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Industrie 4.0 – was kommt auf Unternehmen zu?
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aitiRaum – IT-Gründerzentrum GmbH

Industrie 4.0 – was kommt auf Unternehmen zu?

 Die Referenten und Organisatoren der Veranstaltung zu "Industrie 4.0". Foto: aitiRaum

Mit dem Schlagwort „Industrie 4.0“ gehen verschiedene Assoziationen einher.  Gefürchtete Szenarien, Hand in Hand mit Chancen und Möglichkeiten. Die komplexe und zum Großteil auch noch visionäre Entwicklung ist daher Thema einer Veranstaltungsreihe der Handwerkskammer für Schwaben. Unternehmen, Handwerker und Experten können sich hier persönlich austauchen und Erfahrungen teilen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Produktion 4.0: Medienhype oder Chance?“ – diese Thema behandelte der erste Vortrag der Informationsveranstaltung zur Entwicklung Industrie 4.0. Diese komplexe Zukunftsvision betrifft nicht nur die Industrie, sondern auch Unternehmer und Handwerker. Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich dadurch? Welche Risiken sind damit verbunden? All diesen Fragen möchte die Handwerkskammer für Schaben auf den Grund gehen.

Vortrag über Zusammenhänge und Anwendungsbeispiele von Industrie 4.0

Fast 50 Unternehmer und Handwerker kamen zu diesem Thema in der Akademie der Handwerkskammer für Schwaben. Dort tauschten sie sich am 11. Februar mit den Experten vor Ort aus. Im ersten Vortragen der Veranstaltung erklärte Andreas Hees, von der Fraunhofer IWU Projektgruppe Ressourceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen, verschiedene Zusammenhänge. Zudem zeigte er einige Anwendungsbeispiele auf. Derzeit nutzt vor allem die Industrie, zum Beispiel im Automobilbau, die Möglichkeiten von Industrie 4.0.

Vorteile des neuen „Industriezeitalters“

Einer der Vorteile, die die Entwicklung um das Schlagwort „Industrie 4.0“ mit sich bringt, ist die schnellere Reaktion auf individuelle Kundenwünsche. Dies ist durch die immer stärker werdende Vernetzung möglich. Eine bessere Zusammenarbeit von Mensch und Maschine zählt ebenfalls zu den positiven Ergebnissen. Dadurch ist die Belastung am Arbeitsplatz geringer. Einen Einblick in komplexe Fertigungsverfahren und die Anwendungsmöglichkeiten additiver Fertigung gab der Vortrag von Fabian Riß. Über die Integration von Sensoren und Embedded Systems können Prozesse neu und effektiver gestaltet werden. Neben der Ressourceneffizienz sind vor allen Kostenvorteile und kreative Gestaltungsmöglichkeiten interessant.  Auch für das Handwerk.

Bedrohungen und unverzichtbare Sicherheitsmaßnahmen

Doch auch die Risiken waren Thema der Veranstaltung. Sicherheitsexperte Prof. Dr. Gordon Rohrmair skizzierte in seinem Vortrag die möglichen Bedrohungen und unverzichtbare Sicherheitsmaßnahmen. Obwohl es um ein komplexes, an vielen Stellen noch visionäres Thema für die Handwerksunternehmen ging, waren Resonanz und Feedback positiv. „Ich war schon auf einigen Veranstaltungen zum Thema Industrie 4.0. Was mir bisher gefehlt hat, waren Informationen zu den Gefahren. Es war wirklich interessant zu hören, was passiert und vor allem, wie man sich dagegen schützen kann“, so das Fazit eines Veranstaltungsteilnehmers.

Auftaktveranstaltung wird am 26. März weitergeführt

Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer Serie von Infoveranstaltungen, die eine Gemeinschaft von interessierten Unternehmern zusammen führen soll. Sie wurde gemeinsam von der Handwerkskammer für Schwaben, den Experten des iwb Augsburg, der Fraunhofer IWU Projektgruppe Ressourceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen und dem eBusiness-Lotsen Schwaben organisiert. Die nächste Veranstaltung wird am 26. März 2015 im iwb Anwenderzentrum Augsburg stattfinden. 

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