Stadt Augsburg

Innovationspark: TZA ist beschlossene Sache Augsburg Innovationspark

Der Augsburg Innovationspark in seiner Entstehung, Foto: Regio Augsburg

Das Technologiezentrum wird als Herzstück des Augsburg Innovationsparks gehandelt. Nun hauchte der Stadtrat dem Konzept Leben ein: Der Bau des einzigartigen Gebäudes soll noch dieses Jahr starten.

Ein großer Meilenstein zum Bau des Technologiezentrum Augsburg (TZA) ist nun mit dem Beschluss des Stadtrats der Stadt Augsburg erreicht worden. Bereits seit mehreren Wochen und Monaten waren das Wirtschaftsreferat der Stadt Augsburg, die Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH (WBG) und viele weitere Beteiligte mit intensiven Vorbereitungen damit beschäftigt, alle nötigen Entscheidungen vorzubereiten. Nun steht es fest: Im Herbst 2013 wird der Spatenstich für das Technologiezentrum Augsburg im Augsburg Innovationspark erwartet. Die Eröffnung des Gebäudes wird dann voraussichtlich im Frühjahr 2015 stattfinden.

TZA bietet optimale Vernetzung im Augsburg Innovationspark

Das Technologiezentrum Augsburg realisiert ein einzigartiges Konzept: Auf dem Gelände des Augsburg Innovationspark entsteht ein Gebäude mit 2.200 Quadratmetern Bürofläche, 1.130 Quadratmetern Fläche für Labore und Werkstätten, 2.900 Quadratmeter Halle bzw. Technikum, 350 Quadratmeter Konferenzflächen und 665 Quadratmeter Lager- bzw. Technikflächen. Bereits 4.700 Quadratmeter sind für Multifunktionsflächen, Besucherempfang, Ausstellungsflächen und Besprechungsräume vorgesehen. Insgesamt stehen also rund 12.000 Quadratmeter Nutzfläche für eine optimale Entwicklungsumgebung zur Verfügung.

Einzigartiges Konzept steht kurz vor seiner Realisierung

Jedoch sind nicht die Quadratmeterzahlen, sondern das, was zwischen den Büros, der Halle und den Laboren passiert, einzigartig. Ganz besonderen Wert legten die Architekten und Planer darauf, dass das TZA ausreichend Platz für Begegnungen und zum Austausch bietet. Die Entwickler und Forscher, die im Technologiezentrum arbeiten, werden nicht nur eine optimale technische Ausstattung vorfinden, sondern haben ebenfalls die Möglichkeit, sich untereinander auch außerhalb der Büros zu vernetzen. Ein attraktives und funktionelles Gemeinflächen-Konzept bietet sich dafür an. Letztlich wurden Funktion, Architektur und energetische Struktur von den potentiellen Nutzern aus Carbonfaserindustrie, technischem Handwerk und Kammern den freigegeben. Die Neugründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung – der Augsburg Innovationspark GmbH – und die Errichtung und der Betrieb eines Technologiezentrums wurden bereits am Mittwoch, den 13. März 2013, im Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss einstimmig beschlossen.

Kommunales Projekt in kommunaler Hand

Das Technologiezentrum Augsburg wird von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft (WBG) als Bauherr projektiert, gebaut und anschließend an die jetzt zu gründende Augsburg Innovationspark GmbH vermietet. Die Finanzierung wird über Fördermittel des Freistaats Bayern, Eigenkapital der WBG und Kapitalmarktmittel geleistet. Die Augsburg Innovationspark GmbH, Gesellschafter sind die Stadt und der Landkreis Augsburg im Verhältnis 75:25, betreibt dann das TZA. Bau und Betrieb des TZA befindet sich also vollständig in kommunaler Hand, entsprechend den Vorgaben eines ÖÖP-Modell (Öffentlich-Öffentliche Partnerschaft). Dieses Investitionsverfahren hat sich bereits bei den Projekten Neue Messehalle und Stadtbücherei bewährt.

Klare Vorstellung von Funktionalität und Nebenkosten

Für die Beschlussfassung wurden zahlreiche Informationen generiert und zusammengeführt, wie beispielsweise zum Finanzierungskonzept. Über eine Schätzung der Finanzierungskonditionen konnte so der Mietzins berechnet werden. Auch in die Entwicklung eines Konzeptes zum Betrieb des Gebäudes steckten die Verantwortlichen großen Aufwand. Nun bekommt der künftige Nutzer des TZA eine klare Vorstellung von der Funktionalität und die Nebenkosten können realistisch kalkuliert werden.

Baukosten im zweiten Entwurf signifikant reduziert

Die Kosten sind bei der Realisierung des TZA nach wie vor ein wichtiges Thema. Mit der zweiten Entwurfsplanung konnten die Baukosten signifikant reduziert werden – ohne Kompromisse für die Kunden. Die Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit großes Interesse an der Entwicklung des Augsburg Innovationsparks und des Technologiezentrums signalisiert haben, wurden in die Projektierungsphase eingebunden. Der Großteil von ihnen wurde im Detail über Preise und Leistungen des TZA informiert. Auch wurden sie gefragt, ob sie ihre Absichtserklärung unter den präsentierten wirtschaftlichen Konditionen für Mietzins und Nebenkosten weiter aufrecht erhalten wollen. Die Aussage der befragten Unternehmen fiel einstimmig positiv aus. Zu den Unternehmen zählen nicht nur die großen Player aus Stadt und Umland wie SGL oder KUKA, auch Mittelständler, wie beispielsweise die Holzer Firmen Gruppe, haben den Mehrwert des Technologiezentrum Augsburg für sich erkannt.

TZA ist funktionales Gebäude – von Nutzern für Nutzer

Nach den Vorgaben führender Industrievertreter und -verbände, wie dem Carbon Composites e.V., wird der Bau des Gebäudes für das TZA von der WBG Augsburg durchgeführt. Das TZA wird ein funktionales Gebäude von Nutzern für Nutzer sein. So wird es auch die hohen Erwartungen an eine effektive Forschungs- und Entwicklungsumgebung nach neuesten Erkenntnissen erfüllen. Mit dem Angebot einer optimalen Entwicklungsumgebung im Technologiezentrum kommt der Augsburg Innovationspark seinem Ziel, „Internationales Zentrum für Ressourceneffizienz“ zu werden einen großen Schritt näher.

Technologiezentrum genießt Zustimmung von allen Seiten

„Der Wirtschaftsförderungsausschuss hatte bereits einstimmig das Technologiezentrum beschlossen. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dass jetzt auch noch der Stadtrat dem Projekt zugestimmt hat, freut mich sehr“, äußerte sich Wirtschaftsreferentin Eva Weber anlässlich des Beschlusses. Die Firmenbesuche der letzten Wochen hätten gezeigt, welch große Erwartungen die Unternehmen der Region an das Technologiezentrum haben. Daher sei es umso erfreulicher, bei der Vorstellung der Konditionen persönlich zu erfahren, dass alle Unternehmen mit dem Service und den Angeboten zufrieden sind, so Weber weiter.

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Das Technologiezentrum Augsburg realisiert ein einzigartiges Konzept: Auf dem Gelände des Augsburg Innovationspark entsteht ein Gebäude mit 2.200 Quadratmetern Bürofläche, 1.130 Quadratmetern Fläche für Labore und Werkstätten, 2.900 Quadratmeter Halle bzw. Technikum, 350 Quadratmeter Konferenzflächen und 665 Quadratmeter Lager- bzw. Technikflächen. Bereits 4.700 Quadratmeter sind für Multifunktionsflächen, Besucherempfang, Ausstellungsflächen und Besprechungsräume vorgesehen. Insgesamt stehen also rund 12.000 Quadratmeter Nutzfläche für eine optimale Entwicklungsumgebung zur Verfügung.

Einzigartiges Konzept steht kurz vor seiner Realisierung

Jedoch sind nicht die Quadratmeterzahlen, sondern das, was zwischen den Büros, der Halle und den Laboren passiert, einzigartig. Ganz besonderen Wert legten die Architekten und Planer darauf, dass das TZA ausreichend Platz für Begegnungen und zum Austausch bietet. Die Entwickler und Forscher, die im Technologiezentrum arbeiten, werden nicht nur eine optimale technische Ausstattung vorfinden, sondern haben ebenfalls die Möglichkeit, sich untereinander auch außerhalb der Büros zu vernetzen. Ein attraktives und funktionelles Gemeinflächen-Konzept bietet sich dafür an. Letztlich wurden Funktion, Architektur und energetische Struktur von den potentiellen Nutzern aus Carbonfaserindustrie, technischem Handwerk und Kammern den freigegeben. Die Neugründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung – der Augsburg Innovationspark GmbH – und die Errichtung und der Betrieb eines Technologiezentrums wurden bereits am Mittwoch, den 13. März 2013, im Wirtschaftsförderungs- und Beteiligungsausschuss einstimmig beschlossen.

Kommunales Projekt in kommunaler Hand

Das Technologiezentrum Augsburg wird von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft (WBG) als Bauherr projektiert, gebaut und anschließend an die jetzt zu gründende Augsburg Innovationspark GmbH vermietet. Die Finanzierung wird über Fördermittel des Freistaats Bayern, Eigenkapital der WBG und Kapitalmarktmittel geleistet. Die Augsburg Innovationspark GmbH, Gesellschafter sind die Stadt und der Landkreis Augsburg im Verhältnis 75:25, betreibt dann das TZA. Bau und Betrieb des TZA befindet sich also vollständig in kommunaler Hand, entsprechend den Vorgaben eines ÖÖP-Modell (Öffentlich-Öffentliche Partnerschaft). Dieses Investitionsverfahren hat sich bereits bei den Projekten Neue Messehalle und Stadtbücherei bewährt.

Klare Vorstellung von Funktionalität und Nebenkosten

Für die Beschlussfassung wurden zahlreiche Informationen generiert und zusammengeführt, wie beispielsweise zum Finanzierungskonzept. Über eine Schätzung der Finanzierungskonditionen konnte so der Mietzins berechnet werden. Auch in die Entwicklung eines Konzeptes zum Betrieb des Gebäudes steckten die Verantwortlichen großen Aufwand. Nun bekommt der künftige Nutzer des TZA eine klare Vorstellung von der Funktionalität und die Nebenkosten können realistisch kalkuliert werden.

Baukosten im zweiten Entwurf signifikant reduziert

Die Kosten sind bei der Realisierung des TZA nach wie vor ein wichtiges Thema. Mit der zweiten Entwurfsplanung konnten die Baukosten signifikant reduziert werden – ohne Kompromisse für die Kunden. Die Unternehmen, die bereits in der Vergangenheit großes Interesse an der Entwicklung des Augsburg Innovationsparks und des Technologiezentrums signalisiert haben, wurden in die Projektierungsphase eingebunden. Der Großteil von ihnen wurde im Detail über Preise und Leistungen des TZA informiert. Auch wurden sie gefragt, ob sie ihre Absichtserklärung unter den präsentierten wirtschaftlichen Konditionen für Mietzins und Nebenkosten weiter aufrecht erhalten wollen. Die Aussage der befragten Unternehmen fiel einstimmig positiv aus. Zu den Unternehmen zählen nicht nur die großen Player aus Stadt und Umland wie SGL oder KUKA, auch Mittelständler, wie beispielsweise die Holzer Firmen Gruppe, haben den Mehrwert des Technologiezentrum Augsburg für sich erkannt.

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