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Landtagsfraktion der Freien Wähler besucht HWK für Schwaben
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Handwerkskammer für Schwaben

Landtagsfraktion der Freien Wähler besucht HWK für Schwaben

 Die Abgeordnetender Freien Wähler bei der HWK in Augsburg. Foto: B4BSCHWABEN.

Die Winterklausur der Landtagsfraktion der Freien Wähler fand vom 11. bis 13. Januar 2012 in Augsburg statt. Im Rahmen der Winterklausur besuchten die Abgeordneten die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) in Augsburg. Eines der Schwerpunkte des Zusammentreffens waren die Themen Mittelstand und Handwerk.

Mit Bildergalerie

Die Abgeordneten hatten die Möglichkeit, sich ausführlich über den Wirtschaftszweig Handwerk in Schwaben zu informieren. Hierzu fanden gemeinsame Gespräche mit der Führungsspitze der Handwerkskammer statt. Präsident Jürgen Schmid und Haupt-Geschäftsführer Ulrich Wagner präsentierten u.a. die Ausbildungsleistung im schwäbischen Handwerk. Auch über die Bedeutung des Handwerks bei der Umsetzung der Energiewende wurde diskutiert. Des Weiteren erhielten die Landtags-Abgeordneten der Freien Wähler eine Führung durch das Berufsbildungs-und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer.

Die HWK für Schwaben und ihre Bedeutung für die Betriebe

 „Wir finden es ganz ausgezeichnet, dass Sie Handwerk in der Praxis erleben wollen und sich speziell für die Ausbildung in unserem Wirtschaftszweig interessieren“, so Schmid über den Besuch der Abgeordneten. Auch Haupt-Geschäftsführer Wagner freue sich, dass man „im Echtbetrieb zeigt, wie Aus-und Weiterbildung im Handwerk funktioniert.“  Für die Handwerkskammer stellte dieses Treffen eine gute Möglichkeit dar, ihr eigenes Leistungs-Spektrum für die Betriebe zu präsentieren. Denn die Handwerkskammer ist besonders für kleine und mittlere Unternehmen ein wichtiger Partner. „ Wir stellen unsere breitgefächerte Beratungskompetenz z.B. in den Bereichen Technik oder Betriebswirtschaft zur Verfügung, unterstützen bei Innovationen und erbringen Leistungen, die sich kleinere Firmen oft gar nicht leisten können“, betonte Wagner.

Handwerk ist wichtig für die Volkswirtschaft    

Das Handwerk hat auch für Bayern eine sehr große wirtschaftliche Bedeutung. „Die Grundlangen des Wohlstands werden durch den Mittelstand und das Handwerk gesichert. Dennoch hat es nicht den Stellenwert, den es eigentlich verdient“, sagte Hubert Aiwanger von den Freien Wählern. Daher bieten die Freien Wähler dem Handwerk ihre politische Unterstützung an. Schließlich ist das Handwerk ein starker und zuverlässiger Partner für die Wirtschaft und Gemeinden in Schwaben. Auch die schwäbische Landtags-Abgeordnete Ulrike Müller fand lobende Worte: „ Das Handwerk hat eine höhere politische Wertschätzung verdient.“ Laut Müller machen die Betriebe sehr viel für ihre Mitarbeiter, daher hat das Handwerk auch eine Vorbildfunktion.

Die Freien Wähler zur Stärkung des Mittelstandes

Die Verbindungen der Freien Wähler zum Handwerk sind sehr vielfältig, weil sie aus der kommunalen Ebene kommen. Gerade deshalb setzen sich die Freien Wähler für die Stärkung des Handwerks ein. Ein bedeutender Punkt hierbei ist der Abbau der Bürokratie. „Die Leute müssen arbeiten können, anstatt nur Formulare auszufüllen“, betonte Aiwanger. Eine weitere Forderung ist der Ausbau der Kindergarten-Öffnungszeiten, ein kostenloses Kindergarten-Jahr und die Förderung von Betriebs-Kindergärten. Die Öffnungszeiten der Kindergärten sollen demnach an die Arbeitszeiten der Betriebe angepasst werden. Gerade kleine Betriebe können sich einen eigenen Kindergarten nicht leisten. Daher sind die Mitarbeiter und Betriebe auf flexible Arbeitszeiten angewiesen, was zu einer zusätzlichen Belastung führt. Auf weitere Unterstützung können die mittelständischen Betriebe zählen, wenn es um das Thema Fachkräftemangel geht.

Was muss verändert werden?

Drei Punkte wurden während des Zusammentreffens der Freien Wähler und der Führungsspitze der Handwerkskammer besprochen. So soll die Position des Handwerks mit der Hilfe der Freien Wähler verbessert werden. Auch gegen den Fachkräftemangel will man gemeinsam vorgehen, indem die Ausbildungsreife der Jugendlichen erhöht wird. Hier betonten beide Parteien, dass das Handwerk auf Hilfe angewiesen ist. Schließlich beginne die Erziehung und Bildung der jungen Menschen schon in den frühen Kinderjahren. Auch über das Thema Energiewende wurde diskutiert. Viele Weichenstellungen zur Energiewende werden vom Handwerkt gestellt, daher ist eine Stärkung des Handwerks wichtig.

www.hwk-schwaben.de

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