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Karstadt muss Stellen streichen
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Karstadt

Karstadt muss Stellen streichen

 Karstadt streicht in 2 Phasen insgesamt 2.000 Stellen, Foto: B4B SCHWABEN

Die Schonfrist ist vorbei. Bei Karstadt beginnt nun die nächste Phase der strategischen Neuausrichtung. Ab dem 1. September muss Karstadt wieder die vollen Gehälter für alle Mitarbeiter zahlen, was bedeutet, dass enorme Mehrkosten entstehen. Deshalb sieht sich Karstadt gezwungen 2.000 Stellen zu streichen.

Im Jahr 2010 wurde Karstadt aus der Insolvenz gerettet. Darauf folgte die Neuausrichtung des Unternehmens. Um wettbewerbsfähig zu bleiben verzichteten die Mitarbeiter bereits seit 6 Jahren auf Sonderleistungen wie Urlaubs und Weihnachtsgeld. Jetzt startet die nächste Phase der Neuausrichtung des Unternehmens. Dies bedeutet auch eine Rückkehr zum Flächentarifvertrag und vollem Gehalt für alle Mitarbeiter. Die bedeutet auf einen Schlag enorme Mehrkosten für das Unternehmen.

Karstadt setzt Unternehmensstrategie konsequent um

In der sogenannten Unternehmensstrategie „Karstadt 2015“ legte das Unternehmen die Anpassung alter Strukturen und Prozesse fest. Jetzt setzt die Karstadt Warenhaus GmbH ihre Strategie weiter konsequent um. Die Organisation wird weiter gestrafft. Unter den herausfordernden Marktbedingungen der Euro-Krise wird Karstadt seine Strukturen und Prozesse weiter vereinfachen und damit das Unternehmen langfristig auf die passende Größe bringen. Ziel ist es auch die Effizienz des Unternehmens weiter zu steigern und Karstadt auf Kurs für nachhaltiges und anhaltendes Wachstum zu halten.

2.000 Stellen werden abgebaut

Das Unternehmen will sich mit diesen notwendigen Maßnahmen nachhaltig auf ein belastbares Fundament stellen. Dies bedeutet auch, dass Karstadt bis Ende 2014 in zwei Phasen insgesamt 2.000 Stellen abbauen muss. Vor allem der Verwaltungsaufwand soll weiter reduziert und die Organisationsstrukturen im gesamten Unternehmen neu ausgerichtet werden. Der Stellenabbau soll primär über Frühpensionierungen, Nichtverlängerung von befristeten Verträgen sowie freiwilligen Austritt erfolgen.

Stellenabbau ist notwendiges Übel für Karstadt

„Karstadt ist ein Unternehmen im Wandel, das im Jahr 2010 durch Nicolas Berggruen aus der Insolvenz gerettet wurde, noch komplexe Altstrukturen aufweist und von uns durch ein schwieriges Marktumfeld gesteuert wird. Nach dem Erfolg unserer bisherigen Restrukturierungsmaßnahmen sind wir heute deutlich näher am Markt und können unser Geschäft entsprechend anpassen“, sagt Andrew Jennings, CEO von Karstadt. „So schmerzhaft diese Maßnahmen für die betroffenen Mitarbeiter sind, so notwendig sind sie. Karstadt muss seine Organisation anpassen, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben und die erforderlichen Schritte unternehmen, um unseren Erfolg langfristig zu sichern,“ so Jennings weiter.

Die Rückkehr zum Flächentarifvertrag

Seit sechs Jahren verzichten die Karstadt Mitarbeiter nun schon auf ihre volle Tarifliche Sonderzuwendung, das Weihnachtsgeld, und das Urlaubsgeld. Mit der Rückkehr von Karstadt zum Flächentarifvertrag ab dem 1. September ändert sich dies wieder. Die Mitarbeiter erhalten im Jahr 2012 zum ersten Mal wieder ihre volle Tarifliche Sonderzuwendung und das komplette Urlaubsgeld ab 2013 sowie anteilig bereits ab 2012. Das bedeutet eine signifikante und permanente Entgeltsteigerung um 8 Prozent für jeden einzelnen Mitarbeiter. Mitarbeiter mit einer übertariflichen Zulage, die während der letzten drei Jahre um bis zu 10 Prozent reduziert worden war, erhalten ab September dauerhaft ihre volle Zulage. „Wir sind uns der finanziellen Opfer vollumfänglich bewusst, die die Karstadt Mitarbeiter in den letzten Jahren – hauptsächlich aufgrund des Fortführungstarifvertrags – bringen mussten. Dafür danken wir ihnen sehr“, sagte Karstadt CEO Andrew Jennings.

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