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Kuka, Liebherr Aerospace, Bosch: So sehr belastet die Energiekrise unsere Unternehmen
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Kostenexplosion

Kuka, Liebherr Aerospace, Bosch: So sehr belastet die Energiekrise unsere Unternehmen

Symbolbild. Die Energiekosten steigen für die Unternehmen in Bayerisch-Schwaben explosionsartig.
Symbolbild. Die Energiekosten steigen für die Unternehmen in Bayerisch-Schwaben explosionsartig. Foto: B4BSCHWABEN.de

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine lässt auch die heimische Wirtschaft beben. Denn die immer weiter steigenden Energiepreise machen den großen Unternehmen in Bayerisch-Schwaben zu schaffen. So arbeiten Kuka, Liebherr Aerospace und Bosch im Krisen-Management.

Die Ausgangslage ist bei Kuka in Augsburg, Liebherr Aerospace in Lindenberg und Bosch in Blaichach dieselbe. Die Unternehmen haben Corona praktisch hinter sich gebracht – doch nun hat die nächste Krise bereits begonnen. Seit Russland den Ukraine-Krieg begonnen hat, steigen die Energiepreise ins unermessliche – und ein Ende ist noch nicht abzusehen. 

Schwäbische Unternehmen beobachten starken Preisanstieg 

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Auf Nachfrage von B4BSCHWABEN.de erklärte beispielsweise der Augsburger Roboterhersteller Kuka, dass sich die Energiekosten des Unternehmens grob verdoppelt haben. Auch bei Bosch und Liebherr Aerospace ist die Thematik ähnlich brisant – besonders Liebherr Aerospace macht darauf aufmerksam, dass die Produktion sehr energieintensiv sei. In einem Statement erklärt die Geschäftsführung des Unternehmens aus Lindenberg: „Teile unserer Produktion sind energieintensiv und der Energiebedarf wird im Herbst und Winter stark zunehmen. Große Teile unserer Produktion benötigen eine konstante Temperatur, um die gewohnte Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit unserer Produkte zu gewährleisten.“ 

Am Kuka Hauptsitz in Augsburg.
Am Kuka Hauptsitz in Augsburg. Foto: Kuka

Das Energie-Problem belastet auch Lieferanten 

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Jedoch sind steigende Energiekosten nicht nur ein Problem, welches den Betrieb der drei Unternehmen an sich beeinträchtigt. Die Folgen des Ukraine-Kriegs belasten auch Zulieferer. „Neben unseren eigenen Energiekosten müssen wir aber auch mit steigenden Preisen unserer Lieferanten rechnen, da sie denselben Energieschwierigkeiten begegnen müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass wichtige Wettbewerber bei deutlich niedrigeren Energiekosten außerhalb von Europa produzieren“, heißt es von Liebherr Aerospace. Eine ähnliche Situation zeichnet sich auch bei Bosch in Blaichach ab: „Den Energieträger Gas braucht auch Bosch, wenn anteilig auch nicht in großen Mengen; wir decken mit Gas rund 20 Prozent unseres Energiebedarfs. Viele unserer Lieferanten sind jedoch teils auf sehr große Mengen an Gas angewiesen.“  

Wie können Kuka, Bosch und Liebherr Aerospace gegensteuern? 

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Unterdessen konnten die Streitkräfte der Ukraine in der Oblast Charkiw Teile des Staatsgebiets wieder befreien. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass der Krieg bald endet und sich die Energiepreise wieder normalisieren. Deshalb haben Kuka, Bosch und Liebherr Aerospace bereits Pläne aufgestellt, wie sie mit der andauernden Krise umgehen werden. Kuka hat etwa eine Taskforce eingerichtet und versucht mit deren Hilfe einen Energiesparplan umzusetzen um so den Verbrauch zu reduzieren – dazu gehört auch die Anbindung des Unternehmens an das Fernwärmenetz der Stadt Augsburg.

Die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH arbeite nach einer Mitteilung des Unternehmens ebenfalls seit Jahren an der Reduzierung ihres Energieverbrauchs: „Neben modernen Beleuchtungssystemen nutzen wir die Wärme, welche unsere Maschinen und Anlagen produzieren, um unserer Produktionshallen zu beheizen. Parallel zu unseren bisherigen energiesparenden Prozessen prüfen wir kontinuierlich, welche Anpassungen wir an unseren Standorten vornehmen können, um die steigende Belastung abmildern zu können.“

Archivbild. Eine Luftaufnahme des Betriebsgeländes von Liebherr Aerospace in Lindenberg. Foto: Liebherr Aerospace Lindenberg GmbH

Wie wird sich die Situation weiterentwickeln?

Derweil stehen die Zeichen nicht auf einer Entspannung der energie-politischen Lage. Deshalb blicken auch die großen Unternehmen in Bayerisch-Schwaben skeptisch in die Zukunft. „Unabhängig der Entwicklung beobachten auch wir den Markt für Energieträger wie Gas und Strom, treffen in Europa Vorsorge für den Winter und optimieren weiter unseren Energieverbrauch“, heißt es etwa von Bosch. Ähnlich plant auch Liebherr Aerospace zu agieren und erklärt in einem Statement: „Aufgrund der Dynamik der Situation ist eine endgültige Einschätzung zum aktuellen Zeitpunkt schwierig. Wir beobachten die Entwicklungen hinsichtlich der Energieversorgung gerade im Hinblick auf die beginnende Heizperiode sehr genau.“ Weiter heißt es aus Lindenberg mit einem Blick in die nächsten Monate: „Bereits von 2021 auf 2022 lässt sich ein massiver Energiepreisanstieg verzeichnen und diese Kostenentwicklung hat ihr Maximum noch nicht erreicht. Wir gehen momentan davon aus, dass sich diese Entwicklung noch deutlich verschärfen wird.“

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