die Beine zu stellen, ist bewundernswert. Felix Kovac sorgt dafür, dass die Menschen das Bewusstsein zurückgewinnen, wie wichtig ihr (Einkaufs-)Beitrag für die Stadt ist. Wir ebnen mit unserem „projekt augsburg city“ nur den Weg – die Kampagne bringt die Kauflust der Bürger zurück“, so Weber. „Die Kampagne hat mich gleich überzeugt. Auch der Einzelhandel und die Gastronomen in Augsburg Stadt und Land sind begeistert. Denn vor allem sie müssen auch aktiv sein und sich einbinden, damit die Kunden wieder zu ihnen kommen“, erklärt Stinglwagner.

Es müssen keine künstlichen Städte erschaffen werden

Max Strehle, stellvertretender Landrat und MdL, weist auf die Dringlichkeit einer solchen Kampagne hin: „Der zur Zeit schwache Handel darf nicht durch Online-Käufe weiter ausgedünnt werden. Der Einzelhandel ist wichtiger Unterstützer von Märkten, Events und Vereinen. Um jetzt die Einzelhändler zu unterstützen, kommt die Medienkampagne genau richtig. Für dieses Engagement möchte ich mich bedanken.“ Wolfgang Puff, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Bayern, versuchte mit einer Anekdote das Innenstadt-Problem zu beschreiben. „Auf einem Familienfest in der Oberpfalz wurde ich auf den stationären Einzelhandel angesprochen, der ja angeblich tot sei. Da fragte ich, was denn ohne den Einzelhandel wäre? Nichts! Es gäbe keine soziale Kommunikation mehr in der Stadt. Auch weitere Dienstleister, die den Einzelhandel unterstützen, würden wegfallen. Wenn der Einzelhandel in der Stadt aber wieder gestärkt wird, müssen künftig auch keine künstlichen Städte wie Ingolstadt Village geschaffen werden.“

Felix Kovac ermahnt die Bürger, auch an die Zukunft der Kinder zu denken: „Im Einzelhandel kann man schnell und gut Karriere machen. Die jetzige junge Generation müssen daran denken, dass auch ihre Kinder irgendwann einmal einen Ausbildungsplatz brauchen.“ Das Stadtgespräch zur Kampagne „Lass den Klick in Deiner Stadt“ wird am 01.07.2013 um 18:30 Uhr auf a.tv ausgestrahlt. 

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