B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
KUKA Ausbildungsleiter: „Die Konkurrenz sitzt uns im Nacken“
Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform
Tag der Ausbildung

KUKA Ausbildungsleiter: „Die Konkurrenz sitzt uns im Nacken“

 Gruppenbild. Johannes Hintersberger (2.v.r.) besucht die KUKA AG. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Über zu wenige Bewerbungen um Ausbildungsstellen kann sich KUKA nicht beklagen. Dennoch spielen Fachkräfte eine entscheidende Rolle im globalen Wettbewerb.

Halle 5 auf dem KUKA-Werksgelände in Augsburg war die erste Station für Johannes Hintersberger am Montag, 12. März. Nachträglich zur Woche der Ausbildung besuchte er den Roboterbauer und vier dessen Nachwuchsfachkräfte. Rund 200 sind es, die KUKA derzeit in Augsburg ausbildet.

130 Praktika im Jahr

Die Frauenquote liegt bei etwa 20 Prozent, wie Manfred Schussmann, Leiter Ausbildungszentrum, bestätigte. Anders ansprechen müsse man Frauen nicht. Das Problem liege eher daran, die Berufe bekannter zu machen. Darum pflegt KUKA beispielsweise eine Schulpartnerschaft mit der Maria Ward Realschule in Augsburg. Ausschlaggebend seien auch Praktika. Circa 130 bietet das Unternehmen jährlich an. „Die Schüler merken dann, ob der Beruf etwas für sie ist oder nicht. Das ist viel wert – egal wie die Entscheidung am Ende ausfällt“, so Schussmann.

Nachträglich zur Woche der Ausbildung besuchte Johannes Hintersberger die KUKA und vier deren Nachwuchsfachkräfte in Augsburg. Rund 200 sind es, die KUKA derzeit am Standort ausbildet.

Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Hintersberger: Ausbildung eröffnet viele Möglichkeiten

Dem stimmte der Staatssekretär zu. Der Wert und die Vielfallt einer Ausbildung müsse stärker vermittelt werden. Das Studium dürfe nicht die einzige Richtung werden. Eine duale Ausbildung eröffne jungen Menschen viele Chancen. Eine abgeschlossene Ausbildung ermögliche, in jedem Betrieb der erlernten Tätigkeit nachzukommen. „Sie können anschließend den Meister machen oder den Techniker“, so Armin Kolb, Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer. „Danach ist ein Studium immer noch möglich.“ Gerade in China würden die Unternehmen das deutsche Ausbildungssystem bewundern.

Fachkräfte halten als Herausforderung der Zukunft

Anzeige

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden dieser Anzeige!

Wir verwenden einen Drittanbieterdienst, um Anzeigen darzustellen, die möglicherweise Daten über Ihre Aktivität sammeln. Bitte überprüfen Sie die Details und akzeptieren Sie den Dienst, um diese Anzeige zu sehen.

Dieser Inhalt darf aufgrund von Trackern, die dem Besucher nicht bekannt gegeben werden, nicht geladen werden. Der Website-Eigentümer muss die Website mit seinem CMP einrichten, um diesen Inhalt in die Liste der verwendeten Technologien aufzunehmen.

powered by Usercentrics Consent Management Platform

Eine andere Möglichkeit ist das duale Studium. Dafür arbeitet KUKA mit der Hochschule Augsburg zusammen. So müssen die dualen Studenten nicht die Stadt wechseln. Das sei für viele ein wichtiger Beweggrund für die Arbeit beim Roboterbauer. Weiter profitiere die KUKA vom Bekanntheitsgrad ihres Namens und den Produkten – Robotern. „Wir könnten jede Stelle dreimal besetzten“, erklärte Schussmann. Einen Bewerbermangel gibt es zwar nicht, dennoch steht KUKA vor Herausforderungen im Personalbereich. „Wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, wird das Thema ‚Fachkräfte halten‘ noch einmal stark aufkommen“, betonte Kolb. „Die Konkurrenz sitzt uns im Nacken“, bestätigte auch der Leiter des Ausbildungszentrums.

Artikel zum gleichen Thema