Blaulichtempfang

Innenminister Herrmann zeichnet ehrenamtsfreundliche Betriebe aus

Blaulichtempfang Sicheres Bayern in Augsburg. Foto: Christoph Schedensack
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann würdigte kürzlich im Augsburger Rathaus das Engagement der bayerischen Einsatzkräfte und Ehrenamtlichen. Dieses setze auch ein großes Engagement der Arbeitgeber voraus.

Es seien gerade die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die freiwilligen Hilfsorganisationen und unsere Bayerische Polizei, die ihren Mitmenschen in der Not helfen. „Hundertprozentige Sicherheit kann niemand garantieren. Aber wir demonstrieren in Bayern Jahr für Jahr: Mehr Sicherheit ist möglich“, so Herrmann. Eine funktionierende Gefahrenabwehr setze neben dem Einsatz aller Ehrenamtlichen auch ein großes Engagement der Arbeitgeber voraus. Zwei Unternehmen wurde dafür nun ausgezeichnet.

Preis geht nach Nordschwaben

Die Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit“ ging an die BSH Hausgeräte GmbH und die Firma Zott. Diesen sprach der Innenminister seine Anerkennung und seinen Dank für ihre Unterstützung des sicherheitsrelevanten Ehrenamts aus. Von den rund 450.000 Einsatzkräften, die bei Feuerwehren, Technischem Hilfswerk und freiwilligen Hilfsorganisationen aktiv sind, würden sich rund 430.000 ehrenamtlich engagieren. „Eine so aktive Bürgergesellschaft, ein so starker freiwilliger Einsatz für die Gemeinschaft ist nicht selbstverständlich und findet sich in keinem anderen Land unserer Bundesrepublik. Wir können mit Stolz sagen: Bayern ist Ehrenamtsland!“ Maßgeblich würden dazu eben auch ehrenamtsfreundliche Betriebe wie die BSH Hausgeräte GmbH aus Dillingen an der Donau und die ZOTT SE & Co. KG aus Mertingen beitragen.

Freistaat setzt auf Ehrenamtliche

Die Bayerische Staatsregierung und das Innenministerium wollen das sicherheitsrelevante Ehrenamt weiter stärken und unterstützen. Herrmann bezeichnete es als ein echtes Herzensanliegen, den hohen Standard bei der Ausbildung und der Ausrüstung immer weiter zu verbessern und Rahmenbedingungen auszugestalten. So habe der Freistaat allein im letzten Jahr die Gemeinden und Landkreise mit über 51 Millionen Euro an Fördermitteln für Feuerwehrfahrzeuge und -gerätehäuser unterstützt. Daneben wurden in den letzten Jahren auch kontinuierlich die Freistellungs- und Entgeltfortzahlungsansprüche ausgeweitet, laut dem Minister. Außerdem werde gezielt in die Förderung der Nachwuchsgewinnung investiert. Aktuell läuft zudem die bayernweite Kampagne „doppelt engagiert“ des Innenministeriums, die den Arbeitgebern aufzeigen soll, dass das ehrenamtliche Engagement Fähigkeiten zeugt, die Ehrenamtliche auch an ihrem Arbeitsplatz einbringen.

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