BAYERN DIGITAL II startet in Augsburg

Ilse Aigner: „Wir müssen den Weg frei machen für neue Ideen“

Heute fand die Regionalkonferenz Masterplan BAYERN DIGITAL II in Augsburg statt. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Themen wie Digitalisierung sind längst keine Unbekannten mehr im Wortschatz der Unternehmer. Dennoch gibt es noch einige Baustellen. Abhilfe soll hier der Masterplan BAYERN DIGITAL II schaffen, der heute in den Räumen der IHK Schwaben in Augsburg vorgestellt wurde.

Bereits im letzten Jahr war der Masterplan BAYERN DIGITAL erfolgreich gestartet. Mit BAYERN DIGITAL II erfährt das Konzept nun eine Fortsetzung. Mit dem Projekt werden Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung gefördert. Insgesamt 5,5 Milliarden Euro Fördergelder fließen in beide Masterpläne.

„Die digitale Landschaft Schwabens wächst“

„Mit der Regionalkonferenz gehen wir auf eine Reise, um den Masterplan BAYERN DIGITAL II vorzustellen. Den Auftakt feiern wir heute in Augsburg. Danach machen wir noch Station in Regensburg und Würzburg“, begrüßte Dr. Andreas Kopton, Präsident der IHK Schwaben, die Gäste im Jakob-Fugger-Saal. „Die digitale Landschaft Schwabens wächst. Wir haben die Digitalisierung noch lange nicht verschlafen, wie manche meinen“, so Kopton weiter. Mit auf eine Reise nahm Kopton auch die Gäste – und zwar durch die Region Augsburg. „Wenn wir uns beispielsweise entlang der digitalen Osttangente in Richtung Friedberg bewegen, treffen wir auf hochtechnologische Unternehmen. Darunter sind Firmen wie voxeljet, die Vorreiter im 3D-Druck und der additiven Fertigung sind, einem wichtigen Faktor der Digitalisierung“, erklärt Kopton.

Masterplan BAYERN DIGITAL II startet in Augsburg

Unternehmer sollen sich „mit voller Kraft in die Zukunft stürzen“

Solche Entwicklungen sollen mit dem Masterplan BAYERN DIGITAL II weiter vorangebracht werden. Mit diesem Maßnahmenpaket will die Bayerische Staatsregierung die Zukunft des Freistaats im digitalen Zeitalter sichern, erklärt Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. „Wir wollen nicht diejenigen sein, die mit einer roten Flagge vor Innovationen herlaufen, wie in der Geschichte die Briten vor dem ersten Automobil. Vielmehr müssen wir den Weg frei machen für neue Ideen und Innovationen“, so Aigner. „Erfolg wird das Ganze aber nur haben, wenn Sie als Unternehmen mitmachen und sich mit voller Kraft in die Zukunft stürzen“, appellierte Aigner an das Publikum.

BAYERN DIGITAL II deckt acht Themenfelder ab

Das war auch das Ziel des Vorgängermodells BAYERN DIGITAL. „Wir wollen dieses Land und seine Wirtschaft fit machen für die Digitalisierung“, betont Aigner. Insgesamt acht thematische Kernfelder sind nun für BAYERN DIGITAL II vorgesehen: Smart Innovation, IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenzen sowie Big Data und autonome Mobilität, 5G, Assistenzrobotik, 3D-Druck beziehungsweise additive Fertigung und digitale Medizin.

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