16. Forum Zukunft Schwaben

IHK und HWK nehmen die Zukunft von Schwaben in den Fokus

Dr. Andreas Kopton, Franz Josef Pschierer, Hans-Peter Rauch. Foto: Angelina Märkl/ B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Zum 16. Forum Zukunft Schwaben kamen rund 200 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der IHK zusammen. Im Fokus standen die Entwicklungspotentiale der Region und welche Chancen sich daraus für die heimische Wirtschaft ergeben.

„Wir fragen heute nach Entwicklungspotentialen in einer Wachstumsregion, die sich in einem kritisch werdenden Umfeld befindet. Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht in den Strudel der Krisen geraten. Als Voraussetzung brauchen wir dazu Optimismus und Engagement“, leitete IHK-Präsident Dr. Andreas Kopton das jährlich stattfindende Forum der Industrie-und Handelskammer und der Handwerkskammer Schwaben ein.

Region befindet sich in einem kritischen Umfeld

„Mittlerweile hat sich Schwaben als hochklassiger Produktions- und Technologiestandort etabliert. Zahlreiche Forschungsinstitute sind hier fest verankert. Und mit unserem neuen Universitätsklinikum wird Augsburg und Schwaben weiter gestärkt. Jetzt müssen wir gut aufpassen, dass wir diesen Erfolg nicht gefährden“, ergänzt Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK für Schwaben. Beide Präsidenten sind sich einig, dass Schwaben ein Land mit stabilen Grundvoraussetzungen ist. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, doch der Bahnausbau hinke noch hinterher. Die Strecke Ulm-Augsburg als Teil der Magistrale müsse vorrangig modernisiert werden. „Zentrales Anliegen ist und bleibt die Sicherung der Standortqualität und damit der Expansionsmöglichkeiten unserer Mitgliedsunternehmen.“  

16. Forum Zukunft Schwaben in Augsburg

Fachkräftesicherung bleibt Dauerbrenner

Die Fachkräftesicherung ist nach wie vor einer der größten Herausforderungen. Fachkräfteengpässe und der demografische Wandel erfordern eine starke Fokussierung auf den Sektor Bildung, fordern die Kammern. „Wer jahrelang den Menschen predigt, dass Lebensglück nur mit Abi und Studium funktioniert, der braucht sich nicht wundern, dass die berufliche Bildung dabei nur der zweite Sieger ist“, sagte Rauch plakativ. „Die kleinen und mittleren Firmen sind das Geheimnis unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Und sie müssen wir hegen und pflegen und dafür sorgen, dass uns der Unternehmernachwuchs nicht ausgeht“, so Rauch. Die beiden Wirtschaftskammern sprechen sich daher sehr für das Modell des dualen Ausbildungssystem aus und wollen dieses künftig auch weiter fördern.

Augsburg als wichtiger Wirtschaftsstandort

Zudem bleibt die Digitalisierung ein entscheidendes Zukunftsthema. Aber auch die globalen, politischen Einflüsse verändern die Wettbewerbsbedingungen vor Ort. Kopton bleibt dennoch zuversichtlich: „Bislang haben es unsere Unternehmen geradezu beispielhaft geschafft, veränderte Bedingungen auf internationalen Märkten zu kompensieren.“ Der Bayerische Wirtschaftsminister sicherte den Kammern in seiner Rede seine Unterstützung bei den Zukunftsthemen zu.  „Die Unterstützung von Innovationen, der Infrastrukturausbau, die Förderung von Gründern und insbesondere kleiner und mittlerer sind für uns ein zentrales Anliegen“, stellte Pschierer fest. Er betonte, wie wichtig Augsburg für die bayerische Wirtschaft ist und dass daher weiter in diesen Standort investiert wird.

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Region befindet sich in einem kritischen Umfeld

„Mittlerweile hat sich Schwaben als hochklassiger Produktions- und Technologiestandort etabliert. Zahlreiche Forschungsinstitute sind hier fest verankert. Und mit unserem neuen Universitätsklinikum wird Augsburg und Schwaben weiter gestärkt. Jetzt müssen wir gut aufpassen, dass wir diesen Erfolg nicht gefährden“, ergänzt Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK für Schwaben. Beide Präsidenten sind sich einig, dass Schwaben ein Land mit stabilen Grundvoraussetzungen ist. Die Infrastruktur ist gut ausgebaut, doch der Bahnausbau hinke noch hinterher. Die Strecke Ulm-Augsburg als Teil der Magistrale müsse vorrangig modernisiert werden. „Zentrales Anliegen ist und bleibt die Sicherung der Standortqualität und damit der Expansionsmöglichkeiten unserer Mitgliedsunternehmen.“  

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Die Fachkräftesicherung ist nach wie vor einer der größten Herausforderungen. Fachkräfteengpässe und der demografische Wandel erfordern eine starke Fokussierung auf den Sektor Bildung, fordern die Kammern. „Wer jahrelang den Menschen predigt, dass Lebensglück nur mit Abi und Studium funktioniert, der braucht sich nicht wundern, dass die berufliche Bildung dabei nur der zweite Sieger ist“, sagte Rauch plakativ. „Die kleinen und mittleren Firmen sind das Geheimnis unseres wirtschaftlichen Erfolgs. Und sie müssen wir hegen und pflegen und dafür sorgen, dass uns der Unternehmernachwuchs nicht ausgeht“, so Rauch. Die beiden Wirtschaftskammern sprechen sich daher sehr für das Modell des dualen Ausbildungssystem aus und wollen dieses künftig auch weiter fördern.

Augsburg als wichtiger Wirtschaftsstandort

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