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Interview Serfan: Viele Investoren - neue Kollektion
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Serfan GmbH

Interview Serfan: Viele Investoren - neue Kollektion

Stefan Buntscheck und Serhat Yilmaz hatten mit Let´s-Dance Star Christian Polanc jede Menge Spaß. Foto: Serfan
Stefan Buntscheck und Serhat Yilmaz hatten mit Let´s-Dance Star Christian Polanc jede Menge Spaß. Foto: Serfan

Die Jungdesigner Serhat Yilmaz und Stefan Buntscheck führen erfolgreich ihr Mode-Start-Up „Serfan“ Seit der Fashion Week in Berlin haben die beiden den Bekanntheitsgrad ihres Labels erneut national und auch international gesteigert. B4B SCHWABEN sprach mit den Designern darüber, was in letzter Zeit passiert ist und was künftig ansteht.

von Sandra Hinzmann, Online-Redaktion

B4B SCHWABEN: Ihr führt euer Start-Up inzwischen seit sieben Monaten. In den letzten Wochen ist viel bei euch passiert. Was habt ihr in den letzten Wochen und Monaten erlebt, wie habt ihr euch entwickelt?

Stefan Buntscheck: Schon so lange?- wie schnell die Zeit doch vergeht.

Serhat Yilmaz: Allerdings. In letzter Zeit hat sich bei uns Einiges getan. Wir sind viel unterwegs, müssen mit wenig Schlaf auskommen (lacht), aber werden jeden Tag aufs Neue dafür belohnt und sehen, dass unsere Arbeit Früchte trägt. Täglich werden neue Menschen auf uns aufmerksam und sind von unseren Designs begeistert. Das viele positive Feedback bestärkt uns in unserem Tun und pusht uns für die Zukunft. Highlight der letzten Wochen war für uns definitiv die Einladung zur Berliner Fashion Week.

Stefan Buntscheck: Nach so kurzem Bestehen auf dem Markt zu dem Fashion-Event schlechthin eingeladen zu werden, war der absolute Wahnsinn.

B4B SCHWABEN: Was hat euch besonders an der Fashion Week gefallen? Welche Erfahrungen habt ihr mitgenommen? Welche positiven Auswirkungen hatte die Fashion Week auf euer Geschäft?

Stefan Buntscheck: Aufgrund des exklusiven Designs und der hochwertigen Qualität unseres Labels wurden wir nach einer selektiven Vorauswahl nach Berlin eingeladen. Sich neben den ganz Großen der Modebranche präsentieren zu dürfen, war für uns der Ritterschlag in den Modeolymp. Während der Showroom-Tage haben wir den geladenen Gästen nicht nur unsere Chelsea Boots, sondern auch die neue Kollektion vorgestellt. Wir haben interessante Gespräche mit Einkäufern geführt und konnten neue Kunden gewinnen. Auch prominente Gäste wurden auf uns aufmerksam und wollen unsere Mode tragen. Einige haben uns nach der Fashion Week in Augsburg besucht, um einen näheren Einblick in unsere Arbeit zu erhalten.

Serhat Yilmaz: Es ist auch irre, wen und was man in Berlin alles trifft. Aber genau das macht die Kombination aus Berlin und Mode aus. Mode gibt jedem Einzelnen die Möglichkeit, sich individuell auszudrücken. Und Berlin als Stadt bietet den nötigen Raum, sich künstlerisch sowie modisch auszuleben. Berlin war wunderbar, wir konnten uns international positionieren und freuen uns auf die nächsten Fashion Weeks.

B4B SCHWABEN: Ihr habt bereits vor einiger Zeit bekannt gegeben, auf Investorensuche zu sein. Wie ist der aktuelle Stand, habt ihr inzwischen einen Investor gefunden?

Serhat Yilmaz: Durch den stetig wachsenden Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens sind in letzter Zeit immer mehr potenzielle Investoren auf uns aufmerksam geworden. An Anfragen fehlt es uns nicht. Jedoch ist es uns wichtig, dass der zukünftige Investor zu Serfan passt. Für eine gute Zusammenarbeit ist es notwendig, dass alle Beteiligten unsere Unternehmensphilosophie verinnerlicht haben und diese aus vollster Überzeugung leben und nach außen repräsentieren. Letzte Woche haben wir ein Investorengespräch, das sehr positiv verlief, in Hamburg geführt. Es könnte sein, dass wir den richtigen Partner gefunden haben. Trotzdem sind wir für weitere Investoren, die ein transparentes Unternehmen suchen, offen.

B4B SCHWABEN: Ihr habt schon in eurer Startphase angekündigt, eine neue Kollektion auf den Markt bringen zu wollen. Eure Chelsea Boots gehen weg wie warme Semmeln. Folgt jetzt schon der nächste  Coup oder war das schon alles?

Serhat Yilmaz: Serfan gehört auf keinen Fall zu den typischen Eintagsfliegen und es wird noch viele weitere Kreationen von uns geben. Die Chelsea Boots waren bisher nur der Anfang. Die neue Kollektion läuft auf Hochtouren und wird sehr bald zum Verkauf stehen. Auch in dieser Kollektion steht ein klassischer Schuh im Zentrum, dem wir neuen Zeitgeist eingehaucht haben.

B4B SCHWABEN: In Augsburg vertreibt ihr eure Kollektion unter anderem bei „Kaufrausch". Sind noch weitere Vertriebspartner hinzugekommen?

Stefan Buntscheck: Kaufrausch ist die Boutique, die uns seit der ersten Stunde im stationären Handel anbietet. Mittlerweile sind wir mit unserem Label in mehreren Städten vertreten. In Rosenheim gibt es unsere Mode in der Boutique Gigolo zu erwerben und in München findet man Serfan in den großen Nobelboutiquen Hirmer und Lodenfrey. Außerdem gibt es die kompletten Kollektionen weiterhin in unserem Online-Shop zu erwerben.

B4B SCHWABEN: Hin und wieder sieht man in den Medien Promis mit euren Chelsea Boots – darunter auch Giulia Siegel, Stefan Schneider oder den Promistylisten Marcello. Kommen jetzt immer mehr Promis auf den Geschmack?

Serhat Yilmaz: Das stimmt, die Promis wissen, was gut ist und beweisen langsam immer mehr Geschmack, indem sie unser Modelabel tragen (lacht). Natürlich wurden wir in Berlin von vielen Prominenten auf unsere Entwürfe angesprochen. Dort herrschte ja eine gewisse Promidichte. Wir erhalten aber auch viele schriftliche Anfragen von Prominenten, die unsere Mode tragen möchten. Erst letzte Woche haben wir Jens Hilbert getroffen, der sich in der Promiwelt einen Namen durch seinen Modestil gemacht hat. Wir haben mit ihm einen interessanten Tag verbracht.

Stefan Buntscheck: Oder vor Kurzem war Christian Polanc bei uns. Nachdem er sich unsere Mode näher angesehen hatte, zeigte er uns ein paar Tanzeinlagen, die er in der letzten Staffel „Let´s Dance“ zusammen mit Carmen Geiss präsentiert hat. Christian war von unseren Entwürfen so begeistert, dass er sich dazu entschlossen hat, sie bei seinem TV-Auftritt beim „Perfekten Promi-Dinner“ zu tragen.

B4B SCHWABEN: Wie steht es denn aktuell um euer Unternehmen? Gibt es schon erste Umsatzzahlen?

Serhat Yilmaz: Wir sind mit unserem Unternehmen weiterhin auf Erfolgskurs. Mittlerweile befinden wir uns in der Position, dass wir vier Mitarbeiter beschäftigen können. Für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, den Umsatz von Serfan auf circa 400.000 Euro zu generieren.

B4B SCHWABEN: Aufgebaut habt ihr Serfan zu zweit. Müsst ihr immer noch alles alleine stemmen oder habt ihr inzwischen Unterstützung bekommen?

Stefan Buntscheck: Wie Serhat schon erwähnt hat, beschäftigen wir momentan vier weitere Mitarbeiter. In den letzten Monaten hat sich so viel getan, dass wir das zu zweit nicht mehr hätten stemmen können. Wir sind froh, ein passendes Team gefunden zu haben, das uns tatkräftig unterstützt.

Serhat Yilmaz: Nun wird uns Arbeit im Vertrieb, Design sowie der PR abgenommen. Wenn das so weiter geht, werden die jetzigen Büroräume zu klein und wir müssen expandieren (lacht).

B4B SCHWABEN: Wie sind die Pläne für 2015? Welche Ziele wollt ihr erreichen, welche Träume verwirklichen?

Serhat Yilmaz: Wir verfolgen das Ziel, unseren Kunden in unserem Online-Shop eine ganze personalisierte Kollektion anzubieten. Dabei legen wir unseren Fokus auf das e-commerce Geschäft. Im nächsten Jahr wollen wir Serfan weiterhin zum High-End-Fashion Label positionieren. Dies soll auf Multichannel-Basis geschehen. In Zukunft wird Serfan seinen Kunden das Einkleiden vereinfachen. Denn um gut auszusehen, brauchen sich die Kunden künftig lediglich mit Serfan ausstatten. Außerdem ist ein eigener Showroom hier in Augsburg geplant. Dazu stecken wir noch in Verhandlungen. Wir haben nicht nur viele Ideen für weitere Modeentwürfe, sondern auch den nötigen Ansporn, unsere Visionen zu verwirklichen.

B4B SCHWABEN: Was wünscht ihr euch für Serfan?

Stefan Buntscheck: Wir könnten eine Maschine gebrauchen, die die Zeit beschleunigt (beide lachen). Wir haben unendlich viele Ideen, die wir so schnell wie möglich umsetzen möchten. Oftmals sind uns dann aber die Hände gebunden. Bevor wir in Produktion gehen, müssen die ersten Samples  angefertigt werden und die Qualitätsprüfung stattfinden. Manchmal sind wir einfach noch zu ungeduldig.

B4B SCHWABEN: Welche Frage wollt ihr nie gestellt bekommen?

Serhat Yilmaz: Eigentlich sind wir offen für alles, aber wenn es zu intim wird, weisen wir unsere Gesprächspartner dezent in die Schranken.

Vielen Dank für das nette Gespräch!

Hier erfahren Sie mehr zu Serfan.

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