B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Kuka mit Sitz in Augsburg will Tumore mit Robotern behandeln
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Bestrahlung statt Skalpell

Kuka mit Sitz in Augsburg will Tumore mit Robotern behandeln

 KUKA@CyberKnife_2
Ein neuer Kuka-Roboter soll Tumore behandeln. Foto: KukaGroup

Das Augsburger Unternehmen Kuka stellt Roboter für moderne Tumorbehandlung her. Wie das eine Alternative zur herkömmlichen Strahlentherapie darstellen soll.

Ein Münchner Therapiezentrum setzt ein Medizinprodukt mit integriertem Kuka Roboter als hochpräzises Instrument in der Tumorbehandlung ein: Das CyberKnife System von Accuray, eine Art virtuelles Messer, ist eine Alternative zur herkömmlichen Strahlentherapie.Mit der roboter- und bildgeführten Präzisionsbestrahlung lassen sich am CyberKnife Zentrum München Tumore im gesamten Körper behandeln – vom Hirn über die Wirbelsäule sowie verschiedene Körperorgane wie Lunge, Leber oder Niere bis zur Prostata.

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

„Mit dem System betreiben wir Radiochirurgie, also eine Behandlung mit Strahlen, auf höchster Präzisionsstufe. Durch die Integration eines Bildführungssystems mit Robotertechnik erreichen wir eine Genauigkeit der Bestrahlung von unter einem Millimeter“, betont Prof. Dr. Alexander Muacevic, Radiochirurg und Neurochirurg am CyberKnife Zentrum München.

So läuft die Behandlung ab

Zuerst werden Bilddaten im Computer- und Magnetresonanztomographen generiert und eingelesen. Der Arzt nennt dem Medizinphysiker die Dosis zur Bestrahlung des Tumors. Der erstellt anhand dieser Information dann einen Behandlungsplan, der an die Software übergeben wird. Danach wird die Behandlung gestartet und läuft vollautomatisch ab. Hier setzt der Kuka  Roboter im CyberKnife-System des Medizinproduktherstellers Accuray ein. „Ich vergleiche das immer mit einem Piloten im Cockpit, der ja auch sehr schnell auf Autopilot schaltet. Für uns Ärzte ist der wesentliche Job da bereits getan, wir überwachen zusammen mit den medizinisch-technischen Assistenten nur noch den Patienten. Die eigentliche Arbeit macht das CyberKnife-System autark. Und das mit einer Präzision, die kein Chirurg erreichen kann. Manuell eine Genauigkeit von 0,5 Millimeter zu erreichen, ist so gut wie unmöglich“, sagt Prof. Muacevic.

Operationen können ersetzt werden

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Genau diese Präzision in der Bestrahlung ist der wesentliche Vorteil des Roboters im CyberKnife-System. Mit dem System werden beispielsweise gutartige Hirntumore, sogenannte Akustikusneurinome oder Meningeome, behandelt. Diese würden ansonsten in einem bis zu sechsstündigen Eingriff operativ entfernt; anschließend wären ein gut einwöchiger Krankenhausaufenthalt und eine achtwöchige Reha notwendig. „Mit unserem virtuellen Messer können wir kleine und mittelgroße Tumore sehr gut behandeln und so eine OP ersetzen. So kann der Patient bereits am nächsten Tag wieder arbeiten gehen.“

Zahl der Patienten mit dem CyberKnife-System wächst

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

2005 wurde das Münchener CyberKnife Zentrum in Kooperation mit dem Klinikum Großhadern eröffnet, mittlerweile werden über 900 Patienten pro Jahr mit dem System behandelt. In München ist bereits die dritte Generation des virtuellen Messers im Einsatz.  Seit dem vergangenen Jahr wird das CyberKnife-System in München auch bei der Behandlung des Prostatakarzinoms angewendet, der häufigsten Krebsart bei Männern. „Als Alternative zu einer Totaloperation können wir die Behandlungszeit von acht Wochen auf eine Woche drastisch reduzieren – und erzielen wissenschaftlich belegt mindestens vergleichbare, wenn nicht sogar bessere Ergebnisse“, sagt Prof. Dr. Alexander Muacevic.

Artikel zum gleichen Thema