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Landkreis will Betreuungsangebot für Kinder optimieren Landratsamt Augsburg
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Landratsamt Augsburg

Landkreis will Betreuungsangebot für Kinder optimieren Landratsamt Augsburg

Mit einer großangelegten Elternbefragung im Landkreis Augsburg will das Amt für Jugend und Familie das Betreuungsangebot für Kinder optimieren. Die Befragung wird alle drei Jahre durchgeführt um den Bedarf an Kindertagesbetreuung zu ermitteln.

Wohin mit meinem Kind während ich arbeite? Vor dieser Frage stehen unzählige Eltern in ganz Deutschland. Auch im Landkreis Augsburg leben viele Familien und Alleinerziehende, die Kind und Beruf miteinander vereinbaren müssen oder auch möchten. Da kommt es auf umfassende Betreuungsmöglichkeiten an. Das Augsburger Land ist im bayernweiten Vergleich bereits jetzt sehr gut aufgestellt, möchte die Situation aber dennoch weiter optimieren. Zu diesem Zweck wird jetzt im Januar eine großangelegte Elternbefragung durchgeführt.

Bedarfserhebung alle drei Jahre

Das Amt für Jugend und Familie führt im Rahmen der Jugendhilfeplanung und gemäß des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) alle drei Jahre eine Bedarfserhebung zur Kindertagesbetreuung in Form einer schriftlichen Befragung durch. Ziel ist es, festzustellen, ob in den Gemeinden des Landkreises im bedarfsgerechten Umfang Angebote und Plätze für die Betreuung von Kindern vorhanden sind. Der Landkreis Augsburg übernimmt die Planung übergreifend für sämtliche kreisangehörige Gemeinden, damit einheitliche Verfahren und Standards bei der Ermittlung der Bedarfssituation sowie eine einheitliche Umsetzung der zentralen gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Befragung so umfassend wie noch nie

Bereits in den Jahren 2006 und 2009 wurden vom Landratsamt Augsburg umfangreiche Elternbefragungen durchgeführt. Im Januar 2012 werden sämtliche Eltern von Kindern unter drei Jahren, von Vorschulkindern und von Erst-, Dritt- und Fünftklässlern anhand eines Fragebogens zu ihrer Betreuungssituation und ihren Betreuungswünschen befragt. Insgesamt sind die Eltern von ca. 16.000 Kindern betroffen. Damit ist dies die umfassendste Erhebung zur Kinderbetreuung im Landkreis Augsburg, die jemals durchgeführt wurde.

Landkreis Augsburg in der Betreuung von Kindern unter drei Jahren gut aufgestellt

Ein Schwerpunkt liegt auf der Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Dass der Landkreis Augsburg hier bereits gut aufgestellt ist, zeigt sich daran, dass er die höchste Betreuungsquote von Kindern dieser Altersgruppe von allen Städten und Landkreisen in Schwaben vorweisen kann. Doch nach wie vor gibt es ein Interesse am Ausbau des Krippenangebots im Landkreis Augsburg. Ab 2013 haben die Eltern einen Rechtsanspruch auf die Betreuung ihres Kleinkindes. Um bis dahin die flächendeckende Versorgung mit Betreuungsplätzen sicherzustellen stehen auch Mittel aus dem Bundeshaushalt bereit. Die Elternbefragung soll dabei helfen, die Betreuungsangebote dort anzubieten, wo sie am dringendsten benötigt werden und die Betreuungszeiten entsprechend den Elternwünschen zu optimieren.

Wo besteht hoher Betreuungsbedarf

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schulkindbetreuung. An Ganztagsschulen, in Horten oder in anderen Kindertageseinrichtungen werden die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Augsburg nach der Schule betreut. Doch am späten Nachmittag und in den Ferien bieten viele dieser Einrichtungen keine Betreuung mehr an. Die Gemeinden im Landkreis Augsburg möchten die Betreuungsangebote weiter ausbauen. Aus der Befragung der Eltern können Schlüsse gezogen werden, für welche Zeiten ein besonders hoher Betreuungsbedarf besteht und welche Angebote der Schulkindbetreuung von den Eltern bevorzugt werden.

Eltern sollen Fragebögen ausfüllen und zurückschicken

Die Elternbefragung wird im Januar durchgeführt. Alle Eltern mit Kindern unter drei Jahren bekommen von ihrer Gemeinde einen Fragebogen zugeschickt. Dieser soll in einem beigelegten Rückumschlag an das Landratsamt zurückgesendet werden. Die Kinder im Vorschulalter und die Erst-, Dritt- und Fünftklässler erhalten die Fragebögen für die Eltern in der Kindertagesstätte und in der Schule. Dort können die Fragebögen auch wieder abgegeben werden. Zur Wahrung der Anonymität werden Rückumschläge ausgegeben. Die Eltern können den Fragebogen auch selbst ans Landratsamt zurücksenden.

Fragebögen in mehreren Sprachen

Damit den Eltern, die die deutsche Sprache nicht gut beherrschen, die Teilnahme an der Befragung erleichtert wird, werden auf der Homepage des Landkreises Augsburg die Fragebögen auch auf Englisch, Russisch und Türkisch bereitgestellt.

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