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Walch nutzte den Besuch des Bundestagsabgeordneten Dr. Volker Ullrich, um ihn auf die Problematik aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang betonte der Unternehmer, dass er den Transport von Gefahrengütern wie beispielsweise Heizöl gezielt auf den Schienen halten möchte – auch hinsichtlich der Verkehrsentlastung auf der Straße.
„Die Lokalbahn nützt mir nichts, wenn ich sie nicht finanzieren kann“
„Wir profitieren hier am Standort stark von der guten Infrastruktur. Sowohl die Bahnstrecke München – Augsburg wie auch die Lokalbahn sind direkt vor der Haustür. Wichtig ist das gerade für den Transport von Gefahrengütern. Aber die Lokalbahn nützt mir nichts, wenn ich sie als mittelständisches Unternehmen nicht finanzieren kann. Denn es heißt, dass die Kosten für die Transporte von Ingolstadt bis Augsburg im nächsten Jahr um 60 bis 80 Prozent steigen sollen“, betont Richard Walch.
MdB Ullrich verspricht Unterstützung
„Mit dem Transport von Gefahrengütern auf Schienen halte ich diese nicht nur von der Straße fern, sondern entlaste außerdem die Bundestraße 300 zwischen Ingolstadt und Augsburg. Dadurch, dass die Waren in Kesselwagen transportiert werden, können wir jährlich insgesamt 2.000 Tankwagen auf der Straße einsparen“, so Walch weiter. Bei Ullrich stößt er damit auf Unterstützung. „Alle sprechen davon, den Güterverkehr auf die Schienen zu verlagern, aber die Praxis sieht offenbar ganz anders aus“, unterstrich Ullrich und versprach in diesem Zusammenhang seine Unterstützung.
Vorreiterprojekt in Augsburg wird gut angenommen
Ein weiteres Thema des Firmenbesuchs war das bundesweit einmalige Projekt von ILZHÖFER, das Anfang des Jahres gestartet wurde. Seit Februar 2017 erhalten die Kunden von ILZHÖFER ausnahmslos nur noch Heizöl, für das an anderer Stelle in Projekte zur Senkung von CO2 investiert wurde. Diese sind beispielsweise in Deutschland, Uganda oder dem Himalaya angesiedelt. Die hier entstehenden Kosten trägt die Augsburger Firma selbst. „Wir wollen die Energiewende mitgestalten und sind bereit, uns zu verändern. Deshalb freut es mich besonders, dass das Projekt in der Region so gut angenommen wurde“, so Firmeninhaber Walch. Ziel des Unternehmens ist es außerdem, Nachahmer für das Projekt anzuregen. Den Abschluss des Besuchs bildete ein Rundgang über das Firmengelände von ILZHÖFER.