Politik und Wirtschaft

Landkreis Augsburg veranstaltet Unternehmerabend in Meitingen

Thomas Bauer, Max Aicher, Landrat Martin Sailer und Kurt Rummler. Foto: Landratsamt Augsburg
Zum jüngsten Unternehmerabend des Landkreises Augsburg kamen rund 100 Gäste aus Wirtschaft und Politik in Meitingen zusammen. Dieses Mal fand er in den Räumen der Lech-Stahlwerke GmbH statt.

Das Event der Wirtschaftsförderung des Landkreises Augsburg stand ganz im Zeichen von „Politik und Wirtschaft“. Eingeladen waren Bürgermeister, Unternehmer und Mitglieder des Kreistags, die im Rahmen der Veranstaltung auch über das Firmengelände geführt wurden. „Wir sind stolz, das einzige stahlerzeugende Unternehmen Bayerns hier im Landkreis zu haben“, erklärte Landrat Martin Sailer.

„Politik und Wirtschaft funktionieren nicht ohne gegenseitiges Wechselspiel“

Prof. Dr.-Ing. E.h. Dipl.-Kfm. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der BAUER AG, legte den Fokus seines Vortrags vor allem darauf, wie Unternehmer ein Gefühl für Politik bekommen können. „Politik und Wirtschaft funktionieren nicht ohne gegenseitiges Wechselspiel. Deshalb ist eine stetige Kommunikation zwischen allen Beteiligten besonders wichtig“, so Bauer. Zudem wäre ohne das politische Engagement der Unternehmen auch keine positive Entwicklung in der Zukunft möglich. Prof. Dr. Bauer rief die Unternehmen deshalb zu mehr politischer Beteiligung auf. Im Anschluss an die Vorträge konnten die Gäste an einer Führung durch die Anlage der Lech-Stahlwerke GmbH teilnehmen.  

Über den Gastgeber

Über die im Jahr 1970 gegründeten Lech-Stahlwerke informierte der Technische Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke, Dipl.-Ing. Kurt Rummler. „Eine Besonderheit in unserem Haus ist die Produktion von Qualitäts-, Bau- und Betonstahl aus 100 Prozent recyceltem Material. Aus Schrott werden so pro Jahr etwa 1,1 Million Tonnen Stahl erzeugt“, erklärte Rummler. Auch Eigentümer Max Aicher, der am Tag des Unternehmerabends seinen Geburtstag feierte, war vor Ort. Er bedankte sich für das Engagement seiner Mitarbeiter und die Organisation des Abends durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises Augsburg.

„Es ist wichtig, immer mit dem Stand der Technik zu gehen“

Dort wird derzeit kräftig gebaut. So wird das bestehende Qualitäts- und Baustahlwalzwerk ausgebaut und modernisiert. 100 Millionen Euro sollen in dieses Projekt und die angeschlossenen Arbeiten investiert werden. „Es ist wichtig, immer mit dem Stand der Technik zu gehen – oder sogar darüber hinaus. Nur so bleibt man wettbewerbsfähig“, erklärte Simon Zeilberger, Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke, gegenüber unserer Redaktion. „Mit der Investition sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit des LSW und auch den Standort selbst.“ Die Lech-Stahlwerke sind einer der größten Arbeitgeber in der Region. „Insgesamt sind hier rund 700 Mitarbeiter beschäftigt“, betonte Rummler.

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Das Event der Wirtschaftsförderung des Landkreises Augsburg stand ganz im Zeichen von „Politik und Wirtschaft“. Eingeladen waren Bürgermeister, Unternehmer und Mitglieder des Kreistags, die im Rahmen der Veranstaltung auch über das Firmengelände geführt wurden. „Wir sind stolz, das einzige stahlerzeugende Unternehmen Bayerns hier im Landkreis zu haben“, erklärte Landrat Martin Sailer.

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Über die im Jahr 1970 gegründeten Lech-Stahlwerke informierte der Technische Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke, Dipl.-Ing. Kurt Rummler. „Eine Besonderheit in unserem Haus ist die Produktion von Qualitäts-, Bau- und Betonstahl aus 100 Prozent recyceltem Material. Aus Schrott werden so pro Jahr etwa 1,1 Million Tonnen Stahl erzeugt“, erklärte Rummler. Auch Eigentümer Max Aicher, der am Tag des Unternehmerabends seinen Geburtstag feierte, war vor Ort. Er bedankte sich für das Engagement seiner Mitarbeiter und die Organisation des Abends durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises Augsburg.

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Dort wird derzeit kräftig gebaut. So wird das bestehende Qualitäts- und Baustahlwalzwerk ausgebaut und modernisiert. 100 Millionen Euro sollen in dieses Projekt und die angeschlossenen Arbeiten investiert werden. „Es ist wichtig, immer mit dem Stand der Technik zu gehen – oder sogar darüber hinaus. Nur so bleibt man wettbewerbsfähig“, erklärte Simon Zeilberger, Geschäftsführer der Lech-Stahlwerke, gegenüber unserer Redaktion. „Mit der Investition sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit des LSW und auch den Standort selbst.“ Die Lech-Stahlwerke sind einer der größten Arbeitgeber in der Region. „Insgesamt sind hier rund 700 Mitarbeiter beschäftigt“, betonte Rummler.

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