Schwaba GmbH

Interview: Michael Agsteiner ist der neue Geschäftsführer der Schwaba Gruppe

Michael Agsteiner, Geschäftsführer der Schwaba Gruppe. Foto: Schwaba GmbH
Bis vor Kurzem war Michael Agsteiner Geschäftsleiter des Audi Zentrum Augsburg. Jetzt stieg Agsteiner zum Geschäftsführer der Schwaba Gruppe auf. Im Interview mit unserer Redaktion verriet er, wie sich der Automarkt verändert und wie die Schwaba Gruppe ihre Präsenz im Großraum Augsburg weiter ausbauen will.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Agsteiner, worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Position am meisten?

Michael Agsteiner: Es wird sicher spannend werden, die anderen Konzernmarken kennenlernen zu dürfen. Hier liegt schon ein großer Reiz. Natürlich wird der Verantwortungsbereich auch deutlich größer. Gemeinsam mit unserem Team möchte ich die Marke „Schwaba“ in und um Augsburg weiter stabilisieren und ausbauen.Ich freue mich sehr darauf.

Was werden Ihre neuen Aufgaben innerhalb der Schwaba Gruppe sein?

Ich übernehme jetzt die Verantwortung für die GmbH, somit müssen alle Filialen und Teilbereiche mit dem vorhandenen Team gemanagt werden. Hier kommen jetzt natürlich noch einige weitere, repräsentative Aufgaben.

Werden Sie trotz Ihrer neuen Position für Ihre große Leidenschaft, das Skifahren, noch Zeit haben?

Das will ich hoffen! Klar, die Aufgabenfülle und die damit verbundene Verantwortung werden steigen. Trotzdem will ich versuchen, den notwendigen Ausgleich zu bekommen. Für mich ist es generell wichtig, Sport zu treiben – allein schon, um auch weiter kreativ zu bleiben.

Der Automarkt wird immer dynamischer. Was sind die größten Veränderungen, die Sie in den letzten zehn Jahren bemerkt haben?

Das Geschäftsmodell hat sich deutlich verändert. Ein Fahrzeug zu besitzen, hat an Bedeutung verloren. Immer mehr Fahrzeuge werden über Leasing vermarktet. Gerade im Premium-Bereich ist diese Entwicklung deutlich stärker im Fokus. Zudem erwartet der Kunde einen anderen Service von uns. Das ist einer der Gründe, warum wir im Bereich After Sales immer mehr Wert auf die Kundenbindung legen. Auch das Gebrauchtwagengeschäft wird immer professioneller behandelt. Das kommt daher, dass es sehr viele Chancen für den Handel bietet. Allgemein gesprochen, erwartet der Kunde von heute einfach mehr Komplettlösungen rund um sein neues Auto.

Auch alternative Mobilitäts-Konzepte wie beispielsweise das Carsharing werden immer beliebter. Wie begegnen Autohäuser diesem Trend?

Hier sehen wir in Großstädten wie München oder Berlin ein deutlich wachsendes Angebot an Anbietern. Ich könnte mir schon vorstellen, dass hier in der Zukunft flexibler agiert wird. Vor allem im Hinblick auf die Bedeutung des Automobils für die jüngere Generation könnte es hier Veränderungen geben.

Stichwort Elektro-Mobilität: Wo sehen Sie Schwaben in zehn Jahren?

Dieses Thema ist momentan natürlich in aller Munde. Auch unsere Hersteller beschäftigen sich intensiv mit  alternativen Antriebsmöglichkeiten. Das Thema E-Mobilität wird sicherlich weiter wachsen. Als Beispiel: Audi möchte ab 2018 einen SUV auf den Markt bringen, der über 500 Kilometer rein elektrisch fahren kann. Bereits jetzt haben wir mit dem Q7 e-tron das erste Fahrzeug mit quattro Antrieb und Diesel. Damit sind wir momentan Vorreiter. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass der Anteil an alternativ angetriebenen Fahrzeugen in den kommenden zehn Jahren deutlich steigen wird.

Die Schwaba Gruppe ist sechsmal im Großraum Augsburg vertreten. Was macht Ihr Unternehmen in der Region so erfolgreich?

Wir sind zum einen geographisch gut gelegen und bieten gerade im Servicebereich verschiedene gute Kontaktpunkte für unsere Kunden. Zudem haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung unserer Häuser investiert. Im Süden entstehen gerade zwei neue Schauräume für die Marken Skoda und SEAT. Diese werden am 1. Dezember 2016 eröffnet, somit erweitern wir auch hier unser Angebot. Außerdem legen wir viel Wert auf die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Neben attraktiven Arbeitsplätzen steht für uns die Weiterbildungsmöglichkeit immer im Vordergrund. Nicht nur im Bereich der Ausbildung legen wir unseren Schwerpunkt auf die Qualifizierung unserer Mitarbeiter.

Eine Frage noch zum Schluss: Wenn Sie wählen könnten, welches Auto würden Sie gerne einmal fahren?

Hier befinde ich mich ja in einer guten Situation: Mit jetzt fünf Konzernmarken habe ich eine tolle Auswahl und kann auf die verschiedenen Lebensbedürfnisse gut eingehen. Sicherlich hätte ich Spaß daran, mal mit einen Porsche 911 zu fahren – als Konzernfahrzeug würde dieses Modell ja auch gut passen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Schwaba GmbH

Interview: Michael Agsteiner ist der neue Geschäftsführer der Schwaba Gruppe

Michael Agsteiner, Geschäftsführer der Schwaba Gruppe. Foto: Schwaba GmbH
Bis vor Kurzem war Michael Agsteiner Geschäftsleiter des Audi Zentrum Augsburg. Jetzt stieg Agsteiner zum Geschäftsführer der Schwaba Gruppe auf. Im Interview mit unserer Redaktion verriet er, wie sich der Automarkt verändert und wie die Schwaba Gruppe ihre Präsenz im Großraum Augsburg weiter ausbauen will.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Herr Agsteiner, worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Position am meisten?

Michael Agsteiner: Es wird sicher spannend werden, die anderen Konzernmarken kennenlernen zu dürfen. Hier liegt schon ein großer Reiz. Natürlich wird der Verantwortungsbereich auch deutlich größer. Gemeinsam mit unserem Team möchte ich die Marke „Schwaba“ in und um Augsburg weiter stabilisieren und ausbauen.Ich freue mich sehr darauf.

Was werden Ihre neuen Aufgaben innerhalb der Schwaba Gruppe sein?

Ich übernehme jetzt die Verantwortung für die GmbH, somit müssen alle Filialen und Teilbereiche mit dem vorhandenen Team gemanagt werden. Hier kommen jetzt natürlich noch einige weitere, repräsentative Aufgaben.

Werden Sie trotz Ihrer neuen Position für Ihre große Leidenschaft, das Skifahren, noch Zeit haben?

Das will ich hoffen! Klar, die Aufgabenfülle und die damit verbundene Verantwortung werden steigen. Trotzdem will ich versuchen, den notwendigen Ausgleich zu bekommen. Für mich ist es generell wichtig, Sport zu treiben – allein schon, um auch weiter kreativ zu bleiben.

Der Automarkt wird immer dynamischer. Was sind die größten Veränderungen, die Sie in den letzten zehn Jahren bemerkt haben?

Das Geschäftsmodell hat sich deutlich verändert. Ein Fahrzeug zu besitzen, hat an Bedeutung verloren. Immer mehr Fahrzeuge werden über Leasing vermarktet. Gerade im Premium-Bereich ist diese Entwicklung deutlich stärker im Fokus. Zudem erwartet der Kunde einen anderen Service von uns. Das ist einer der Gründe, warum wir im Bereich After Sales immer mehr Wert auf die Kundenbindung legen. Auch das Gebrauchtwagengeschäft wird immer professioneller behandelt. Das kommt daher, dass es sehr viele Chancen für den Handel bietet. Allgemein gesprochen, erwartet der Kunde von heute einfach mehr Komplettlösungen rund um sein neues Auto.

Auch alternative Mobilitäts-Konzepte wie beispielsweise das Carsharing werden immer beliebter. Wie begegnen Autohäuser diesem Trend?

Hier sehen wir in Großstädten wie München oder Berlin ein deutlich wachsendes Angebot an Anbietern. Ich könnte mir schon vorstellen, dass hier in der Zukunft flexibler agiert wird. Vor allem im Hinblick auf die Bedeutung des Automobils für die jüngere Generation könnte es hier Veränderungen geben.

Stichwort Elektro-Mobilität: Wo sehen Sie Schwaben in zehn Jahren?

Dieses Thema ist momentan natürlich in aller Munde. Auch unsere Hersteller beschäftigen sich intensiv mit  alternativen Antriebsmöglichkeiten. Das Thema E-Mobilität wird sicherlich weiter wachsen. Als Beispiel: Audi möchte ab 2018 einen SUV auf den Markt bringen, der über 500 Kilometer rein elektrisch fahren kann. Bereits jetzt haben wir mit dem Q7 e-tron das erste Fahrzeug mit quattro Antrieb und Diesel. Damit sind wir momentan Vorreiter. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass der Anteil an alternativ angetriebenen Fahrzeugen in den kommenden zehn Jahren deutlich steigen wird.

Die Schwaba Gruppe ist sechsmal im Großraum Augsburg vertreten. Was macht Ihr Unternehmen in der Region so erfolgreich?

Wir sind zum einen geographisch gut gelegen und bieten gerade im Servicebereich verschiedene gute Kontaktpunkte für unsere Kunden. Zudem haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung unserer Häuser investiert. Im Süden entstehen gerade zwei neue Schauräume für die Marken Skoda und SEAT. Diese werden am 1. Dezember 2016 eröffnet, somit erweitern wir auch hier unser Angebot. Außerdem legen wir viel Wert auf die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter. Neben attraktiven Arbeitsplätzen steht für uns die Weiterbildungsmöglichkeit immer im Vordergrund. Nicht nur im Bereich der Ausbildung legen wir unseren Schwerpunkt auf die Qualifizierung unserer Mitarbeiter.

Eine Frage noch zum Schluss: Wenn Sie wählen könnten, welches Auto würden Sie gerne einmal fahren?

Hier befinde ich mich ja in einer guten Situation: Mit jetzt fünf Konzernmarken habe ich eine tolle Auswahl und kann auf die verschiedenen Lebensbedürfnisse gut eingehen. Sicherlich hätte ich Spaß daran, mal mit einen Porsche 911 zu fahren – als Konzernfahrzeug würde dieses Modell ja auch gut passen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben