Stellenabbau weiter geplant

Kuka investiert trotz hoher Krisen-Verluste kräftig in Augsburg

Das Corona-Jahr 2020 hat der Anlagen- und Roboterhersteller Kuka mit hohen Verlusten abgeschlossen. Daher will der Konzern in Augsburg Stellen abbauen. Aber nicht so viele wie angekündigt.

Die Coronavirus-Pandemie hat die Industrie im vergangenen Jahr stark getroffen. Das hatte auch massive Auswirkungen auf Kuka. Der Anlagen- und Roboterhersteller schloss das Jahr 2020 mit hohen Verlusten ab. So sank der Auftragseingang der Konzerns 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent auf 2.792,2 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 19,4 Prozent auf 2.573,5 Millionen Euro zurück.

Die beiden Kuka Segmente Swisslog und Swisslog Healthcare, Experten für Intralogistik sowie Automatisierung in Krankenhäusern und Apotheken, waren 2020 die einzigen beiden Kuka Divisionen mit leicht positivem EBIT.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Kuka baut weniger Stellen ab als geplant

Um den Konzern nachhaltig zu stabilisieren, setzte Kuka „umfassende Spar- und Effizienzmaßnahmen“ um. „Straffere Strukturen sind notwendig, um für einen Markt gerüstet zu sein, der bereits vor der Pandemie schwierig war und der sich nur langsam erholen wird“, sagte Peter Mohnen, CEO der Kuka AG bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag. Dazu gehört auch ein Stellenabbau am Standort Augsburg. Dieser soll aber mit „Augenmaß“ umgesetzt werden. „Wir versuchen soviel Know-How an Board zu halten wie möglich“, äußerte sich Mohnen am Donnerstag. Es sollen auch weniger Stellen abgebaut werden als die im Herbst angekündigten 270.

Kuka investiert weiter kräftig

Kuka sparte vor allem in den indirekten Bereichen kräftig, investierte aber in Forschung und Entwicklung. „Corona hat uns global in allen Bereichen beeinflusst, von der Fertigung über Kundenservice und Lieferketten bis hin zum Arbeitsalltag. Durch strikte Maßnahmen gehen wir dennoch netto schuldenfrei und mit einer stabilen Finanzlage aus diesem Geschäftsjahr.“ Der Free Cashflow, also die freien Finanzmittel, lagen 2020 bei 37 Millionen Euro und somit deutlich höher als in den Vorjahren. Die Aufwendungen für Forschung&Entwicklung stiegen 2020 auf 178 Millionen Euro. 2019 lagen sie bei 160,5 Millionen Euro. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

So blickt Kuka auf 2021

Mohnen blickt auch zuversichtlich auf 2021, da Kuka 2020 Wachstum in China in allen Anwendungsbereichen verzeichnen konnte. „Während der Wirtschaftskrise 2020 war China der einzige Markt, der ein Wachstum verzeichnen konnte. Hier konnten wir nicht nur in traditionellen Bereichen wie Automotive Aufträge gewinnen und Kooperationen schließen, sondern auch in neueren Bereichen wie im Gesundheitswesen und in der 3C-Industrie“, sagte Peter Mohnen. „Wir erwarten in diesem Jahr Wachstum in China. Erfolg in diesem wichtigen Zukunftsmarkt wird Kuka global voranbringen.“

Auch weltweit erwartet Kuka, dass sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzen wird und rechnet für 2021 mit einem höheren Umsatz sowie wieder einem positiven EBIT. „Automatisierung wird mittelfristig ein Gewinner dieser Krise sein“, sagte Peter Mohnen. Dies werde sich in deutlich steigender Nachfrage äußern. Trotz Lockdown lagen während des gesamten ersten Quartals 2021 Auftragseingang und Umsatz über den Vorjahreswerten. Insbesondere wird ein deutlich besseres EBIT als im Vorjahreszeitraum erwartet. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Kuka will Automation für alle verfügbar machen

Die Pandemie hat die Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien in zahlreichen Branchen, wie im Gesundheitswesen oder im E-Commerce, massiv vorangetrieben. „In den kommenden Jahren werden immer mehr Menschen in immer neuen Bereichen mit Robotern arbeiten. Sie alle müssen schnell und intuitiv mit diesen Technologien umgehen können“, so Peter Mohnen. Dafür will Kuka nun die Voraussetzungen schaffen und entwickelt ein einfach zu bedienendes Betriebssystem, das Teil eines ganzen Ecosystems sein wird und Zugang zu Programmen, Apps, Services oder Zubehör bieten soll. Eine erste Vorschau auf dieses Betriebssystem der Zukunft wird Kuka im April bei der virtuellen Hannover Messe präsentieren.

Artikel teilen
Stellenabbau weiter geplant

Kuka investiert trotz hoher Krisen-Verluste kräftig in Augsburg

Das Corona-Jahr 2020 hat der Anlagen- und Roboterhersteller Kuka mit hohen Verlusten abgeschlossen. Daher will der Konzern in Augsburg Stellen abbauen. Aber nicht so viele wie angekündigt.

Die Coronavirus-Pandemie hat die Industrie im vergangenen Jahr stark getroffen. Das hatte auch massive Auswirkungen auf Kuka. Der Anlagen- und Roboterhersteller schloss das Jahr 2020 mit hohen Verlusten ab. So sank der Auftragseingang der Konzerns 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent auf 2.792,2 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 19,4 Prozent auf 2.573,5 Millionen Euro zurück.

Die beiden Kuka Segmente Swisslog und Swisslog Healthcare, Experten für Intralogistik sowie Automatisierung in Krankenhäusern und Apotheken, waren 2020 die einzigen beiden Kuka Divisionen mit leicht positivem EBIT.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Kuka baut weniger Stellen ab als geplant

Um den Konzern nachhaltig zu stabilisieren, setzte Kuka „umfassende Spar- und Effizienzmaßnahmen“ um. „Straffere Strukturen sind notwendig, um für einen Markt gerüstet zu sein, der bereits vor der Pandemie schwierig war und der sich nur langsam erholen wird“, sagte Peter Mohnen, CEO der Kuka AG bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag. Dazu gehört auch ein Stellenabbau am Standort Augsburg. Dieser soll aber mit „Augenmaß“ umgesetzt werden. „Wir versuchen soviel Know-How an Board zu halten wie möglich“, äußerte sich Mohnen am Donnerstag. Es sollen auch weniger Stellen abgebaut werden als die im Herbst angekündigten 270.

Kuka investiert weiter kräftig

Kuka sparte vor allem in den indirekten Bereichen kräftig, investierte aber in Forschung und Entwicklung. „Corona hat uns global in allen Bereichen beeinflusst, von der Fertigung über Kundenservice und Lieferketten bis hin zum Arbeitsalltag. Durch strikte Maßnahmen gehen wir dennoch netto schuldenfrei und mit einer stabilen Finanzlage aus diesem Geschäftsjahr.“ Der Free Cashflow, also die freien Finanzmittel, lagen 2020 bei 37 Millionen Euro und somit deutlich höher als in den Vorjahren. Die Aufwendungen für Forschung&Entwicklung stiegen 2020 auf 178 Millionen Euro. 2019 lagen sie bei 160,5 Millionen Euro. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

So blickt Kuka auf 2021

Mohnen blickt auch zuversichtlich auf 2021, da Kuka 2020 Wachstum in China in allen Anwendungsbereichen verzeichnen konnte. „Während der Wirtschaftskrise 2020 war China der einzige Markt, der ein Wachstum verzeichnen konnte. Hier konnten wir nicht nur in traditionellen Bereichen wie Automotive Aufträge gewinnen und Kooperationen schließen, sondern auch in neueren Bereichen wie im Gesundheitswesen und in der 3C-Industrie“, sagte Peter Mohnen. „Wir erwarten in diesem Jahr Wachstum in China. Erfolg in diesem wichtigen Zukunftsmarkt wird Kuka global voranbringen.“

Auch weltweit erwartet Kuka, dass sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzen wird und rechnet für 2021 mit einem höheren Umsatz sowie wieder einem positiven EBIT. „Automatisierung wird mittelfristig ein Gewinner dieser Krise sein“, sagte Peter Mohnen. Dies werde sich in deutlich steigender Nachfrage äußern. Trotz Lockdown lagen während des gesamten ersten Quartals 2021 Auftragseingang und Umsatz über den Vorjahreswerten. Insbesondere wird ein deutlich besseres EBIT als im Vorjahreszeitraum erwartet. 

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Kuka will Automation für alle verfügbar machen

Die Pandemie hat die Digitalisierung und den Einsatz neuer Technologien in zahlreichen Branchen, wie im Gesundheitswesen oder im E-Commerce, massiv vorangetrieben. „In den kommenden Jahren werden immer mehr Menschen in immer neuen Bereichen mit Robotern arbeiten. Sie alle müssen schnell und intuitiv mit diesen Technologien umgehen können“, so Peter Mohnen. Dafür will Kuka nun die Voraussetzungen schaffen und entwickelt ein einfach zu bedienendes Betriebssystem, das Teil eines ganzen Ecosystems sein wird und Zugang zu Programmen, Apps, Services oder Zubehör bieten soll. Eine erste Vorschau auf dieses Betriebssystem der Zukunft wird Kuka im April bei der virtuellen Hannover Messe präsentieren.

nach oben