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Ist Augsburg auf einen großflächigen Blackout ausreichend vorbereitet?
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Krisenmanagement

Ist Augsburg auf einen großflächigen Blackout ausreichend vorbereitet?

Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber informiert auf einer Pressekonferenz über die Blackout-Strategie der Stadt.
Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber informiert auf einer Pressekonferenz über die Blackout-Strategie der Stadt. Foto: Michael Ermark / B4BSCHWABEN.de

In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz stellte Oberbürgermeisterin Eva Weber das Krisen-Konzept der Stadt in Bezug auf größere Stromausfälle und Gasknappheit vor. Wie sich die Bürger auf dieses Szenario vorbereiten können.

„Ein Blackout – also ein großräumiger, längerfristiger Stromausfall – ist für Augsburg höchst unwahrscheinlich“, machte Oberbürgermeisterin Eva Weber gleich zu Beginn der Pressekonferenz im Fürstenzimmer des Augsburger Rathauses deutlich. Dennoch habe die Stadt bereits Notfall-Pläne erarbeitet, die in besagtem Fall greifen sollen. Diese Pläne seien dabei im Prinzip nichts neues, sondern übliches Katastrophen-Management, aber in Anbetracht der weltpolitischen Spannungen nun noch einmal genauer geprüft und an bestimmten Stellen verfeinert worden. Denn die Energie-Krise birgt doch ein grundsätzliches Risiko größerer Stromausfälle.

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„Anlass zur Sorge“

Deshalb wurde nun eine Planungsgruppe eingerichtet, der Eva Weber und Ordnungsreferent Frank Pintsch als Stellvertreter vorsitzen. Pintsch erklärte, dass Informationen der Bundesnetzagentur zwar grundsätzlich „Anlass zur Sorge“ bieten würde, für die Stadtbevölkerung aber dennoch kein Grund zur Sorge bestünde. Für den Krisenfall sei jedoch bereits vorgesorgt worden.

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Stadt Augsburg setzt auf „Leuchttürme“

Das Wichtigste in Krisensituationen ist ein funktionierender Informations- und Kommunikationsfluss. Dies ist bei einem Blackout aber nicht mehr über den regulären Weg möglich, da ohne Strom weder Internet, noch Telefone oder Radios funktionieren. Deshalb setzt die Stadt Augsburg auf ein Konzept aus „Leuchttürmen“. Im Falle eines großflächigen Stromausfalls sind Stromaggregate bei den Feuerwehrstationen in der Stadt zu finden, welche für dringende Einsatzmöglichkeiten des alltäglichen Lebens eingesetzt werden können. Die kritische Infrastruktur, etwa Krankenhäuser oder Rechenzentren, werden dann ebenfalls durch eine Notstromversorgung am Laufen gehalten.

Außerdem prüft die Stadt derzeit Konzepte, wie auf einen möglichen Gas-Stopp zu reagieren ist. Welche konkreten Schritte hierzu geplant sein könnten, wurden jedoch vorerst noch nicht bekannt gegeben.

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So können sich die Bürger vorbereiten

Obwohl sich Eva Weber und Ordnungsreferent Pintsch sehr zuversichtlich zeigen, dass ein solcher Blackout in der Stadt Augsburg sehr unwahrscheinlich ist, halten sie eine kluge Vorbereitung der Bürger auf den Ernstfall für sinnvoll. Die Stadt empfiehlt deshalb – in Hinblick auf den Informationsfluss – auf batteriebetriebene Radios zu setzen. Denn Krisenkommunikation laufe über Sirenen und Radiogeräte – letztere sind, wenn nicht batteriebetrieben – im Falle eines Stromausfalls jedoch nutzlos. In Hinblick auf eine mögliche, wenngleich unwahrscheinliche, Gasverknappung wird außerdem empfohlen, genug Decken für jedes Haushaltsmitglied bereit zu halten.

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