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IHK und Stadt Augsburg für „Technologie-Achse Süd“
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Stadt Augsburg / IHK Schwaben

IHK und Stadt Augsburg für „Technologie-Achse Süd“

 OB Dr. Kurt Gribl, Klaus-Dieter Josel, Dr. Andreas Kopton und Tobias Koch. Foto: Siegfried Kerpf / Stadt Augsburg

Bahn, Kommunen und Wirtschaft sprechen sich für eine Stärkung der Strecke Ulm–Augsburg aus: Zu einem Gespräch über die Infrastruktur der Region kamen am 9. Februar 2015 hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Am Montag, den 9. Februar 2015, trafen sich Politik und Wirtschaft, um über die geplante „Technologie-Achse Süd“ zu diskutieren. Dabei ging es vorrangig darum, die Infrastruktur zu stärken. Die Bahnstrecke Ulm–Augsburg soll als Teil des transeuropäischen Netzes aus- oder teilweise neu gebaut werden. Abgeordnete von Bundes- und Landtag, Oberbürgermeister, Landräte und Vertreter von Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern und hochrangige Vertreter der Deutschen Bahn AG waren an den Gesprächen beteiligt. Das Treffen fand auf Initiative der Stadt Augsburg und der IHK Schwaben hin statt.

„Technologie-Achse Süd“: verbesserte Infrastruktur für eine starke Wirtschaft

Auf dem deutschen Abschnitt der transeuropäischen Bahn-Achse Paris–Wien–Budapest bündeln sich Wirtschafts- und Innovationskraft in einem ungeheuren Ausmaß. Vergleichbares ist in kaum einer anderen europäischen Region zu finden. Die Magistrale verbinde mit dem Großraum Paris, Baden-Württemberg und Bayern die drei innovationsstärksten Regionen Europas, erklärte Tobias Koch. Koch ist Autor der von der IHK Schwaben initiierten Prognos-Studie „Technologie-Achse Süd“.

Deutsche Bahn: Fernverkehr zwischen Ulm, Augsburg und München wird zunehmen

Klaus-Dieter Josel erläuterte die Pläne der Deutschen Bahn. Für die Strecke Ulm–Augsburg sind „dritte Gleisen“ an der bestehenden Strecke westlich von Augsburg im Gespräch. Auch eine „Variante Burgau“ mit einer Neubaustrecke zwischen Burgau und Augsburg wird diskutiert. Diese Strecke könnte parallel zur Autobahn A 8 verlaufen. Im Rahmen einer „Netzkonzeption 2030“ hat die Deutsche Bahn AG künftige Verkehrsentwicklungen analysiert. Mögliche Engpässe und Konflikte wurden in einer Computersimulation ermittelt. Erwartet wird, dass durch das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm auch zwischen Ulm, Augsburg und München der Fernverkehr zunehmen wird.

OB Gribl: Augsburg als Hauptschlagader der „Technologie-Achse Süd“

Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl setzte sich dafür ein, „die Belange der transeuropäischen Magistrale, des bundesdeutschen Fernverkehrs und des Regio-Schienen-Takts auf dieser Strecke unter einen zu Hut bringen, so wie dies zwischen Augsburg und München bereits umgesetzt ist. Wir brauchen in Augsburg nicht nur einen modernen Hauptbahnhof, sondern auch eine moderne Bahn-Magistrale. Wir wollen nicht, dass am Ende der Ausbaustrecke Stuttgart–Ulm die pulsierende Hauptschlagader der Technologie-Achse abgeklemmt wird.“

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IHK Schwaben: Investitionen in Bahnstrecke Ulm–Augsburg mehr als sinnvoll

IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton betonte, leistungsfähige Infrastruktur sei das Rückgrat der „Technologie-Achse Süd“. Zwischen den beiden süddeutschen Landeshauptstädten Stuttgart und München bündele sich der europäische Verkehr auf der Magistrale Paris–München–Wien und der innerdeutschen Relation Rhein/Ruhr–Rhein/Main–München. „Eine signifikante Beschleunigung auch zwischen Ulm und Augsburg eröffnet die Chance, die hohen Investitionen zwischen Stuttgart und Ulm und den bereits vollendeten Ausbau Augsburg–München zusätzlich in Wert zu setzen“, so Dr. Kopton.

IHK und Stadt Augsburg: „Technologie-Achse Süd“ als Magistrale für Süddeutschland

OB Dr. Gribl und Dr. Kopton sind sich einig: Nach einem Jahrzehnt des Stillstands ist wieder Bewegung in die Diskussion um eine Verbesserung der Bahnstrecke zwischen Ulm und Augsburg gekommen. „Jetzt kommt es darauf an, dass die Tür für alle Varianten offen bleibt. Wir bauen darauf, dass die Politik in der Region und im Freistaat den Bewertungsprozess des Bundes ergebnisoffen begleiten und setzen darauf, dass Bund, Bahn, Freistaat und Region die dann gewählte Lösung mit Nachdruck unterstützen und verwirklichen werden“, so Dr. Gribl.

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