KUKA AG

KUKA verkauft Geschäftsbereich Werkzeugbau an Porsche

Am 10. Juni fand die Hauptversammlunng von KUKA statt.

"Stärkere Fokussierung auf das Kerngeschäft" - unter diesem Motto setzt der Augsburger Maschinenbauer KUKA seinen "Großputz" weiter fort und trennt sich nach der Tochter HLS nun auch vom Geschäftsbereich Werkzeugbau. Dieser soll von der Porsche AG übernommen werden.

von Kathrin Lüders, Online-Redaktion

Gerade erst gab die KUKA AG die Trennung von der KUKA Systems-Tochter HLS Engineering Group  aus Augsburg bekannt, die an drei Finanzinvestoren verkauft wurde. Nun folgte die nächste Ankündigung: Diesmal betrifft es den Geschäftsbereich Werkzeugbau, ebenfalls eine Tochtergesellschaft von KUKA Systems. Der Geschäftsbereich Werkzeugbau mit den Standorten Schwarzenberg im Erzgebirge und Dubnica in der Slowakei beschäftigt rund 600 Mitarbieter. Diese betreuen Angaben von der KUKA AG Kunden aus der Automobilindustrie. Ein Käufer ist bereits gefunden: "Mit der Porsche AG haben wir einen neuen Eigentümer gefunden, der das spezifische Know-how im eigenen Hause integrieren und weiterentwickeln möchte", meldet KUKA.  Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung.

KUKA Systems fokussiert sich damit noch stärker auf ihr Kerngeschäft, die roboterbasierten Automatisierungslösungen. „Wir werden die Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Werkzeugbau in verantwortungsvolle Hände geben“, sagt Dr. Till Reuter, Vorstandsvorsitzender der KUKA AG. „Wir sind überzeugt, dass der Werkzeugbau auch weiterhin erfolgreich ist und von der Zugehörigkeit im Porsche Verbund profitieren wird.“

Durch die beiden Verkäufe ergibt meldet die KUKA AG einen zusätzlichen, nicht geplanten Ertrag im unteren zweistelligen Millionenbereich. Dieser Sondereffekt entspricht ca. 10% des für 2015 prognostizierten EBIT (vor PPA Swisslog).

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