Kooperation

KJF Augsburg startet gemeinsamen Studiengang mit Hochschule Fürth

Der Beruf des Heilpädagogen soll attraktiver werden. Das ist das Ziel einer neuen Kooperation der KJF Augsburg un der Wilhelm-Löhe-Hochschule in Fürth. Hier startet nämlich im kommenden Wintersemester ein neuer Studiengang. Wer von dieser Neuerung jetzt profitieren kann.

Der Fachkräftemangel trifft auch soziale und heilpädagogische Einrichtungen. Gerade in der Betreuung von Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Behinderung und Senioren sind Heilpädagogen gefragte Fachkräfte. Um die Karrierechancen und Einsatzmöglichkeiten für Heilpädagogen noch attraktiver zu machen, startet zum Wintersemester 2020/2021 eine neue Kooperation zwischen der KJF Fachakademie für Heilpädagogik in Augsburg und der Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth. Diese ermöglicht einen Abschluss als Bachelor of Arts (B.A.) in Heilpädagogik – berufsbegleitend und parallel zur Ausbildung an der Fachakademie.

Maria Andress: Wir wahren Gleichwertigkeit

Heilpädagogen erlangen ihre Qualifikation in Deutschland derzeit über eine Ausbildung an einer Fachakademie oder ein Studium an einer Hochschule. Neben der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Theorien liegt der Fokus der Fachakademie auch auf Methodenkompetenz. Die Ausbildung an der Universität ist dagegen wissenschaftlicher ausgelegt. Das Kompetenzniveau beider Abschlüsse gleicht sich jedoch. „Mit dem Bachelor-Abschluss durch die Kooperation wahren wir diese Gleichwertigkeit“, erklärte Maria Andress, Schulleiterin der KJF Fachakademie für Heilpädagogik. Können Absolventen der Fachakademie einen Bachelor-Abschluss vorweisen, hätten sie auf dem Arbeitsmarkt noch bessere Chancen und könnten sich im Beruf leichter entwickeln.

Studium soll neben Job möglich sein

Das berufsbegleitende Studium ist auf sieben Semester angelegt. 210 sogenannter Creditpoints sind für den zusätzlichen Abschluss als B.A. nötig. Die Inhalte werden dabei hauptsächlich durch online- und studienbriefgestütztes Lernen vermittelt. Darüber hinaus gibt es mehrtägige Präsenzvorlesungen. Die Anwesenheit fällt im Vergleich zu einem herkömmlichen Studium gering aus. „Ich habe mich für das Studium entschieden, weil es neben dem Job und der Ausbildung an der Fachakademie machbar ist“, erläutert Jasmin del Castillo. Die Studierende an der KJF Fachakademie für Heilpädagogik in Augsburg interessiere sich zudem für das verstärkt wissenschaftliche Arbeiten an der Universität.

Über die Heilpädagogen-Ausbildung der KJF Augsburg

Die berufsbegleitende Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen dauert bei der KJF Augsburg vier Jahre. Sie besteht aus einem schulischen Teil mit einem Schultag pro Woche sowie vier Blockwochen pro Schuljahr. Dazu kommen zwei ausbildungsbegleitende Praktika, die durch Supervisionsgruppen begleitet werden. Im Unterricht werden sowohl theoretische als auch methodisch-praktische Inhalte vermittelt. In den Fächern Heilpädagogik, Psychologie, Soziologie, Medizin und Rechtskunde erlernen die Studierenden die wissenschaftlichen Grundlagen. Wie sich Erziehungs- und Begleitkonzepte erfolgreich durchführen lassen, ist Inhalt des methodisch-praktischen Unterrichts. Der Lehrplan reicht hier von diagnostischen Methoden über ausgewählte pädagogisch-therapeutische Konzepte bis hin zum Projektmanagement.

Mögliche Arbeitsstellen für Heilpädagogen sind ambulante, teilstationäre oder stationäre Einrichtungen der Kinder-, Jugend-, Familien- und Behindertenhilfe, aber auch Heilpädagogische Praxen, Rehakliniken, (Förder-)Schulen und Einrichtungen der Altenhilfe.

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Maria Andress: Wir wahren Gleichwertigkeit

Heilpädagogen erlangen ihre Qualifikation in Deutschland derzeit über eine Ausbildung an einer Fachakademie oder ein Studium an einer Hochschule. Neben der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Theorien liegt der Fokus der Fachakademie auch auf Methodenkompetenz. Die Ausbildung an der Universität ist dagegen wissenschaftlicher ausgelegt. Das Kompetenzniveau beider Abschlüsse gleicht sich jedoch. „Mit dem Bachelor-Abschluss durch die Kooperation wahren wir diese Gleichwertigkeit“, erklärte Maria Andress, Schulleiterin der KJF Fachakademie für Heilpädagogik. Können Absolventen der Fachakademie einen Bachelor-Abschluss vorweisen, hätten sie auf dem Arbeitsmarkt noch bessere Chancen und könnten sich im Beruf leichter entwickeln.

Studium soll neben Job möglich sein

Das berufsbegleitende Studium ist auf sieben Semester angelegt. 210 sogenannter Creditpoints sind für den zusätzlichen Abschluss als B.A. nötig. Die Inhalte werden dabei hauptsächlich durch online- und studienbriefgestütztes Lernen vermittelt. Darüber hinaus gibt es mehrtägige Präsenzvorlesungen. Die Anwesenheit fällt im Vergleich zu einem herkömmlichen Studium gering aus. „Ich habe mich für das Studium entschieden, weil es neben dem Job und der Ausbildung an der Fachakademie machbar ist“, erläutert Jasmin del Castillo. Die Studierende an der KJF Fachakademie für Heilpädagogik in Augsburg interessiere sich zudem für das verstärkt wissenschaftliche Arbeiten an der Universität.

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Die berufsbegleitende Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilpädagogen dauert bei der KJF Augsburg vier Jahre. Sie besteht aus einem schulischen Teil mit einem Schultag pro Woche sowie vier Blockwochen pro Schuljahr. Dazu kommen zwei ausbildungsbegleitende Praktika, die durch Supervisionsgruppen begleitet werden. Im Unterricht werden sowohl theoretische als auch methodisch-praktische Inhalte vermittelt. In den Fächern Heilpädagogik, Psychologie, Soziologie, Medizin und Rechtskunde erlernen die Studierenden die wissenschaftlichen Grundlagen. Wie sich Erziehungs- und Begleitkonzepte erfolgreich durchführen lassen, ist Inhalt des methodisch-praktischen Unterrichts. Der Lehrplan reicht hier von diagnostischen Methoden über ausgewählte pädagogisch-therapeutische Konzepte bis hin zum Projektmanagement.

Mögliche Arbeitsstellen für Heilpädagogen sind ambulante, teilstationäre oder stationäre Einrichtungen der Kinder-, Jugend-, Familien- und Behindertenhilfe, aber auch Heilpädagogische Praxen, Rehakliniken, (Förder-)Schulen und Einrichtungen der Altenhilfe.

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