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Ist es erlaubt während der Arbeitszeit Olympia zu schauen?
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Arbeitsrecht

Ist es erlaubt während der Arbeitszeit Olympia zu schauen?

 Eva Schönmetzler, Expertin für Vertragsrecht bei der IHK Schwaben
Eva Schönmetzler, Expertin für Vertragsrecht bei der IHK Schwaben. Foto: IHK Schwaben

Bald starten die olympischen Winterspiele in Peking. In Bayerisch-Schwaben werden viele Übertragungen der Sportveranstaltung untertags zu sehen sein. Gibt es rechtliche Wege um diese während der Arbeitszeit zu verfolgen?

Die Skirennen in den frühen Morgenstunden, das entscheidende Eishockey-Match noch vor der Mittagspause: Viele sportbegeisterte Arbeitnehmer möchten die Olympischen Spiele in China gerne live verfolgen. Aufgrund der Zeitverschiebung finden die meisten Wettkämpfe zumindest unter der Woche während der Arbeitszeit statt. Die Expertin der IHK Schwaben, Hanna Schmid, erklärt, was arbeitsrechtlich möglich ist.


Recht auf Mitfiebern?
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„Grundsätzlich gilt auch während sportlichen Großereignissen die Pflicht des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin, der vertragsgemäßen Leistung nachzukommen“, sagt Hanna Schmid, Fachberaterin im Beratungszentrum Recht und Betriebswirtschaft der IHK Schwaben. Es ist also nicht erlaubt, Wettkämpfe am Arbeitsplatz per Live-Stream im Internet oder TV zu verfolgen, da das von der eigentlichen Tätigkeit ablenken könnte. „Dieses Verbot umfasst auch Radioübertragungen“, betont Schmid. Und selbst ein kurzer Blick auf die Ergebnisliste sei nicht unproblematisch, da „in vielen Unternehmen die Internetnutzung für private Zwecke nicht zugelassen“ ist.


So ist die Live-Verfolgung möglich
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Die Arbeitsrechtsexpertin rät Arbeitgebern, vor Beginn der Olympischen Spiele die Regeln für die Verfolgung der Wettkämpfe im Betrieb festzulegen. „Insbesondere Unternehmen, die die Möglichkeit haben, den Betriebsablauf flexibel zu gestalten, können durch Gleitzeit- und Arbeitszeitkonten ihren Mitarbeitern einen guten Kompromiss anbieten“, sagt Schmid.


Weitere Gefahr in Zusammenhang mit Olympia
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Ein weiteres Thema, das für einige Unternehmen im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen von Belang ist: die Schutzrechte des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) oder des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Wer die mediale Aufmerksamkeit nutzen möchte und mit dem Emblem der Spiele, den fünf ineinander verschlungenen Ringen, für eigene Produkte oder Dienstleistungen wirbt, kommt schnell mit diesen Rechten in Konflikt. Denn die Verwendung und Verwertung des olympischen Emblems sind geschützt.


Dieses Recht schützt die Markenrechte

Das Gleiche gilt für alle Bezeichnungen, in denen die Worte „Olympiade“, „olympisch“, „Olympia“ allein oder in Zusammensetzung sowie den entsprechenden Wörtern und Wortgruppen in einer anderen Sprache stehen. Dazu gibt es sogar ein eigenes Gesetz, das „Gesetz zum Schutz des olympischen Emblems und der olympischen Bezeichnungen“. „Unternehmen dürfen die geschützten olympischen Ringe oder Bezeichnungen ohne Zustimmung nicht verwenden“, betont Eva Schönmetzler, Expertin für Vertragsrecht bei der IHK Schwaben. „Wer sie trotzdem verwenden möchte, muss sich die Zulässigkeit der Werbung ausdrücklich vom DOSB bestätigen und sich im Vorfeld beraten lassen. Sonst kann es richtig teuer werden.“

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