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IHK Schwaben würdigt Ausbildungswerkstatt am Fliegerhorst Lechfeld
Ausbildung

IHK Schwaben würdigt Ausbildungswerkstatt am Fliegerhorst Lechfeld

(v.l.n.r.): Kommandeur Oberstleutnant (OTL) Florian Hartl der Technischen Gruppe, IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter, Ausbi
(v.l.): Kommandeur Oberstleutnant Florian Hartl, IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter, Ausbildungsleiter Thorsten Horny und Christian Mahrle, Ausbildungsmeister für den Bereich Luftfahrzeugtechnik bei der Übergabe des IHK-Signets am Fliegerhorst Lechfeld. Foto: Ausbildungswerkstatt Taktisches Luftwaffengeschwader 74 Flugplatz Lechfeld

Die IHK Schwaben würdigt Ausbildungsbetriebe mit einem neuen Signet. Auch die Ausbildungswerkstatt des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 auf dem Fliegerhorst Lechfeld wird dies künftig tragen. Gleichzeitig bleibt die Suche nach Nachwuchs für viele Ausbildungsstätten eine Herausforderung.

Rund 4.300 Unternehmen in Bayerisch-Schwaben engagieren sich aktuell als Ausbildungsbetriebe, davon etwa 1.500 allein im Wirtschaftsraum Augsburg. Mit dem Ausbildungs-Signet macht die Industrie- und Handelskammer Schwaben dieses Engagement sichtbar. Insgesamt absolvieren mehr als 20.000 Auszubildende eine Ausbildung in einem IHK-Beruf. „Diese Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und damit zur Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, sagt IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter. 

Signet macht Engagement sichtbar

Das Signet wird künftig auch am Eingang der Ausbildungswerkstatt des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 auf dem Fliegerhorst Lechfeld angebracht. Bei einem Besuch des Fliegerhorsts übergab Jens Walter den Aufkleber im Beisein des Kommandeurs Oberstleutnant Florian Hartl der Technischen Gruppe an Ausbildungsleiter Thorsten Horny. In der Ausbildungswerkstatt werden aktuell 146 junge Menschen in verschiedenen zivilen Bereichen ausgebildet, darunter zum Fluggerätmechaniker oder IT-System-Elektroniker. „Ausbildungsbetriebe wie die Ausbildungswerkstatt auf dem Flugplatz Lechfeld nehmen aktiv Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs“, sagt Walter.

Für Unternehmen hat die Ausbildung eine zentrale Bedeutung, denn diese sichern den Nachwuchs. Das Signet soll dabei helfen, junge Talente gezielt anzusprechen. „Die Ausbildung junger Menschen ist für uns eine Investition in die Zukunft“, sagt Hartl. „Der Flugbetrieb mit dem Eurofighter verlangt höchste Präzision, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein – genau diese Werte vermitteln wir auch in der Ausbildung.“ 

Unternehmen suchen verstärkt Nachwuchs

Trotz der hohen Ausbildungszahlen in Bayerisch-Schwaben bleibt die Situation angespannt. Viele Betriebe finden nur schwer geeignete Bewerber. Auch im vergangenen Ausbildungsjahr gab es mehr offene Stellen als Interessenten. „Für die Unternehmen wird es immer schwieriger, Nachwuchs zu finden“, sagt Walter. „Viele Ausbildungsplätze in der Region blieben daher unbesetzt.“ Die IHK ruft Unternehmen dazu auf, frühzeitig mit der Suche nach Auszubildenden zu beginnen.

Die IHK Schwaben hat deshalb verschiedene Unterstützungsangebote. Dazu zählen Beratungen, Plattformen wie der IHK-Ausbildungsatlas sowie Marketingmaßnahmen im Rahmen der Kampagne „Ausbildung macht mehr aus dir“. Auch Schulpartnerschaften und das Projekt „AusbildungsScouts“ sollen helfen, frühzeitig Kontakte zu potenziellen Auszubildenden zu knüpfen. Ein wichtiger Einstieg in die Ausbildung bleibt laut IHK das Praktikum. „Ein erster wichtiger Schritt ist meist das Praktikum, mit dem oft schon der Weg in die Ausbildung geebnet wird“, sagt Walter. 

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