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IHK und Unternehmer blicken auf 2013 zurück
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IHK Schwaben

IHK und Unternehmer blicken auf 2013 zurück

Foto: paulwip / pixelio.de

Die schwäbischen Unternehmer blicken zurück auf 2013. Das Fazit: Bildung, Energie und Infrastruktur bewegen nach wie vor die Wirtschaft im Wirtschaftsraum Augsburg. Auch die Vorsitzenden der drei IHK-Regionalversammlungen im Wirtschaftsraum Augsburg geben einen Rückblick auf das ablaufende Jahr und blicken bereits auf die kommenden Monate. 

Dabei ziehen Prof. Gerd Finkbeiner, IHK-Regionalvorsitzender Augsburg-Stadt, Reinhold Braun, IHK-Regionalvorsitzender Augsburg-Land und Thomas Sixta, IHK-Regionalvorsitzender Aichach-Friedberg) eine positive Bilanz für 2013. „Mit wenigen Ausnahmen können wir über alle Branchen hinweg zufrieden sein, die Geschäftslage wird als überwiegend gut oder befriedigend eingestuft“, so die Wirtschaftsvertreter. „Zwar klagen manche Betriebe nach wie vor über zu wenige Aufträge, doch zeigen sich die Unternehmen für die Zukunft durchaus optimistisch und erwarten eine deutliche Aufwärtsdynamik“, ergänzen die Vorsitzenden der IHK-Regionalversammlungen.

Wirtschaftsraum Augsburg blickt optimistisch ins neue Jahr

„Die Stimmung der Betriebe lässt sich mit Blick auf das neue Jahr als gut bezeichnen“, beschreibt Thomas Sixta, Regionalvorsitzender Aichach-Friedberg, die gegenwärtige Situation. Rund ein Drittel rechne im kommenden halben Jahr mit besseren Geschäften sowohl im Inland als auch im Ausland. Überschattet wird das positive Klima aber durch die bleibenden Herausforderungen Bildung, Energie und Infrastruktur. Standen sie schon 2013 auf der Agenda der IHK, so wird sich die Kammer auch in 2014 in diesen Feldern stark engagieren.

Energiekosten haben große Bedeutung

Die positive Stimmung wird sich auch auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen auswirken. Gerade Investitionen im Inland stehen für zahlreiche Betriebe im Vordergrund. „Vor diesem Hintergrund ist es für die Unternehmen von entscheidender Bedeutung, sichere Rahmenbedingungen für Investitionen zu haben. Umso mehr sehen sie das Thema Energie zum Jahreswechsel mit großer Sorge“, stellt Prof. Gerd Finkbeiner, Regionalvorsitzender Augsburg-Stadt, fest. Insbesondere in der im Wirtschaftsraum Augsburg ausgeprägten Produktion haben bezahlbare Energiekosten und die Versorgungssicherheit eine hohe Bedeutung, so Prof. Finkbeiner weiter.

Bildung als Zukunftsaufgabe

Mit der optimistischen Stimmung der Wirtschaft wollen die Unternehmen weiteres Personal einstellen. Allerdings birgt der zunehmende Fachkräftemangel ein großes Risiko für die Geschäftsentwicklung. „Die Verstärkung der dualen Ausbildung ist der wichtigste Baustein zur Sicherung der Fachkräfte für das eigene Unternehmen“, ist Reinhold Braun, Regionalvorsitzender Augsburg-Land, sicher. Er bestärkt die Betriebe, in ihren Bemühungen nicht locker zu lassen. Allerdings sieht er in der teilweise unzureichenden Berufsorientierung von Schulabsolventen ein großes Manko.

Absolventen sind zu wenig informiert

„Zu viele Schüler wissen nach dem Abschluss zu wenig über die vielfältigen Möglichkeiten der Berufsausbildung und oft auch zu wenig über die konkret ausgewählte Ausbildung. Vor allem Abiturienten kennen die Möglichkeiten der dualen Ausbildung und eines dualen Studiums zu wenig“, fasst Braun die Problematik zusammen. Vor diesem Hintergrund begrüße er die Entscheidung der IHK-Vollversammlung, in diesem wichtigen Bereich zusätzliche Beratungskapazitäten aufzubauen, die das bestehende Angebot zur Vorbereitung für Ausbildung und Beruf ergänzt. Eine zentrale Plattform bietet dafür die fitforjob-Messe, die am 29. März 2014 zum 14. Mal stattfinden wird – ergänzt durch dezentrale Berufsorientierungstage in der Region.

Infrastruktur bleibt weiter großes Thema

Mit Sorge blicken die Unternehmer im Wirtschaftsraum Augsburg auf einige Aspekte der Infrastruktur in der Region. „Wir begrüßen die jüngste Absichtserklärung der Bayerischen Staatsregierung, den Ausbau der Magistrale Stuttgart – Augsburg – München entschlossen anzugehen“, beschreibt Prof. Gerd Finkbeiner die Stimmung in den Unternehmen. „Wir brauchen eine leistungsstarke Schienenverbindung von Frankreich und dem Ruhrgebiet kommend weiter nach Österreich und Osteuropa“, so Prof. Finkbeiner weiter. „Allerdings muss damit der Ausbau der Bahninfrastruktur im restlichen Wirtschaftsraum Augsburg einhergehen“, ergänzt Reinhold Braun. Er bringt damit die Forderung der Unternehmen im Landkreis zum Ausdruck, dass es einen zügigen Ausbau der dritten Gleise gibt.

Hohe Erwartungen an GVZ

Doch nicht nur den Personenverkehr auf der Schiene sehen die Wirtschaftsvertreter im Fokus. „Für einen Produktionsstandort wie dem unseren ist der Transport von Waren und Gütern von gleichranginger Bedeutung“, stellt Reinhold Braun fest. Im Mittelpunkt steht dabei der schnelle und reibungslose Übergang von Gütern auf der Schiene hin zum LKW auf der Straße. Die Wirtschaft setzt dafür hohe Erwartungen in eine schnelle Umsetzung des Containerterminals im Güterverkehrszentrum (GVZ) Augsburg.

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