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In Sierra Leone entsteht eine zweite Fuggerei
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Sozialsiedlung

In Sierra Leone entsteht eine zweite Fuggerei

Lokale Bauarbeiter in Rothumba.
Lokale Bauarbeiter in Rothumba. Foto: PfefferminzGreen

In Rothumba, Sierra Leone wurden die ersten Mauern einer Grundschule errichtet. Dies ist der Startschuss für die Paten-Sozialsiedlung der Fuggerei, die hier entstehen soll. Das sind die nächsten Schritte.

Die Stifterinnen Stella Rothenberger und Rugiatu Neneh Turay haben gemeinsam mit Bauleuten und den Bewohnern des Fischerdorfes Rothumba in Sierra Leone die offiziellen Arbeiten des Baus einer Grundschule begonnen. Damit starten sie in die erste Phase eines Pilotprojekts, in dessen Rahmen auch eine nachhaltige Sozialsiedlung entstehen soll – in Patenschaft mit der Fuggerei in Augsburg.

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Wer sind die Stifterinnen?

Initiatorinnen des Pilotprojekts sind Rugiatu Neneh Turay und Stella Rothenberger. Bei Turay handelt es sich um die Gründerin und Direktorin der lokalen NGO Amazonian Initiative Movement (AIM) in Sierra Leone. Ihre Kollaborateurin Stella Rothenberger ist ihres Zeichens Stifterin des Frankfurter Vereins PfefferminzGreen. Gemeinsam haben sie es sich zum Ziel gemacht, mit ihrer Sozialsiedlung Frauen und Mädchen zu stärken und zu fördern sowie ausreichend Möglichkeiten der Bildung und Gesundheitsvorsorge zu bieten.  „Wir wollen eine nachhaltige Armutsbekämpfung durch Stärkung der Selbstbestimmung und Würde erreichen,“ äußert sich Turay. „Mit dem Baubeginn der Schule und einem Trainingszentrum für Frauen sind wir unserem zentralen Ziel schon einen wichtigen Schritt nähergekommen. Bildung und einkommensgenerierende Maßnahmen fördern und ermöglichen eine nachhaltige Entwicklung der Communities vor Ort.“

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Das sind die nächsten Schritte

Der Baubeginn der Grundschule stellt den Beginn eines 10-Jahresplan dar, der die Bewohner von Rothumba direkt miteinbeziehen und auf ihre Ideen und Wünsche eingehen soll. Im Zentrum steht dabei die Erfüllung der vier UN-Nachhaltigkeitsziele: Keine Armut, Gesundheit und Wohlergehen, Geschlechtergleichheit sowie generell weniger Ungleichheit. Diese Ziele sollen durch Gesundheits-, Gemeinschafts- und Bildungseinrichtungen erreicht werden. „Unser Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Stärkung lokaler Gemeinschaften und der Schaffung und Entwicklung nachhaltiger Lösungen unter Nutzung des Wissens von vor Ort,“ sagt Rothenberger. Der Zusammenarbeit mit der Fuggerei sieht sie freudig entgegen: „Die Fuggerei ist uns dabei ein ideeller Partner, der mit seiner 500-jährigen Erfahrung und seinen Werten ein Beispiel dafür ist, wie es nachhaltig gelingen kann, Menschen ein Leben in Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen.

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Welche nachhaltigen Lösungen gegen Armut gibt es?

Was dafür in einem Land, wie Sierra Leone notwendig ist, haben wir die Menschen in Rothumba gefragt, denn nachhaltige Lösungen im Kampf gegen Armut können nur dann erreicht werden, wenn kulturelle und gesellschaftliche Gegebenheiten berücksichtigt werden und die lokalen Communities, die Planung sowie die Umsetzung der Projekte selbst in die Hand nehmen.“ Anschließend ruft sie zu weiterer Unterstützung auf: „Für die Umsetzung der weiteren Projektkomponenten des Stufenplans und die Verwirklichung der Fuggerei der Zukunft in Sierra Leone sind wir auf der Suche nach Menschen und Organisationen, die interessiert sind, uns und unsere Idee einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen. Wir freuen uns also sehr, wenn wir durch diesen Beitrag in Kontakt mit Interessierten kommen, und stehen für weiterführende Fragen und den Austausch gerne zur Verfügung.“

Wer profitiert davon?

Diese erste Phase des Projekts, die neben der Fuggerei vom Deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird, soll circ 4000 Menschen in Rothumba und Umgebung zu Gute kommen. Die Grundschule soll insgesamt von etwa 350 Kindern und sieben Lehrkräften genutzt werden. Sie bietet nicht nur ein Ausbildungszentrum für die Dorfgemeinschaft, sondern eröffnet außerdem neue Arbeitsmöglichkeiten für Frauen. Gemeinsam mit einem Trainingszentrum soll sie bereits im kommenden Jahr fertiggestellt werden. Darüber hinaus soll der Zugang zu sauberem Wasser und Energie für die Dorfbewohner einfacher werden.

Der Seniorenratsvorsitzende Alexander Erbgraf Fugger-Babenhausen zeigt sich zuversichtlich: „Die Idee der Fuggerei der Zukunft wird damit zum ersten Mal Wirklichkeit und zeigt, dass die DNA des 500-jährigen Stiftungskonzept international in die Zukunft getragen werden kann.“ Auch er freut sich auf die Zusammenarbeit mit Turay und Rothenberger: „Wir gratulieren den beiden Stifterinnen zur Grundsteinlegung und stellen fest, dass ihre Orts- und Fachkenntnisse entscheidend sind, damit die Menschen ihre Lebensumstände aus eigener Kraft verbessern können und somit ein selbstbestimmtes Leben in Würde führen können.“

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